Ausgabe 
30.12.1837
 
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rung. 838, Vor⸗ Rathhauſe am Grof eßten Lage beſteheld Farbhaus tin fürbe⸗

öffntlich

Acker land⸗Verſteigerung. (1106) In Auftrag groß herzoglichen Landgerichts, ſoll Donnerſtag den 1. Febr. 1838, Vorm. um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe, die der Georg Schnei ders Wittwe dahier zuſtehenden Ackerſtücke als: 148 Ruthen Garten, zwiſchen der ockſtädter Grenze,

an Herrn von Löw, zehntfrei.

142 Aaekerland, zwiſchen dem Mühlenweg und Riedgrabeu, an Chriſtian Froh berg, zehntfrei.

205 Ackerland, im Ried, an Carl Frick und Conſorten und

12% Wieſen im Ried, an Magdalena Wü⸗

ſtenfeld, zehntfrei. In der Gemar kung Burg Friedberg gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Dezember 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Sela dun g.: (1108) Nach den Einträgen im Oſtheimer Hy⸗ pothekenbuche vom 22ten November 1805 und 26ten Januar 1807 entliehen Forſtmeiſter Karl von Wel⸗

ling und Ehefrau bei dem Kugelhaus-Fonds zu Butz⸗

bach zwei Kapitalien von 200 und reſp. 50 fl., unter Verpfändung ihrer in Oſtheim belegenen Hof raithe. Obgleich dieſe Kapitalien beſcheinigtermaßen wieder abgetragen worden, ſo können doch die Ori ginal⸗Schuldurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden, daher, auf Antrag der Erben des Schuld- ners alle, welche auf die vorgedachten Obligationen Anſprüche machen und aus der erwähnten Verpfän⸗ dung Rechte herleiten wollen, zu deren Geltend machung binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnach⸗ theile aufgefordert werden, daß nach Ablauf jener Friſt die vorberührten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die deßfallſigen Einträge in den Hypo thekenbüchern gelöſcht werden ſollen.

Friedberg den 2. Dezember 1837.

Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. EdNdietal ladung. (1112) In dem Steinfurther Amtshypotheken buche ſtehen annoch folgende Einträge offen:

1) auf den Namen von Joh. Paul Lottig zu Steinfurth 60 fl. am 6. Februar 1769 bei der Kirche zu Steinfurth geliehen.

2) Auf den Namen von Georg Kaspar Ro⸗ ſenbecker und Ehefrau Anna Catharina zu Steinfurth.

a) 60 fl. am 5. Mai 1794 bei Kunſtmeiſter Diehl auf der Saline bei Büdingen.

b) 40 fl. den 4. Febr. 1802 bei Hermann Petri zu Steinfurth.

c) 100 fl. den 1. Juni 1789 bei Philipp Daſch zu Wiſſelsheim aufgenommen.

3) Auf den Namen von Heinrich Alban und Ehefrau Maria Eliſabetha zu Steinfurth.

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a) 200 fl. den 17. April 1782 bei der Fa⸗ milie von Löw.

b) 180 fl. im Jahr 1782 bei Caspar Rein⸗ hold zu Marburg als Eurator der Catha rina Margaretha Caningen daſelbſt.

c) 80 fl. den 26. Mai 1787 bei der Kirche zu Steinfurth.

d) 60 fl. den 6. April 1788 bei derſelben.

e) 37 fl. den 28. Juni 1792 bei derſelben.

10 30 fl. den 9. März 1804 bei derſelben.

g) 300 fl. den 1. Mai 1789 bei Salzſchreiber Urban zu Wiſſelsheim.

h) 100 fl. den 23. Febr. 1799 bei Ludwig Petri zu Friedberg.

i) 100 fl. den 27. Febr. 1800 bei der Wiſſels⸗ heimer Kirche aufgenommen, ſodann

K) eine der Familie von Löw am 8. Februar 1794 geleiſtete Caution von 100 fl.

4) Auf den Namen von Peter Ziegler zu Steinfurt drei Cautionen, die der Familie von Löw am 8. Febr. 1794 über 50 fl., am 3. Jan. 1803 über 130 fl. und am 26. Nov. 1812 über 140 fl. geleiſtet worden.

Alle dieſe Schulden ſollen nach Angabe der Er ben der Schuldner bezahlt, reſp. die Cautionen durch Aufhören des Pachtverhältniſſes erloſchen, die deß fallſigen Urkunden aber verloren gegangen ſeyn, weßhalb auf Antrag der Intereſſenten alle, welche auf die vorgedachten Kapitalien und die als Cau⸗ tion eingeſetzten Immobilien Rechtsanſprüche bilden, oder den Fortbeſtand der deßfalls conſtituirten Pfand gechte behaupten wollen, aufgefordert werden, ſolches ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt die Schuld- und Cautionsurkund über die oberwähn⸗ ten Beträge für erloſchen erachtet, ſofort die hier auf bezüglichen Einträge in den Hypothekenbüchern geſtrichen werden ſollen.

Da ſodann die Joh. Konr. Otto's Eheleute zu Wiſſelsheim folgende Grundſtüͤcke:

29% des Flurbuchs, 44 Ruthen neben Ch. Roſen⸗

becker,

2%% 75 121% R. neben G. O. Roſen⸗ becker,

20% 1 155 R. jenſeits des Sees neben

Casp. Balzer, beſitzen und verkauft haben, hinſichtlich deren ſie ihr Eigenthumsrecht genügend nicht nachweiſen können, ſo werden diejenigen, die Anſprüche auf jene Grund ſtücke zu haben vermeinen, zu deren Geltendmachung binnen 6 Wochen unter dem Präjudize aufgefordert, daß ſonſt ohne Ruͤckſicht darauf, den Kaufbriefen über die obgedachten Stücke die richterliche Beſtaͤti gung ertheilt werden wird.

Friedberg den 28. Nov. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht

Hofmann.

DDD