auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großherzogl. Landgericht zu Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird.

Friedberg den 14. Nov. 1837.

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath

des Kreiſes Friedberg. Küchler. 5 Gläubiger⸗ Aufforderung. (1043) Wittwe Erneſtine Eliſabetha Wacker von Vilbel beabſichtigt nach der freien Stadt Frankfurt am M. auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Land⸗ gericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent⸗ laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18. Nov. 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗ Aufforderung. (1044) Wilhelm Roches Wittwe von Alten⸗ ſtadt beabſichtigt nach der freien Stadt Frankfurt am Main auszuwandern. Rechtsanſprüche an die⸗ ſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Oktober 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gutsverpachtung. (966) Das vormals freiherrlich von Haxthaufen⸗ ſche, jetzt gräflich Goͤrtziſche Hofgut zu Georgen— hauſen, im Großh. Heſſ. Kreiſe Dieburg, ſoll Mon- tags den 4. Dez. d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Gute ſelbſt meiſtbietend öffentlich verpachtet werden. Das genaunte Gut liegt 2 Stunden von Darm- ſtadt an der nach Erbach führenden Chauſſee, in einer ſehr anmuthigen und fruchtbaren Gegend; es enthält beiläufig 433 heſſ. Morgen des beſten Wieſen— und Ackerlandes, beſteht größtentheils aus ganz gro— ßen, der Hof aithe nahe gelegenen Parcellen, iſt in dem beſten Calturzuſtande und mit ſehr vielen Obſt⸗ bäumen bepflanzt. Es iſt mit den nöthigen Wohn⸗ und Oeconomiegebäuden(zum Theil ganz neuen, verſehen, beſitzt einen neuen, ſehr gut rentirenden Schwarziſchen Dampfbrennapparat, und gewährt, wegen der Nähe von Darmſtadt und der vorhan- denen Straßen verbindungen, für den Abſatz aller Erzeugniſſe die vortheilhafteſte Gelegenheit, ins— beſondere betreibt es eine ſehr einträgliche, dermal mit einer anſehnlichen Kundſchaft in Darmſtadt ver⸗ ſehene Melkerei.— Die Verpachtung wird einmal im Ganzen, einmal ſtückweiſe, nach, Umſtänden auch

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unter Abſonderung einzelner Stücke und Reduction auf ein kleineres geſchloſſenes Gut, erfolgen, die näheren Bedingungen aber werden in dem Termine bekannt gemacht werden; die Dauer der Pachtzeit wird auf 12 Jahre, von Petritag oder vom Iſten Januar 1838 an laufend, beſtimmt werden. Pachtliebhaber, welche ſich, erforderlichen Falls, hinſichtlich ihrer Zahlungs fähigkeit zu legitimiren haben, belieben ſich in dem genannten Termine ein⸗ zufinden, wegen etwaiger früherer Beſichtigung des Guts aber ſich bei der unterzeichneten Verwaltung an⸗ zumelden, bei welcher auch 14 Tage vor dem Ter⸗ mine die Bedingungen ſchon eingeſehen werden kön⸗ nen. Diejenigen, welche eine Verpachtung im Gan⸗ zen beabſichtigen, erhalten zugleich Gelegenheit, ein bedeutendes Inventar an Vieh, Schiff und Geſchirr, Haus- und Oeconomiegeräthſchaften, Futter⸗, Stroh⸗ und Düngervorräthen unter billigen Bedingungen mitzuerwerben. Georgenhauſen, bei Darmſtadt, den 24. Oktober 1837. f Graͤfl. Goͤrtziſche Gutsadminiſtration daſ⸗

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Privat⸗ Bekanntmachungen. Ga ſthaus⸗ Verpachtung. (999) Ein zwei Stunden von Frankfurt an der Hauptſtraße nach Friedberg ſehr ſchön gelegenes und frequentes Gaſthaus mit Stallungen und zwei Gär⸗ ten iſt unter annehmbaren Bedingungen auf ſechs Jahre zu verpachten. Das Nähere iſt bei der Ex⸗

pedition dieſes Blattes zu erfragen.

Kacki: Geiſſch Ln (1024) Wir Unterzeichnete haben dahier ein Lackir-Geſchäft etablirt und übernehmen Aufträge in Chaiſen, Holz, Blech und mehreren Artikeln, welche in dieſes Fach einſchlagen mit der größten Sorg⸗ falt, unter der Verſicherung reeller und prompter Bedienung an. Auch beſitzen wir eine Auswahl verſchiedener Größe von Kappenſchilde und Geſund— heitsſohlen, und empfehlen uns einem hochgeehrten Publikum beſtens.

Friedberg den 18. November 1837. W. E. Dietz. H. Fiedler. Ber ſte i gerun gs anz. ei ge. (1045) Mittwoch den 29. d. M. ſoll aus dem Nachlaß des verlebten Kaspar Thomas gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden: 5 Fuder Waitzenſtroh, eine Quantität Korn-, Gerſte⸗, Ha⸗ fer-, Erbſen⸗ und Linſenſtroh und mehrere Körbe Spreu. Auch iſt ein ganz neuer Pferdekarren mit Leitern und Kloötzkaſten verſehen aus freier Hand zu verkaufen. 3 Fauerbach den 23. November 1837. Wilhelm Holler, Curator.

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