Ausgabe 
9.6.1838
 
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Wetterauer Witze.)

1)Mer ſagt nicht: ſägt: mer ſaͤgt: ſagt. 2)Eſſen kann ich für zwei Mann; dafuͤr muß ich aber in der Zwiſchenzeit mein' Ruh' haben. 3)Das Eſſen ſchmeckt ihm nicht ſchlecht, der Trunk ernährt ihn. 4)Ich eſſ' Alles gern, bis auf's Sauerkraut und Schweinenfleiſch das eſſ' ich auch gern. 5)Und was ein rechter Schneider iſt, Muß wiege ſiebe Pund, Und wann er die net wiege thut,

So is er net geſund. Aus einem alten Liede.

)Einige ſind aus der Eva ihrem Ausruf iſt auch ein

Wetterauer Witz. Anmerk. des Setzers.

Aft ge.

Warum trägt man in unſerer Gegend keine hölzerne Schuhe, da ſie doch bei naſſer Wit terung die Füße ſo ſehr trocken erhalten? Oder warum bedient man ſich nicht wenigſtens hölzerner Sohlen, auf welche man das Leder von alten Schuhen ſchlägt? Sie ſind nicht nur ſehr haltbar, ſondern laſſen ebenfalls bei feuchtem Wetter die Füße trocken, und das ſind große Vortheile für den Minderbegüterten. In gar manchen Gegenden unſers deutſchen Vaterlandes, in den Niederlanden, in Frankreich ſind dergleichen Holzſchuhe, namentlich bei gewiſſen Geſchäften, im Gebrauche; nur bei uns wollen ſie nicht heimiſch werden.

Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Edictalladung. (552) Bei Errichtung eines Inventars über den Nachlaß des verſtorbenen Forſtlaufers Conrad De muth von hier, hat ſich eine Ueberſchuldung ergeben daher zur Liquidation der Forderungen und zum Güteverſuch Termin auf den 15. k. M., Vormittags 9 Uhr, angeſetzt worden iſt, worin alle, ſowohl bekannte als unbekannte, Gläubiger des Forſtlaufers De muth, mit Vorlegung etwaiger Beweißurkunden entweder in Perſon oder durch zuläſſige Bevollmäch tigte und zwar die unbekannten unterm Rechtsnach⸗ theil der Ausſchließung, die bekannten aber unter dem Rechtsnachtheil, als dem Beſchluſſe der Mehr heit der Gläubiger beitretend, angeſehen zu werden, zu erſcheinen, und ihre Forderungen ſummariſch an zumelden haben. Gegeben Windecken den 15. Mai 1838. Kurfuͤrſtl. heſſ. Juſtiz-Amt daſ. Neuhof. vt. Degen.

Ediet alla dung.

(582) In dem Hyypothekenbuche der Gemeinden Langenhain und Ziegenberg ſtehen noch folgende Einträge offen:

1) Auf den Namen von Paulus Rudolph 20 fl. den 18. Mai 1786, bei Gärtner Lang und 20 fl. am 13. Janr. 1777, bei wem iſt nicht angegeben, entliehen.

2) Von Johann Konrad Rudolph 120 fl. den 14. Novbr. 1803, bei Frau Rentmeiſter Chelius und

3) von Joh. Heinr. Müller 100 fl. den 10. Auguſt 1792, bei Schoff Ewald zu Friedberg aufgenommen

obgleich dieſe Kapitalien nach Angabe der ſchuld⸗

neriſchen Erben laͤngſt getilgt ſeyn ſollen. Weil jedoch die Schuldurkunden sub. 1. 2. gar nicht mehr vorgelegt werden können und hinſichtlich der

Sub. 3. nicht nachgewieſen iſt, ob die darüber vor

liegende, nicht von dem Darleihen ſelbſt herrührende

Quittung von dem dazu Berechtigten ausgeſtellt iſt,

ſo werden alle, welche aus den vorgedachten Ver

pfändungen und auf die darüber ertheilten Schuld verbriefungen Anſprüche machen wollen, zu deren

Anzeige und Begründung binnen 6 Wochen unter

dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt die

ſämmtlichen oben erwähnten Hypotheken für erloſchen erachtet und die betreffenden. Einträge geſtrichen werden ſollen. Friedberg den 5. Mai 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Gläubiger- Aufforderung.

(583) Philipp Adam Bühlmeyer von Roͤ⸗ delheim beabſichtigt nach Höch ſt im Herzogthum Naſſau auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaffungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25. April 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler.

Mühlen-Verſteigerung. (605) Da das bei der heute ſtattgefundenen frei willigen Mühlen⸗Verſteigerung des Müllermeiſters Jakob Kißler dahier geſchehene Letztgebot deſſen Erwarten nicht entſprochen hat, ſo läßt derſelbe ſeine Mühle nebſt etwa 3 Morgen Gaͤrten und 15 Morgen Ackerland Dienſtag den 12. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem hieſigen Gemeindehaus einer nochmaligen Verſteigerung ausſetzen.

Die Mühle beſteht aus geräumigem Wohnhaus, drei Mühlgängen, Anbau mit Oelgang, Scheuer, Stallung für 7 Pferde, 15 Stück Rindvieh, 40 bis 50 Stück Schweine, neuerbautem Branntweinbrenn⸗