Ausgabe 
26.8.1837
 
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Intelligenzblatt

ars und Gen e d ſteundliß ö f e i. 2 rovinz berhes sen a im Allgemeinen, fedberg: den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Nerße: 5.4 a . kr. 10 34. Sonnabend, den 26. Auguſt 1837. 4. Auguſt z a g r Friedberg, den 20. Auguſt 1837. Mitgliedern das Wort und ſprach mit Wärme das F In dieſem Blatte iſt ſchon einige Mal des Sing⸗ gute Vorhaben Aller aus. Folgende Stelle dieſer

c a zereins gedacht worden, welchen eine Anzahl hieſiger e Fürger und Bürgersſöhne gegründet haben. Es riedberg uvrurde dabei bemerkt, daß dieſer Verein die Veredlung luguſt 1837, bes Kirchengeſanges vorzüglich im Auge hat, zugleich e ber den Aufſchwung des religiöſen und ſittlichen Tublas ehens unter ſeinen Mitgliedern als eine gleich wichtige Aufgabe verfolgt. Iſt ein ſolches Streben N m und für ſich ſchon der hoͤchſten Achtung würdig, 84 4 arf es um deßwillen bei allen Gutgeſinnten auf a ne freundliche Anerkennung zählen; ſo gereicht es len Bewohnern Friedbergs gewiß zu beſonderer Freude, wenn ihnen geſagt werden kann:dieſer Zerein beſteht nunmehr bereits zwei volle Jahre in Hrer Mitte und iſt fortwährend im Wachsthume be⸗ riffen. Bei ſeiner Gründung zählte nämlich der 4 Singverein 27 Mitglieder, während gegenwärtig 46 5 Derſonen daran Theil nehmen.

A.

Am geſtrigen Tage feierte die Geſellſchaft den weiten Jahrestag ihrer Gründung. Gegenſeitiges 6 Zertrauen, innige Liebe hoben den fröhlichen Muth er ganzen Verſammlung, deren Feſt durch die An⸗ 10 weſenheit ihres verehrten Lehrers, des Herrn Rektor 1 Müller, beſonders verherrlicht wurde. Das Lokal var mit einem bedeutungsvollen Transparente ge⸗ cchmackvoll verziert und auch die Deutung der Feier wurde nicht vermißt.

Um das Ziel des Singvereins von neuem lebhaft in's Auge zu faſſen und prüfend auf die durchlaufene Bahn zurück zu blicken, ob und in wie fern man 9 dieſem Ziele näher gekommen, ergriff Eins von den

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Aenne

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3 eisrath d. K e ſasta.

Anrede möge zum Belege des Geſagten dienen.

Nachdem auf die Schwierigkeiten hingedeutet wor⸗ den, um im Geſange Fortſchritte zu machen und nachdem die Güte und Nachſicht des Herrn Rektor Müller, welcher ſich dem Unterrichte im Geſange mit der größten Uneigennützigkeit unterzieht, gebüh⸗ rende Anerkennung gefunden, heißt es in der er⸗ wähnten Rede:

Beruͤckſichtigen wir dieſen ausgezeichneten Unter⸗ richt, beachten wir die trefflichen Männer, um welche unſre Vaterſtadt durch die neueren Verhält⸗ niſſe reicher geworden iſt, und die, im Vereine mit den ſchon früher hier von uns verehrten Männern, mit ſo viel Begeiſterung das religiöbſe Leben zu fördern und zu heben ſuchen, ſo muß es uns klar werden, daß es blos an uns liegt, wenn wir unſer Ziel nicht erreichen! Dieſe Ueber⸗ zeugung und das Bewußtſeyn, einer Stadt anzu⸗ gehören, welche ſich ſo vieler Vorzüge vor den meiſten Städten unſeres Vaterlandes zu erfreuen hat, die ſo viele Muſteranſtalten in ſich ſchließt von welchen aus der Unterricht und die religiöſe Bildung unſerer Landsleute gefördert werden ſoll, dieß Alles muß uns anfeuern, den Zweck unſeres Vereines feſt ins Auge zu faſſen und dahin zu wirken, daß unſere Vater⸗ ſtadt eine Muſtergemeinde werde, die den Beweiß liefert, daß da, wo Religioſität und Sittlich⸗ keit,wo das Chriſtenthum mit ſeiner hei⸗ ligenden Kraft das Leben durchdringt, die An⸗ gelegenheiten der Erde eine himmliſche Weihe em⸗