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bei der Bierbereitung, und man muß ſtets darauf ſehen, daß nicht blos die flüchtigen, aromatiſchen Theile des Hopfens, ſondern auch zugleich etwas von ſeinem fixen, bitteren Weſen ſich dem Biere mittheilt, indem es ſonſt zu ſtark, den Kopf ein— nehmend und wenig dauerhaft wird. Zu dieſem Zwecke muß man den Hopfenſatz einige Minuten lang gelind ſieden, aber nicht mit völligem Wallen kochen laſſen.
Bei'm Zuſetzen der Hefe, die zur Gährung des Trankes nöthig iſt, kommt Alles auf den rech— ten Grad der Wärme an; denn kommt die Hefe in allzu warme Würze, ſo geräth dieſe in zu hef— tige und ſchnelle Gährung, wodurch das Bier ſeine Kraft und ſeinen Geiſt verliert; kommt hingegen die Hefe in allzu kalte Wuͤrze, ſo daß die Gäh— rung nicht gehörig von Statten geht, ſo entſteht ein trübes, ekelhaft ſüßliches, Blähungen und Leibſchmer— zen verurſachendes, demnach ungeſundes Getränk.
Das Bier wird auf vielfache Weiſe verfälſcht; theils, um es vor dem Sauerwerden zu bewahren, oder es berauſchender und brauſender zu machen, oder ihm ſeine trübe Beſchaffenheit zu nehmen; ſo für den erſten Zweck Zuſatz von Cardobenedicten, Salbey, Meliſſe, Enzian, Lorbeerblättern, Wachhol— derbeeren, Nelken, Muskatnuß u. ſ. w., allein alle dieſe Stoffe ſind oft, bei zuſammentreffenden Um⸗ ſtänden, nachtheilig und deshalb zu meiden. So— genanntes Krugbier, das in voller Gährung mit Gewürzen gemiſcht und in Krüge gefüllt wird, iſt der Geſundheit nachtheilig und ſollte deshalb nicht bereitet werden.—
Strafwürdig und deshalb gänzlich zu meiden iſt der Zuſatz von Stoffen, die das Bier ſtark und berauſchend machen ſollen, und es iſt beſſer, wenn ich ſie hier gar nicht nenne. Aufklärung trüben Biers mit Eyweiß oder Hauſenblaſe iſt nicht ſchäd— lich; allein es wird ſchwach und weniger nahrhaft. Verbeſſerung ſaurer Biere durch Pottaſche u. dal. iſt nicht zu rathen, beſſer iſt es, neue Gährung hervorzubringen und das Bier dann auf neue Fäſ⸗ ſer zu füllen.—
Wer's kann, der rechne es aus.
Ein Pariſer Blatt hat ausgerechnet, daß die Grippe den Pariſer Aerzten 4½ Million—— eingetragen hat. Wieviel hat ſie mohl den Fried⸗ berger Aerzten eingetragen?
Bekanntmachungen von Behörden. N Hofraithe⸗Verſteigerung. (298) Der hieſige Burger und Gaſtwirch, Herr Guſtav Gerlach und deſſen Ehefrau ſind Willens ihr nahe an der Kirche gelegenes Wohnhaus nebſt der dazu gehörigen Scheune, Hofraum und Stals lung, welche von dem Wohnhauſe durch die ſchmale ſogenannte Schnurgaſſe getrennt iſt, einer freiwilli⸗ gen Verſteigerung auf hieſigem Rathhaus auszuſe⸗ tzen, und wird Termin auf den 3ten Mai l. J. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu dieſem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthümern abgeſchloſſen werden kann. Beſchreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendſten Theile Rückſicht genom— men worden.
Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß; unter demſelben befinden ſich 3 gewölbte Keller, im Erdgeſchoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Spaarheerd und Bratofen, eine Kegel⸗ bahn von 90 Fuß Länge. Im zweiten Stock befin⸗ det ſich ein Saal von 58 Fuß Länge, 32 ½ Fuß Breite, ſowie zwei daran ſtoßende Zimmer in einer Linie und 2 ebenfalls mit letzteren verbundene Zim— mer, ſämmtlich heizbar, nebſt Küche.
Die Eingangs erwähnte Scheuer, ꝛc. enthalten einen Flächenraum von Sämmtliche Gebäude befinden ſich in gutem Zu— ſtande. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Caſ— ſino in dem erwähnten Lokale ſich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden iſt, und daß das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth⸗ ſchaft ſich vorzüglich eignet.
Friedberg den 13ten April 1837.
Der Bürgermeiſter D. Fritz.
und Oekonomie-Gebäude-Ver⸗ ſteiger ung. (300) Montag den iſten Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des dahier verſtorbenen Wirths, Philipp Lorey 11. ihr an der Haupt⸗ ſtraße von Homburg nach Höchſt am Main gelege⸗ nes zweiſtöckiges Wohn- und Wirthshaus nebſt Scheuer und Stallung, freiwillig auf dem Gemein— dehauſe an den Meiſtbietenden verſteigern laſſen.
Darauf Reflektirende kamen die Gebäulichlei⸗ ten 5 Tag in Augenſchein nehmen. ö
Indem man dieſes zur allgemein R ˖ bringt, erſucht man die 1 Burgen ue Verſteigerung gefälligſt bekannt werden zu laſſen
Steinbach am 10. April 1837. g
In Auftrag der Erben. Der großh. Bürgermeiſter Bechtel.
Frucht ⸗ Verſteigerung
(313) Auf den fürſtlichen Böden zu Wölfers⸗
Stallung 1896 U) Fuß.
Haus ⸗


