Ausgabe 
4.8.1838
 
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Hört zu ihr Herrn überall,

Was gebeut der Kaiſer und Marſchall, Was er gebeut, das muß ſeyn.

Hier ruf ich aus N. mit N.

Heut zum Lehen,

Morgen zur Ehen,

Ueber ein Jahr

Zu einem Paar.

Von dieſem Rechte mußten die Kaiſer zu oft und auf eine Weiſe Gebrauch gemacht haben, die weder den Bürgerstoͤchtern, noch deren Eltern zuſagte. Denn ſchon 1232 erwirkten die vier freien Reichs ſtädte von Heinrich VII.(Sohn Friedrichs II.) dem damaligen roͤmiſchen König, das Privilegium, daß das fragliche Recht nie mehr ſolle ausgeübt werden. (Lersner frankf. Chron. S. 59.)

Uebrigens mögen ſolche Heirathen auch ſchon deßhalb den wetterauer Reichsſtädtern mißfallen ha ben, weil die Bräutigame Fremde waren. Denn die alten Deutſchen heiratheten gerne in die Ver wandtſchaft, um das Gut bei einander zu erhalten. Fremde dagegen mochten ſie nicht ehelichen, wie ihre Sprüchwörter:wer nicht will betrogen ſeyn, der kaufe des Nachbars Rind und freie deſſen Kind, undwo es Gänſe gibt, da gibt es auch Weide, beweiſen.

Sollten wohl jetzo noch die Friedberger ſich auf ihr kaiſerliches Privilegium berufen, wenn der Kai⸗ ſer mit einem anſehnlichen Gefolge käme, und den Brautwerber machen wollte?). Ech.

»Wir müſſen uns hier folgende Bemerkungen ſerlauben. Zuerſt waren die 4 genannten Städte im J. 1232 noch keinefreie Reichsſtädte, ſondern kaiſerliche Städte, und eben jene Urkunde Kaiſer Heinrichs VII. von 1232 liefert den größten Beweis davon, wie wenig Freiheit damals dieſe Städte hatten. Durch ſolche Pri⸗ vilegien bahnten ſich indeſſen nach und nach dieſelben den Weg zu der Stellung, die ſie ſpäter einnahmen. Sodann will es uns bedünken, als wenn die von Lers ner mitgetheilten Verſe viel neueren Urſprungs wären. Man ſieht ihnen wenigſtens ein ſo hohes Alter gar nicht an.

Die Redaction.

An die Redaktion des friedberger Intelligenzblattes.

In Nr. 10 des Intelligenzblattes iſt den Eltern und Schulkindern zu Friedberg die Hoffnung gemacht worden, daß die neuen Schulen mit Pfingſten ins Leben treten würden. Dieſe Pfingſten ſind längſt vorüber; wie kommt es, daß die Sache nicht vor⸗ an geht?) Ein Familienvater.

) Wir können zu unſerm Bedauern über die urſachen der Verzögerung dieſer für Friedberg hochwichtigen Angelegen⸗ beit nichts Näheres mittheilen, hoffen aber von unſern ſonſt ſo thätigen und für das Gute empfänglichen Behörden, daß ſie Alles, was ſich der Realiſirung des allgemeinen Wunſches hemmend entgegenſetzt, beſiegen werden. Jede Zögerung iſt freilich von unendlichem Nachtheile.

Die Red.

Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden.

Für die Predigt ꝛc. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden race werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen:

on

8 Exempl. fl. kr. Sr. Königlichen Hoheit dem aller durchlauchtigſten Großherzoge

von Heſſen und bei Rhein u. ſ. w. 1110 Sr. Hoheit dem durchlauchtigſten Erbgroßherzoge von Heſſen und bei Rhein u. ſ. w. 1 11 Herrn Dekan Gebhardt in Rodheim Pfarrer Bornagius in Aſſenheim 8 2 7 Foörſter Launhard in Ziegenberg 1 24 Bürgermeiſter Gröninger in Ockſtadt 2 24 Dekan Stamm in Lauterbach 10 23 Birgermeiſter Petri in Steinfurth 4 48 1 1 Hinkel in Vilbel,. 77 15 Jacoby in Rodheim 8 1 5 Pfarrer Drauttk in Langenhain 6 3 Lehrer Kitz daher 4 48 Bürgermeiſter Weiffert in Melbach 4 10 Pfarrer Fabricius in Niederweiſel 5 1 Burgermſtr. Bullmann in Niederrosbach 4 48 Günther in Aſſenheim 8 1 36

Ferner von Bewohnern Friedbergs(das Verzeichniß iſt jedoch noch nicht ge⸗ ſchloſſen, und kann bei dem Unterzeich⸗ neten jederzeit eingeſehen werden.) 29 Friedberg den 2. Auguſt 1838.. C. Bindernagel.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

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Publican dum. (842) Es entlieh Eliſabetha, die Wittwe des Am⸗ broſius Joſt von Niederweiſel von den Philipp Gott⸗ fried Kuhlen Erben zu Butzbach am 2ten Februar 1801 die Summe von 110 fl. und verpfändete dafür unter andern: 19 40 Ruthen Land an der Reiſſerbach, neben Jo⸗

hann Fett, zehntfrei, 4 20 40 Ruthen ditto im Engelsberg, neben Johann

Haub sen.

Nach beigebrachter Beſcheinigung ſoll dieſe Schuld abgetragen worden ſeyn, da ſolche jedoch im Gerichts- hypothekenbuche noch offen ſteht, ſo werden alle die jenigen, welche aus dieſer Forderung Rechtsanſprüche bilden zu können glauben, zur Geltendmachung der ſelben binnen 6 Wochen hiermit aufgefordert, wi drigenfalls ſolche für erloſchen erachtet und der Ein trag der beiden Stücke im Hypothekenbuche geloſcht werden ſoll.

Friedberg den 6. Juli 1838. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt Hofmann. Gilmer. Edictallad ung. (846) Nachdem großherz. Hofgericht der Provinz Oberheſſen über das Vermögen des Conrad Haub VI. zu Niederweiſel den förmlichen Concursproceß er kannt hat, ſo werden alle diejenigen, welche Forde⸗