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olcher erein dilden möchte. welchen das en liegt, wel⸗ ze Sache iſt. gesprochen zu er anregenden einem Vereine Anfanges von arm für dieſe

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nnen, welche t Geſellſchaft Der Verein die allerhöchſte erwähnte rhei⸗ dieſe, ſondern ne Schwierig⸗ tigen Folgen nochte.

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Die ins Leben getretene Unterſtuͤtzungskaſſe für ſchon konfirmirte Taubſtumme betreffend.

Das Reſultat der bis jetzt eingegangenen Bei⸗ träge zur Begründung einer Unterſtützungskaſſe für die bürgerliche Ausbildung armer ſchon konfirmirter Taubſtummen durch die Veröffentlichung der von Herrn Profeſſor und Stadtpfarrer Sell bei der Konfirmation dreier Taubſtummen gehaltenen Predigt iſt ſehr erfreulich; denn vierhundert ein und ſechzig Gulden liegen bereits in unſerm Mathildenſtifte auf Intereſſen. Dieſe edle Theilnahme an jenen un⸗ glücklichen Landeskindern, dieſes liebevolle Beiſteu⸗ ern zu einem ſo wohlthätigen Zwecke wurde beſon⸗ ders auch dadurch erhöht, daß dazu Seine Königliche Hoheit der Großherzog unſer gnädigſter Herr aus Höchſtihrer Kabinetskaſſe 110 fl. gnädigſt zu bewilli⸗ gen geruhten.)

Gottes Lohn und Segen Ihm, dem allverehrte⸗ ſten Landesvater und allen Denen, die zur Grund⸗ legung eines Fonds zu einer ſo ſegensreichen Unter⸗ ſtützung ihr Scherflein in dieſen Gotteskaſten legten!

Wenn der Taubſtumme ſo weit durch Unterricht herangebildet iſt, daß er eine Profeſſion lernen kann, ſo hat Unterzeichneter noch beſonders den lebhaften Wunſch, daß er dieſelbe in Friedberg erlerne, und ſo während der Lehrzeit unter ſeiner Leitung und

Aufſicht bleibe, und täglich noch eine Stunde den Unterricht beſuche, auch bei der Sonntagsſchule der

Taubſtummen gegenwärtig ſey; da gerade in die⸗ ſer Zeit die meiſten Verführungen einzutreten pfle⸗ gen, und die Meiſter ſelbſt zu unbekannt in der Behandlungsart ſolcher Lehrlinge ſind.

So wäre denn, wenn von Seiten der Eltern das befolgt wird, was ihnen zur zweckmäßigen Erziehung ihrer taubſtummen Kinder von ihrer zarte⸗ ſten Kindheit an bis zu ihrem Eintritte in das Taubſtummen⸗Inſtitut geſagt wurde, und die Leh⸗ ter in Kirchen und Schulen auch das Ihrige red⸗ lich dazu beitragen, für unſere Taubſtummen bis zu ihrem Austritt in die Fremde deßtens geſorgt.

Da die edle Theilnahme an dieſen Unglückli⸗ chen ſich bis jetzt ſchon ſo thätig in unſerm Staate gezeigt hat, ſo wird und kann es nicht fehlen, daß

) Das Unternehmen hatte ſich noch Beiträge zu erfreuen von Sr. Hoheit dem Erbgroßherzoge und höchſtdeſſen Frau Gemahlin Ihrer königl. Hoheit der Erbgroßher⸗ zogin(21 fl.), Sr. Hoheit dem Prinzen Carl und höchſt⸗ deſſen Frau Gemahlin Ihrer königl. Hoheit der Prinzeſſin Carl(14 fl.). Außerdem trugen Uuter andern bei die Städte Alsfeld, Alzey, Battenberg, Büdingen, Frank⸗ furt, Gießen(32 fl. 44 kr.), Großgerau, Grünberg, Homburg(17 fl.), Lauterbach, Mainz(is fl. 54 kr.), Nidda, Offenbach(10 fl.), Ortenberg, Romrod, Salz⸗ hauſen, Schlitz, Seligenſtadt, Worms(5. fl. 33 kr.) u. ſ. w. u. ſ. w. Aus dem Kreiſe Friedberg ſind allein 210 fl. eingegangen, wozu Butzbach 12 fl. 36 kr. 11 63 fl. 24 kr. und Vilbel 12 fl. 45 kr. bei⸗

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dieſelbe fortdaure, und auch künftig noch bei frohen amilien⸗Ereigniſſen, bei Taufen, Hochzeiten und fiohlichen Zuſammenkünften, oder durch andere Veran⸗ ſtaltungen, als: Concerte und fromme Stiftungen dieſer Unterſtützungskaſſe in chriſtlicher Liebe thätig gedacht werde. Jede kleine Gabe wird von dem Unterzeichneten mit Dank angenommen werden. Was ihr gethan habt dem geringſten meiner Brüder, der Taubſtumme iſt dieß gewiß das habt ihr mir gethan! Friedberg den 19. November 1838. Roller, großh. Direktor des Taubſtummen⸗Inſtituts⸗

Bekanntmachungen von Behörden. NN Gläubiger Aufforderung. (1312) Johann Georg Jung von Nieder⸗ weiſel beabſichtigt nach Niederkleen Kreiſes Wetzlar üͤberzuziehen. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er⸗ theilt werden wird. Friedberg den 15. November 1838. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung:

Dr. Cameſasca. Bekanntmachung. (1313) Freitag den 28. l. M., Morgens 10 Uhr, ſollen in Wen Rathhauſe die Immobilien der Schuhmacher eorg Bopp'ſchen Eheleute, beſtehend in einer Hofraithe, daran ein Stall und Grund an Konrad Schlechtweg gelegen, nebſt 13 Ruthen Garten in der 18. Gewann auf dem Hauck an Guſtav Gerlach, einer öffentlichen meiſtbieten⸗ den Verſteigerung, mit dem Bemerken, daß auf Antrag des Gläubigers der Zuſchlag unwiederruflich erfolgen wird, ausgeſetzt werden. f

Friedberg den 6. December 1838. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts? Der Beigeordnete Bender. Verſteiger un g. 1327) Zum öffentlichen Verkaufe der zur Joh Muth'ſchen Concursmaſſe gehörigen Hausgeräth⸗ ſchaften, beſtehend in Stühlen, Bänken, Schränken, Tiſchen, Bettſtellen, einem Ladentiſch mit den zu einer Laden⸗Einrichtung erforderlichen Kaſten, einem noch ganz brauchbaren Oelkaſten von Blech mit den dazu gehörigen Gefäßen, einigen Waagen von Meſ⸗ ſing, ferner einem Heerde von Gußeiſen, einem Com⸗ paß u. dgl. m, iſt Termin auf Dienſtag den 18. l. M., Vormittags 10 Uhr, nach Nauheim anbeſtimmt worden. Dorheim den 6. Dezember 1838. * Kurfuͤrſtl. Juſtizamt, Halberſtadt.

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