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Gläubiger- Aufforderung. (624) Friedrich Launhard nebſt Familie und Mathäus Becker von Altenſtadt beabſichtigen nach Polen auszuwandern. Rechtsanſprüche an die⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landge⸗ richte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent⸗
laſſungsurkunde ertheilt werden wird.
Friedberg den 27ten Juni 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath
des Kreiſes Friedberg Küchler. Güter ⸗Verſteigerung.
(625) Montag den 14. Auguſt l. J., Vormittag
gung großherzoglichen Landgerichts, die Güterſtücke der Georg Schneiders Wittwe, in der burg⸗ friedberger und ockſtädter Gemarkung gelegen, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden, als:„ In der Gemarkung Burgfriedberg⸗ 1) 148 Nuthen Garten zwiſchen der ockſt. Gränze an Herrn von Loew, zehntfrei.
2) 162„ Aeker zwiſchen dem Wieſenweg und Riedgraben an Chriſtian Froh⸗ berg und Jacob Frick gelegen.
3) 205„ Aceker im Ried, iſt getheilt mit Carl Frick.
4) 12%„ Wieſen daſelbſt an Magdal. Wuͤ⸗
ſtenfeld. In der Gemarkung Ockſtadt. 5) 20 Ruthen Garten im Ried an Joſeph Tilger. 60 28%„„ an der Burglehmkaut an Feldwebel Ockel. 79 4265 155„ daſelbſt an Chriſtian Joſt. 8) 19%„„ im Ried an Daniel Wü⸗ ſtenfeld. 9) 80„„ daſelbſt an Joh. Leißner. 10) 19%„„ daſelbſt an Johann Heinr. Engel. 110 85„„ daſelbſt an Gottfr. Mäußer. 12) 140„„ im Egelſerfeld zwiſchen dem Riedweg und der wörler Gränze, an Georg Ewald in der Hintergaſſe. im Uſafeld an der Ober⸗ pfarrei Friedberg. zwiſchen dem Riedweg, an ihr ſelbſt. daſelbſt und daneben. im Egelſerfeld zwiſchen dem Riedweg und der obermör⸗ ler Straße an Johannes Mäußer jun. .„ zwiſchen dem Riedweg an Eleonore Klein ledig. Friedberg den 3. Juli 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
, 5 14) 70„ 7
15) 70„ 7 16) 60„ 7
um 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe, auf Nerſts e
Gläubiger ⸗ Aufforderung. (626) Conrad Jung von Niederweiſel beabſich⸗ tigt nach Nauheim auszuwandern. Rechtsanſprüch⸗
an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh.
Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Ent⸗
laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 30. Juni 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler.
5 Edictalla dung. (656) Nach gerichtlicher Obligation vom 15, Juni Georg Feldmann und Ehefrau zu Butzbach bei Frau Barbara Degouteril Wittwe, geborene Erbſin, zu Frankfurt a. M. ein Kapital von fünfhundert Gulden, unter Ver⸗ pfändung ihrer Hofraithe Nr. 10. pag. 49 S. 96 des Flurbuchs und gegen 5 Pt. Zinſen. Dermalen befindet ſich die erwähnte Obligation im Beſitz der Wittwe des Poſtſekretairs Joſeph Benedict Mül⸗ ler, Anna, geborne Degouteril zu Frankfurt, welche behauptet, daß jene auf ſie als einzige Erbin ihrer verſtorbeuen Mutter, übergegangen ſeye, eine deßfallſige Nachweiſung aber deßhalb nicht will lie⸗ fern konnen, weil ihr Geburtsort Weiſſenau, bei dem Bombardement von Mainz mit der daſigen Pfarrkirche niedergebrannt und dabei auch nament⸗ lich alle Pfarrbücher vernichtet worden.
Unter dieſen Umſtänden werden auf Antrag der Poſtſekretair Müllers Wittwe alle, welche aus der fraglichen Verpfändung und auf das vorge⸗ dachte Kapital von 500 fl. Anſprüche geltend machen wollen, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen drei Monaten hier anzuzeigen, als ſonſt das alleinige Eigenthumsrecht der Wittwe Müller an dieſem Kapitale durch Ueberſchreibung deſſelben auf ihren Namen anerkannt und ſie, als zu deſſen Einzie⸗ hung hinreichend legitimirt erachtet werden wird.
Friedberg den 4. Juli 1837.
a Großh. heſſiſches Landgericht
Hof mann.
Edictalla dung. (657) In dem Hypothekenbuche der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch folgende Pfandeinträge offen,
I. auf den Namen von Conrad Sängers Wittwe 20 fl. am 5. Januar 1758 bei J. H. Schaubach geliehen;
II. auf den Namen von Courad Sänger 30 fl. am 25. April 1787 bei der florſtädter Kirche aufgenommen, ſodann die Verpfändung von Viertel Wieſe im Niederried, für eine Schuld des Johannes Treut von 470 fl. bei Joh. Dauernheim geliehen;
III. auf den Namen von Johs. Treut a) 35 fl. den 3. März 1783 in Gemeinſchaft mit Ludw.
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