Ausgabe 
10.3.1838
 
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gen-, Groß- und Kleinwarthfeld und Lachenfeld gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 8. März 1838. Der Bürgermeiſter D.

N

Privat- Bekanntmachungen. Ein Kapital von 2800 fl.,

225) ungetrennt oder bis zu 600 fl. getrennt, zu 4% verzinslich, liegt binnen 3 Monaten zum Ausleihen gegen gerichtliche Hypothek bereit. Nähere Auskunft ertheilt Ausgeber dieſes.

Wirthſchafts-Eröffnung. (233) Dem verehrlichen Publikum und den reſp. Herren Reiſenden mache ich hiermit die ergebene

Anzeige, daß ich die ſeit langen Jahren dahier be ſtandene, nur für kurze Zeit unterbrochen geweſene Gaſtwirthſchaft des Herrn G. Fauerbach zu den zwei Linden von heute an pachtweiſe über nommen habe.

Indem ich nun hier öffentlich die Verſicherung gebe, daß es mein höchſtes Beſtreben ſeyn wird, mir in jeder Hinſicht die vollkommenſte Zufrieden heit aller deren zu erwerben, welche mich mit ihrem Zuſpruch beehren werden, bitte ich nur noch, das

Fritz.

Vertrauen, welches mein Vorgänger in dieſem Ge

ſchäfte genoſſen hat, auf mich gütigſt zu uͤbertragen; ich werde mir daſſelbe alsdann für die Dauer zu erhalten wiſſen.

Niederwöllſtadt den 22. Februar 1838.

Jacob Haas, Gaſtwirth. Wohnungs-Veränderung.

(260) Unterzeichneter bringt hierdurch zur öffent lichen Kenntniß, daß er ſein bisher gehabtes Logis in der Metzgergaſſe nicht mehr bewohnt, ſondern das bei Herrn Schuhmachermeiſter Lang, wohnhaft iu derſelben Straße, bezogen hat.

Ich werde mir es zur Pflicht machen, auch hier allen in mein Geſchäft einſchlagenden Forderungen auf das Pünktlichſte zu entſprechen.

Friedberg im März 1838. A. Wolf, Frauenkleidermachermeiſter. Eine treue und fleißige Magd,

(261) welche mit der Haushaltung und dem Gar tenweſen umzugehen verſteht, kann ſogleich in Dienſt treten. Bei wem ſagt Ausgeber dieſes Blattes. 5 Wirthſchafts-Empfehluag. (262) Der Unterzeichnete hat zur Zufriedenheit der bei ihm eingekehrten Gäſte die Wirthſchaft zum goldnen Faß bei Lindheim 7 Jahre hindurch be trieben. Da der Eigenthümer das Lokal ſelbſt be wohnen will, ſo habe ich in Folge dieſer Verän⸗ derung von Herrn Fauerbach zu Groskarben die demſelben zuſtehende Wirthſchaft daſelbſt in Pacht genommen. Ich empfehle mich dem geehrten Publikum

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und verſpreche mit guten Getränken und reinlichen Speiſen prompt aufzuwarten. Das früher genoſſene Zutrauen hoffe ich auch hier zu erhalten und werde mich beſtreben, die Zufriedenheit der mich mit ihrem Zuſpruche beehrenden Gäſten zu erlangen. Bemerken will ich noch, daß ich nahe am Landgerichtslokale wohne und hinreichenden Raum und Einrichtung zum Logiren habe, wovon ſich die bei mir Einkeh renden überzeugen werden. Groskarben am 6. März 1838. Eckel, früher Gaſtwirth zum goldnen Faß bei Lindheim.

Muſikaliſche Abend-Unterhaltung. 1263) Mit hoher obrigkeitlicher Erlaubniß wird Unterzeichneter mit ſeinen 4 Söhnen eine muſikaliſche Abendunterhaltung, beſtehend in Quartettſpiel und Geſang, künftigen Dienſtag den 13. März im Saale des Herrn Gaſthalters Simon dahier zu geben die Ehre haben, wozu er alle Muſikfreunde höflichſt einladet. Der Anfang Abends iſt präcis 7 Uhr. Der Eintrittspreis für die Perſon iſt 18 kr. W. Fritſch. Färbereigeräthſchaften-Verſteigerung. (264) Donnerſtag den 22. März, Vormittags 10 Uhr, läßt Unterzeichnete in ihrer Behauſung ihre ſämmtlichen Färberei-Geräthſchaften, beſtehend in 1 vollſtandigen Mange mit Walzen und Tiſch, 1 Preſſe, 4 kupfernen Keſſeln(auch als Waſchkeſſel brauchbar), 2 kupfernen Blaufarben, 1 große kupferne Reibſchaale, 1 Drucktiſch, 160 Stück Druckformen und Kanten, 2 Scharſie, 1 Glättafel, 2 Küpen mit Farbreif, mehrere Haspel, Trockenſtangen, Tiſche, 1 große eichene Waſſerbuͤtte, 1 kleinere ditto, ein großer Waarenſchrank u. ſ. w. Sodann eine große Parthie Dünger in kleinen Abtheilungen, 1 Parthie Rangen, Klee- und Wieſenheu, Grummet u. ſ. w. öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigern. Friedberg den 8. März 1838. Martin Groß Wittwe. Bekanntmachung. (265) Da ich meine Färberei nicht mehr fortführe, ſo fordere ich Alle, welche noch Waaren zum Fär⸗ ben bei mir haben, hiermit auf, dieſelben binnen 6 Wochen abzuholen, indem ich nicht länger dafür haften werde. Friedberg den 8. März 1838. Martin Groß Wittwe. 1200 fl. Normundsgeld (266) ſind gegen gerichtliche Sicherheit auszuleihen in Butzbach bei Heinrich Kuhl II.

120 fl. Vormundsgeld

(267) ſind gegen gerichtliche Sicherheit zum Aus⸗ leihen bereit in Friedberg bei Wilhelm Ritzel.

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verkaufer in einer Zeitz jed die Erdfl Saamen meinen e Machen ke Poeſſe ſu lernt hat, thut es m bin und ter ächter zwar von den, und bei Er! mir hübſ.

272) Lelſteiger lat gethal