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nung der geſunden von den kranken Thieren be⸗ ſonders zu empfehlen.

Uebrigens gilt in Bezug auf thierärztliche Hülfe auch hier, was im vorſtehenden Aufſatze über die Klauenſeuche geſagt iſt.

Darmſtadt. Curtmann.

Wieder etwas Neues vom Monde.

Wir haben in unſerm Blatte gelegentlich ſchon allerlei Merkwürdigkeiten, die man auf dem Monde wollte geſehen haben, mitgetheilt, auch von dem Einfluſſe geſprochen, den er verſchiedentlich auf unſere Erde ausübt. Heute wollen wir unſere Leſer mit noch einer neuen Entdeckung unterhalten, die ſich in einer ſchottiſchen Zeitſchrift befindet und aus dieſer in ein deutſches Blatt) übergegangen iſt.

Ein ſehr verſtändiger Mann, Namens Ed⸗ monſtone, der ſich faſt zwanzig Jahre lang mit Holzhandel in Demarary(im Lande Guyana in Süd⸗Amerika) beſchäftigte und während dieſer Zeit eine Menge Beobachtungen über Bäume anſtell te, macht die Bemerkung, daß der Einfluß des Mondes auf Bäume ſehr groß ſey. So auffallend iſt dies, daß, wenn ein Baum im Vollmond gefällt wird, er augenblicklich ſich ſpaltet, als wäre er durch die, Einwirkung einer äußeren Kraft von einander ge⸗ riſſen. Dieſe Loslöſung der Theile, ſagt Herr Ed⸗ monſtone, hat, wie ich vermuthe, ihren Grund in der ungeheuern Menge Saft, welche der Baum um dieſe Zeit enthält. Darum haben Bäume, die im Vollmond gefällt werden, vergleichungsweiſe wenig Werth, und werden kurze Zeit danach von Motten und Würmern angefreſſen, ähnlich denen, die man manchmal im amerikaniſchen Mehl findet. Auch leiden ſie viel früher durch die Fäulniß, als wenn man ſie bis zu einer andern Periode des Mondes ſtehen läßt. Bäume, die man zu Bauten verwenden will, welche Dauer haben ſollen, werden deßhalb im erſten und letzten Viertel des Mondes geſchlagen; denn der Saft ſteigt im Vollmond bis in den Gipfel des Baumes, und fällt im Verhältniß zur Abnahme des Mondes. Dieſer Einfluß, bemerkt Herr Edmonſtone, iſt allen Baumarten gemein,

) Das Ausland. Nro. 327. Jahrgang 1837. Eine der intereſſanteſten Zeitſchriften!

womit ich bekannt wurde, und ich hatte Gelegenheit/ die Sache dreißig Jahre lang unter den verſchiedenen Holzarten zu betrachten, an denen die Colonieen in Südamerika ſo reich ſind.

Wir glauben Vorſlehendes unſern Forſtmännern zur Prüfung vorlegen zu muͤſſen. Angenehm würde uns ſeyn, wenn ſie uns ihre Erfahrungen darüber mittheilen wollten. Die Redaction.

Die tarfreien Apoſtel.

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Ein Bauer, der unlängſt mit ſeiner Klage ab⸗

gewieſen und in die Koſten verurtheilt worden war,

ſprach unaufhörlich vom Appelliren gegen dieſen 4 Beſcheid und deſſen Unrichtigkeit. Der Beamte, der

endlich unwillig ward, bedeutete dem Bauer noch⸗ mals, daß, falls er ſeinen Beſcheid anfechten wolle,

er auf eine paſſende Weiſe die Appellation anzeigen müſſe, und fügte die Bemerkung bei, daß er unge⸗ ziemende Worte von Unrichtigkeit des Beſcheids u. ſ. w. mit Strafe belegen werde. Nichts deſto wenigen

fuhr der Bauer fort, den Beſcheid unrichtig zu nennen,

und erklärte nochmals, die Appellation zu ergreifen. Der Beamte fragte daher den Bauer, ob er auch die Apoſtel(d. h. eine Beſcheinigung, daß die Ap⸗ 1 pellation eingelegt ſey) haben wolle; allein noch ehe er Antwort erhielt, war der Bauer eiligſt davon?ß gelaufen. Hierüber bei ſeinem nächſten Erſcheinen 4 Au vor Gericht von dem Beamten befragt, gab er üben den Grund ſeiner ſchnellen Entfernung folgende r⸗

klärung: Er ſey bekanntlich von dem Hrn. Beamten

unlängſt einmal eingeſteckt und ihm hierbei bemerkt

worden, daß er Moſes und die Propheten erkennen lernen ſolle.

mindeſtens Prügel erhalten. C. Hbr.

Kaſſe fuͤr taubſtumme Konfirmanden. 1 Für die Predigt c. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden 1

gegründet werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen: Durch. ö Exempl. fl. kr. Herrn Pfarrer Müller in Bruchenbrücken 4 Poſtmeiſter Rauſch in Lauterbach 2 1 Conſiſtorialrath Zimmer in Frankfurt 12 2 24 Pfarrer Sell in Niederurſel von einer Ungenannten 5

Friedberg den 11. Oktober 1838. C. Bindernagel.

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Da nun die Apoſtel, die ihm der Hr. Beamte angeboten, größere Leute als die Pro- pheten geweſen ſeyen; ſo habe er geglaubt, er ſolle 4

abgebro bietend

Frie

Morget des Ko borne Kupfer, Schran vollſtan und W Wohnu ſteigert

Frie

(111. gens 9 bilien, tannene Eiſen, lederne Garn, lich mei

Frie.