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Zurgergeld, das iſt, daß he die Burgerſchafft kau⸗ fin ſal, mit namen ſal he beweiſen ein halbe Marck gdis der Stat, die ſal ym vnd ſinen erben dienen, as lange ſie Burgir ſin. Und wan ſie vß der Stat ziehen, ſo ſulde die halbe marg geldis der Stat denen, oder he mag vor die halbe marg geldis kauffen nun(9) Gulden gereits geldes, vnd den Lurgermeiſtern ein virtel Wins des beſten, dem Buwe uſir lieben Frauwen zur parre III ſch. vnd dem Lurggrafin IX ſch. Heller.(Burgerbuch.) (Fortſetzung folgt.)
Bie t i che ig un g. 2 In dem Inſerat(1044) Nro. 47, 48 und ) dieſes Blattes leſe man: Wilhelm Rahns Gittwe, ſtatt: Wilhelm Roches Wittwe.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. Mühlen ⸗ Verkauf.
938) Die in hieſiger Stadt gelegene, mit drei
Mühlgangen verſehene ſtädtiſche Mühle, welche ſchon
it zweihundert Jahren ihre Exiſtenz bewährt hat, und
isher verpachtet geweſen iſt, ſoll erb- und eigen—
hümlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden.
Das Mühlengebäude nebſt dazu gehörigen Oeco⸗ zomie⸗Gebäuden ſind noch neu, befinden ſich in mtem baulichem Stande, und es fehlt der Mühle ie an hinlänglichem Waſſer. Beſondere Vortheile zewährt dieſe Mühle noch dadurch, daß ſie wenig Soncurrenz hat, und daß das nöthige Holz zur unterhaltung der Gebäude und des Werkes gegen iin jährliches, verhältnißmäßig ſehr geringes Aver— um aus den fiscaliſchen Waldungen unentgeldlich nerabfolgt wird.
Steigliebhaber werden eingeladen an dem zur Zerſteigerung anberaumten Termin auf
N petri-Tag 1838, Morgens 10 Uhr, zuf dahieſigem Rathhauſe zu erſcheinen.
Die näheren Verkaufsbedingungen werden unmit— telbar vor der Verſteigerung bekannt gemacht; jedoch werden auch ſchon vorher auf frankirte ſchriftliche Anfragen dieſelben mitgetheilt.
Nidda den 10. Oktober 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Dr. Borberg. Ackerland⸗ Verpachtung. 11056) Donnerſtag den 28. Dez. l. I., Vormit⸗ tags um halb 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die dem Hoſpital Friedberg in der oſſeuheimer Gemarkung zuſtehende und Petritag 1838 leihfällige 8 Morgen l Vrt. 33 Ruthen Ackerland, auf weitere 12 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Güter ⸗ Verpachtung. 11058) Nachfolgende, dem Auguſtiner Schulfond
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gehörende Güͤterſtüͤcke, welche mit Petritag 1838 leihfällig werden, ſollen auf weitere 12 Jahre öffent— lich meiſtbietend verpachtet werden, und zwar Don⸗ nerſtag den 28. Dez. l. J., Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe 28 Morgen 1 Ruthe in der Oberrosbacher, 28 ½ Morgen in der Niederrosbacher und Nachmittags, um 2 Uhr, 30 Morgen in der Oberwöllſtädter Gemarkung, ſodann Freitag den 29. Dez., Vormittags um 10 Uhr, 42 Morgen in der Gambacher Gemarkung. Friedberg den 30. Nov. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Edi et ana d un g. (1108) Nach den Einträgen im Oſtheimer Hy⸗ pothekenbuche vom 22ten November 1805 und 26ten Januar 1807 entliehen Forſtmeiſter Karl von Wel⸗ ling und Ehefrau bei dem Kugelhaus-Fonds zu Butz⸗ bach zwei Kapitalien von 200 und reſp. 50 fl., unter Verpfändung ihrer in Oſtheim belegenen Hof⸗ raithe. Obgleich dieſe Kapitalien beſcheinigtermaßen wieder abgetragen worden, ſo können doch die Ori⸗ ginal-Schuldurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden, daher, auf Antrag der Erben des Schuld— ners alle, welche auf die vorgedachten Obligationen Anſprüche machen und aus der erwähnten Verpfän⸗ dung Rechte herleiten wollen, zu deren Geltend⸗ machung binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnach⸗ theile aufgefordert werden, daß nach Ablauf jener Friſt die vorberührten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die deßfallſigen Einträge in den Hypo—
thekenbüchern gelöſcht werden ſollen.
Friedberg den 2. Dezember 1837.
Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Edi f tagl ha dünn g.
(1110) In Sachen des Georg Fay zu Münſter, Klägers gegen Peter Hofmann von da, Beklagten, wird letzterer, deſſen Aufenthalt unbekannt iſt, auf— gefordert, ſich anf die von erſterem wegen einer Reſtforderung von 491 fl. 51 J½ kr. für gemachte Auslagen erhobene Klage, ſo gewiß binnen einer zerſtörlichen Friſt von vier Monaten hier zu erklä⸗ ren, als ſonſt deren Inhalt für eingeſtanden an— genommen und mit Ausſchluß aller etwaigen Ein⸗ reden ferner was Rechtens verfügt werden wird. Zugleich wird bemerkt, daß alle in dieſer Klagſache weiter erfolgenden Verfügungen durch Anſchlag am Gerichtslocale bekannt gemacht werden ſollen. Friedberg den 7. Dez. 1837. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann.
Gläubiger ⸗ Aufforderung. (1111) Johannes Gröninger II. und Gott⸗ fried Gröninger von Ockſtadt beabſichtigen nebſt Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechts⸗


