Bekanntmachungen von Behoͤrden. Gläubiger- Aufforderung. (149) Philipp Wagner und Familie und Heinrich Beker Wittwer von Kaichen beab— ſichtigen nach Nordamerika auszuwandern. Rechts⸗ anſprüche an dieſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Groskarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 9. Februar 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Mühlenverſteigerung zu Kleinkarben. (179) Mittwoch den 21. März 1838, Vormittags 10 Uhr, wird in Kleinkarben in der Behauſung des Wirths Geibel, die zwiſchen dem großh. heſſ. Fis— cus und den gräfl. Häuſern Solms-Rödelheim und Eltz gemeinſchaftliche— an dem Niddafluß bei Kleinkarben gelegene— Mahl- und Oelmühle mit allen dazu gehörigen Gebäulichkeiten und 3 Morg. 69 Klafter Gelände, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung als freies unbeſchränktes Eigenthum ausgeſetzt, und den Meiſtbietenden unwiderruflich zugeſchlagen. Friedberg den 16. Februar 1838. Für den großh. heſſ. Fiscus und in Auftrag der Behörden der mitbetheiligten Herrſchaften. Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. Gläubiger- Aufforderung. (480) Klara Ries ledig von Obereſchbach be— abſichtigt nach Hochſtadt auszuwandern. Rechts- auſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Großkarben anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 15. Febr. 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Verſteigerungs-Anzeige. (205) Montag den 12. März, Vormittags um halb 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hof— raithe der Frau Adam Schuſter Wittib, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen in der Kirchgaß neben Herrn Profeſſor Fertſch gelegen, einer noch— maligen öffentlichen freiwilligen Verſteigerung aus— geſetzt, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag unwiderruflich ertheilt werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Edietalladung. (208) In den hieſigen ritterſchaftlichen Hypo⸗
thekenbüchern ſtehen noch die Einträge wegen fol—
genden Pfandverſchreibungen: f
a)— 300 fl. von dem Freiherrn Ernſt Johann Philipp Rau von und zu Holzhauſen, im März 1777 bei Johannes Fingerlins Wittwe zu Frank— furt a. M.
b)— 340 fl. von demſelben im Jahre 1778 bei Bar⸗ tholomäus Ludwig Grimmeiſen zu Frankfurt a. M.
c)— 13000 fl. von den Gebrüdern Ernſt Johanu Philipp, Otto Wilhelm Alexander und Friedrich Adolph Freiherrn Rau von und zu Holzhauſen, bei dem Geheimrath von Siegel.
d)— 200 fl. von Eugen Friedrich Sigismund Freiherrn Rau von und zu Holzhauſen und deſſen Gattin Maria, geb. v. Wegner, bei der ritter⸗ ſchaftlichen Bibliotheks-Kaſſe dahier,
entliehen, offen. Da dieſe Kapitalien, wie auch
die Acten theilweiſe ergeben, zwar abgetragen ſeyn
ſollen, die Schuldurkunden aber zur Löſchung nicht vorgelegt werden können, ſo werden alle, welche auf dieſe und aus den ſtattgehabten Verpfändungen annoch Anſprüche geltend machen wollen, aufgefor— dert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzu⸗ zeigen, als ſonſt die vorgedachten Schuldverbrie— fungen für mortificirt erklärt— und die deßfallſi— gen Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden ſollen.
Friedberg den 17. Februar 1838.
Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann.
Fuhren ⸗Verſteigerung.
(221) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um
9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Fuhrwerk
der Stadt, beſtehend in Anfahren und Wegfahren
des Schuttes und der Steine aus dem Pflaſter, ſowohl in als außerhalb der Stadt, Beifahren des
Kieſes und Sandes aus der ſtädtiſchen Sand—
grube und an der Uſa, dem Aufahren der zum
Pflaſtern nöthigen Steine aus dem Steinbruch und
Lieferung des Kieſes zum Pflaſtern, ſowie auch die
zum Pflaſterbau nöthigen Blöcke öffentlich an Wenigſt—
nehmende verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (216) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Umle— gen von ungefahr 300[IKlafter Pflaſter, öffentlich an Wehnigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung.
(217) Das Chauſſiren von ungefähr 280 Klaf⸗
ter Länge, vom Fauerbacherthor bis an die Bar—
baragaſſe, das Planiren einer Strecke von 308
Klafter Länge, ſowie auch 45 Klafter lang einen
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