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an die Köln. 30 kr.
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Butzbach.
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10.
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Intelligenzblatt
für die
5. Mrovinz Oberhessen
im Allgemeinen,
Bekanntmachung.
(235) Die nach hochſter Verordnung von jedem Hausbeſitzer oder Nutznießer zu liefernden 6 Sperlinge ſind im Laufe dieſes Monats an den Herrn Gemeinderath Supp, jeden Dienſtag und Freitag jeder Woche von Nachmittags 2 bis 5 Uhr abzuliefern. Die Unterlaſſung der Lieferung bis zu dieſem Zeitpunkte wird
mit 6 kr. für jeden nicht gelieferten Sperling beſtraft.
Haus⸗Nro. anzugeben. Friedberg den 1. März 1838.
Bei Ablieferung der Sperlinge iſt jedesmal die Der Bürgermeiſter D. Fritz.
(236) Jede Beſchädigung der Baume, Zäune um Gärten, ſo wie auch an ſtädtiſchen Anlagen, Chauſſeen Wegen, an der Kirche in der Stadt, der Fenſter an der Kirche, der Kirche ſelbſt, das Schreien und Lär⸗ men vor der Kirche während des Gottesdienſtes, das Reiten, Fahren, Viehtreiben, Stoßkarrenfahren über den Kirchenplatz und die öffentlichen Anlagen, Verunreinigung des Kirchenplatzes und der Anlagen ſoll mit einer Polizeiſtrafe von 30 kr. bis zu 1 fl. 30 kr. beſtraft werden.
Eltern und Vormünder ſind für ihre Kinder und Herrſchaften fuͤr ihr Geſinde verantwortlich.
Friedberg den 8. März 1838.
Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Die Redaction an die Friedberger. Unſern lieben Friedbergern dürfen wir nicht vorenthalten, daß zufolge den Nachrichten, welche uns zugekommen ſind, wir die gegründetſte Hoffnung haben, unſere neuen Schulen ſchon mit den nächſten Pfingſten ins Leben treten zu ſehen. Wir ſind über— zeugt, daß dieſe Nachricht allen unſern Eltern ſo— wohl als unſern Schulkindern ganz beſondere Freu— de gewähren wird. Eben darum wird es uns ge— wiß Niemand verargen, wenn wir ein wenig aus der Schule ſprechen. Liegt es ja dem menſch— lichen Herzen ſo nahe, das, wovon es beſonders an— genehm ergriffen wird, Andern, bei welchen dieſelbe Theilnahme zu erwarten ſteht, ſich mitzutheilen! Wir ſehen im Geiſte ſchon das herrliche Pfingſtfeſt als das ſchönſte Kinderfeſt, woran Alle, die Kinder und Kindesſinn haben, den herzlichſten Antheil neh—⸗ men werden. D.
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Fruchtpreiſe. Den außerordentlichen Wechſel der Fruchtpreiſe
in den letzten 50 Jahren erſieht man an folgenden wenigen Angaben.
Am 17. Januar des Jahres 1784 koſtete zu Gießen das Achtel Waizen 6 Gulden, das Korn 5 Gulden, die Gerſte 3 fl. 10 Kr., der Hafer ge
Im Mai des Jahres 1817 wurde für das Mal⸗ ter Waizen 32 Gulden, Korn 22 fl., Gerſte 19 fl., Erbſen 17 fl., und etwas ſpäter für das Malter Zwiebeln ſogar 44 fl. bezahlt. Dagegen galt im Auguſt des Jahres 1824 das Malter Waizen 5 fl., das Korn 2 fl., die Gerſte 1 fl. 12 kr. Die Preiſe der letztern Jahre näherten ſich dagegen wieder mehr jenen von 1784.


