Ausgabe 
25.2.1837
 
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eintreten, als wir nicht durch Grunde das Irrige der Erfahrungsregel darzuthun vermögen, damit nicht das Kind mit dem Bade ausgeſchuͤttet wird. In Rückſicht auf die Mondeinflüſſe iſt jedoch nicht zu verkennen, daß Vieles abergläubig, fabelhaft, und auf gar nichts geſtützt iſt, obgleich ſicher eben ſo vieles ſich aus Gründen erweiſen ließe, welche die Vorfahren noch nicht einſehen konnten, denn der Mond bewirkt allerdings Großes; und wer je die Erſcheinungen von Ebbe und Fluth ſah, dem wird gewiß einleuchtend, daß auch Anderes durch den Mond bewirkt werden könne.

In Rückſicht der Sonne wird allgemein anders gedacht, ſobald es ſich um Wärme und Licht han delt. Der Mond gibt uns zwar nur Licht, aber dieſes ſoll als das Licht während der Nacht viel ſtärker beachtet werden, als geſchieht, und viele Regeln des Landmanns ſind ohne Zweifel dadurch ſchon begründbar.

Wir wiſſen, daß nur die Beſchaffenheit eines Gegenſtandes es iſt, was unter Einwirkung des Lichtes uns eine Farbe darſtellt, und alle Welt weiß, daß man nicht weiß färben, ſondern nur waſchen kann. Das Waſchen wie das Bleichen aber hat zum Ziele, einen Gegenſtand weiß zu machen, d. h. ihn von allem zu befreien, was ihm eine Farbe giebt. Weiß iſt daher die Reinheit, entſprechend dem ungetrübten, reinen Lichte.

(Der Beſchluß folgt.)

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

NN

Bekanntmachung. (83) Das den Kindern Iſter Ehe des verlebten Conrad Schwan jun. zuſtehende Gaſthaus zum Schwanen dahier in der Wallthorſtraße ſoll Montags den 13. März, Nachmittags 2 Uhr in dem Hauſe ſelbſt auf 5 Jahre, vom ten Auguſt 1837 au, meiſtbietend, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, welche auch früher bei unterzeichneter Gerichtsſtelle eingeſehen werden kön⸗ nen, verpachtet werden. Gießen den 2ten Februar 1837. Großherzogl. heſſiſch. Stadtgericht. Müller. Hofraithe⸗Verſteigerung. (87) Montag den 27ten d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die den Emme rich Füller's Kinder zuſtehende Hofraithe, in Wohn⸗ haus, Scheuer, Stallung, Waſchküͤche, Anbau und

Gärtchen beſtehend, an Hrn. Gottfried Mondigler und Johannes Steitz in der Vorſtadt gelegen, wo bei ſich ein Loos Holz befindet, öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Friedberg den 9ten Februar 1837. In Auftrag gr. Landgerichts Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗Verſteigerung. (88) In Auftrag großherzoglich heſſiſchen Land gerichts ſoll Montag den 27ten d. M., Vormittags 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus die zum Nachlaß der verlebten Ehefrau des Bäckermeiſters Kehr dahier ge hörende Immobilien, beſtehend in: u) Ackerland 1 Morg Prtl. 7 Rth. im Wartfeld an Herrn Friedr. Hilbrecht,

1 35 Hdaſelbſt an Herrn Regie⸗ rungsrath Knorr, 2 2 im Großenwartfeld an Herrn Adam Bender, 2 11 daſfelbſt an Frau Poſtmei⸗ ſter Helmolt, 1 1½¼, im Heckbornfeld, zehntfrei, an ihm ſelbſt u. Hrn. Dönges, 39 daſelbſt, zehntfrei, an vor. 39 darneben,

p) Gärten

20Kin der Langgaß, Ate Gew., an Herrn Friedr. Wagner Iter, zehntfrei,

52 am Ende des großen Hain⸗

grabens, 10te Gewann, an Herrn Rentamtm. Buß, Xfrei,

21 am Holzpförtchen, getheilt mit Herrn F. A. Rauſch, 2 4 am Wildkautsgraben, zehnt⸗ frei, an Hrn. W. Herrmann, 20 in der Langgaß, zehntfrei, an

der Pfarrei Friedberg, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den g9ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Wald verkauf. (99) Nachverzeichnete Staatswald-Parzellen im Forſtrevier Naumburg ſollen, zur Veräußerung als unwiderrufliches Eigenthum, in den beigeſetzten Ter⸗ minen, auf Ort und Stelle ausgeboten werden, und können Kaufliebhaber die Bedingungen ſowohl da⸗ hier als beim Revierförſter Schäffer zu Na um⸗ burg vorher einſehen: 1) der Herrenwald, circa 118 Caſſeler Acker groß, den 15. k. M., Morgens 10 Uhr; 2) die Ganstannen, 19 Acker, denſelben Tag, um 1 Uhr Nachmittags; 3) der Rompelsboden, 50% Acker, den 16. k. M., Morgens 10 Uhr;