Ausgabe 
10.3.1838
 
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n Aus⸗ Ritzel.

Eröffnung einer Strickſchule. (268) Unterzeichnete erlaubt ſich ein hieſiges Pu blikum darauf aufmerkſam zu machen, daß ſie näch⸗ ſten Montag, den 12. d. M., eine Strickſchule er offnet, welche jeden Tag von Morgens 9 bis 12 und Nachmittags von 1 bis 4 Uhr währt. Dieje⸗ nigen Eltern, welche geſonnen ſind mir ihre Kinder anzuvertrauen, wollen mich gefälligſt davon in Kennt⸗ niß ſetzen.

Friedberg. Katharina Schwalb, wohnhaft am Fauerbacherthor.

Verſteigerungs⸗ Anzeige. (269) Mittwoch den 14. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in Schwalheim in der Behauſung des Georg Hachenberger, die Kleidungsſtücke, Bette zeug und Zimmergeſchirre des Heinrich Bingel oͤffentlich meiſtbietend verkauft werden.

Schwalheim den 6. März 1838.

Georg Bingel, Vormund. Näh⸗ und Strickſchule.

(270) Unterzeichnete iſt geſonnen Unterricht im Nähen und Stricken täglich von 8 bis 11 Uhr Vormittags und von 1 bis 6 Uhr Nachmittags, gegen Bezahlung von 18 kr. monatlich pr. Kind, zu ertheilen. Ich bitte daher diejenigen Eltern, welche ihre Kinder an dieſem Unterrichte Thell neh men laſſen wollen, mich alsbald davon zu benach⸗ richtigen.

Friedberg den 1. März 1838.

Eliſe Lang, Frau des Gensd'armerie-Brigadier Lang dahier. Saamen-Empfehlung.

(271) Als ich am verfloſſenen. Sountag die poetiſche Saamen-Anzeige in dem Intelligenzblatte las, da dachte ich(daß dich das Mäuschen beiß'!), armer Michel, jetzt wirſt du keinen Saamen mehr verkaufen; poetiſcher Saamen iſt jetzt die Looſung, in einer poeſie- und muſikreichen, aber geldarmen Zeit; jedoch faßte ich Muth, weil mir einfiel, daß die Erdflöhe auch die Pflanzen von dem poetiſchen Saamen abfreſſen. Leid thut es mir, daß ich über meinen Saamen nicht auch ſo ein Tralalalachen machen kann, aber das kommt daher, weil ich nicht Poeſie ſtudirt habe, und was Hänschen nicht ge⸗ lernt hat, lernt Hans nimmermehr; aber freuen thut es mich, das ich mehr Saamenkenner als Poet bin und ſomit meinen verehrlichen Abnehmern lau⸗ ter ächten und guten Saamen verſichern kann, und zwar von allen Sorten wie ſie nur verlangt wer den, und nicht wie es in dem Saamenliedchen heißt bei Ernſt Botſch ganz allein, ſondern auch bei

mir hübſch und fein. Michael Jung.

Bekanntmachung. (272) Da bei der am(ten l. M. abgehaltenen Verſteigerung meines Hauſes kein annehmbares Ge⸗ bot gethan worden iſt, ſo bin ich Willens daſſelbe

unter vortheilhaften Bedingungen aus der Hand zu verkaufen. Kaufliebhaber können das Nähere bei mir erfahren.

Friedberg den 8. März 1838.

Martin Groß Wittwe. Familien-Wagen.

(273) Einem hieſigen und benachbarten Publikum mache ich andurch die ergebene Anzeige, daß ich täglich, Sontag wie Werktag, mit meinem leichten 12ſitzigen Familienwagen nach Frankfurt und zuruͤck fahre, die Perſon für 30 Kr. mit nach Frankfurt nehme und Commiſſionen aufs pünktlichſte beſorge. Die Abfahrt findet hier, von Montag den 12ten d. M. an, in der Nähe des Gaſthauſes zu den drei Schwerdtern auf der breiten Straße, Morgens 5 Uhr und in Frankfurt Nachmittags 4. Uhr an der Reichs krone ſtatt. Da ich nicht blos auf meine Pferde beſchränkt bin, ſondern in Verbindung mit noch dreien Intereſſenten ſtehe, ſo darf das Publikum überzeugt ſeyn, daß in dem täglichen Fahren keine Unterbrechung zu befürchten iſt und ſehe ich recht vielen Paſſagieren und Aufträgen entgegen.

In Vilbel kehre ich im Gaſthaus zum Engel bei Herrn Simon ein und können daſelbſt Auf⸗ träge entgegengenommen werden.

Friedberg den 8. März 1838.

Heinrich Waas auf dem Hauck.

Einladung

(237) an die katholiſche Chriſtenheit Teutſchlands, zur An ſchaffung des dritten, vielfach verbeſſerten Abdruckes oder einer

Prachtausgabe der heiligen Schriften alten und neuen Teſtamentes

von Dr. Joſeph Franz Allioli, Königl. bayer. geiſtlichem Rathe und Domkapitular in Regensburg. Einzige vom heiligen Stuhle genehmigte von mehr als dreißig hohen geiſtlichen Oberhirten mit Vor⸗ zug empfohlene, mit den gediegenſten Erläuterungen verſehene und billigſte katholiſche Bibel.

Dieſe Zte Auflage oder Prachrausgabe erſcheint in 13 monatlichen Lieferungen, jede von 16 bis 17 Bogen des größten Octav⸗Formats, auf herrliches, äußerſt haltbares Papier gedruckt. Ohnerachtet der ſchönen Ausſtattung koſtet jede Lieferung im Subſeriptions⸗Preis doch nur 42 kr. rhein. und die Subſeribenten erhalten noch überdieß 13 kunſt⸗ volle Stahlſtiche als Pr ämie vorſtellend: Chriſtus und die zwölf Apoſtel.