Ausgabe 
22.4.1837
 
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Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Hofraithe-Verſteigerung (272) Auf Antrag der Frau Caspar Hofmanns Wittwe dahier, ſoll Dienſtag den 25. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Nathhauſe deren Hofraithe Nr. 62 auf der breiten Straße, an Herrn Carl Wasmuth und Herrn Chr. Reuß gelegen, einer öffentlichen freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Hofraithe beſtehet in Wohn und Wirthshaus zum grauen Bären, Hinterbau und Hofraum, worunter ſich zwei große gewölbte Keller

befinden. Friedberg am sten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Haus-Verſteigerung. (281) Dienſtag den 16ten Mai d. J., Nachmit tags um 1 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Oſtheim das den Clotziſchen Erben zu Stock ſtadt und Goddelau gehöriges mit Ziegeln ge decktes zweiſtöckiges Wohnhaus, Flurbuch Nro. 110 an der Kirchgaſſe befindlich, enthaltend: 52 Fuß Länge Lp reite I Stock 9 2. Stock und 18 Höhe des Daches unter den bei der Verſteigerung eröffneten Bedin gungen zum Abbruch meiſtbietend verſteigert werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt Oſtheim den Iſten April 1837. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter. Ruppel. Oeffentliche Aufforderung. (282) Auf Antrag der präſumtiven Inteſtaterben des am 22. December 1766 gebornen und ſeit un gefähr 50 Jahren abweſenden Kaspar Schmidt von Vilbel, fordert man letzteren oder deſſen et waige Leibeserben, ſowie alle diejenigen, welche an das, ſeither unter Verwaltung geſtandene und nach der letzten Rechnung ſich auf 3550 fl. 36 kr. belau⸗ fende Vermögen des Abweſenden Anſprüche machen zu können glauben, hiermit auf, ſich binnen 6 Mo naten ſogewiß dahier zu melden, als ſonſt jenes Vermögen den bereits aufgetretenen Seitenverwand ten überlaſſen werden wird.. Groskarben den 29. März 1837.

Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Muhl.

Ber ſt eig e un ig (296) Nach Verfügung großherzoglichen Landge⸗ richts ſoll, wegen geſchehenen Nachgebots, Dienſtag den 25. April, Vormittags um 11 Uhr, im hieſigen Rathhauſe der zur Verlaſſenſchaft des Balthaſar Kehr's Ehefrau gehörende 84 Ruthen haltende Garten im Wildkautsgraben an Wilhelm Hermann

in hieſiger Gemarkung gelegen und 1 Viertel 35 Ruthen Acker an Hrn. Regierungsrath Knorr in der Gemarkung Fauerbach II, einer nochmaligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, wo bei bemerkt wird, daß dann ein weiteres Nachge bot nicht mehr angenommen werden ſoll, und daß den übrigen am 7. Februar und 28ſten März l. J. verſteigerten Güterſtücke die Genehmigung ertheilt worden iſt. Friedberg den 11ten April 1837.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (298) Der hieſige Bürger und Gaſtwirth, Herr Guſtav Gerlach und deſſen Ehefrau ſind Willens ihr nahe an der Kirche gelegenes Wohnhaus nebſt der dazu gehörigen Scheune, Hofraum und Stal lung, welche von dem Wohnhauſe durch die ſchmale ſogenannte Schnurgaſſe getrennt iſt, einer freiwilli gen Verſteigerung auf hieſigem Rathhaus auszuſe tzen, und wird Termin auf den Zten Mai l. J. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu dieſem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthuümern abgeſchloſſen werden kann. Beſchreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendſten Theile Rückſicht genom men worden.

Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß; unter demſelben befinden ſich 3 gewölbte Keller, im Erdgeſchoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Spaarheerd und Bratofen, eine Kegel bahn von 90 Fuß Länge. Im zweiten Stock befin det ſich ein Saal von 58 Fuß Länge, 32½ Fuß Breite, ſowie zwei daran ſtoßende Zimmer in einer Linie und 2 ebenfalls mit letzteren verbundene Zim mer, ſaͤmmtlich heizbar, nebſt Küche.

Die Eingangs erwähnte Scheuer, Stallung ꝛc. enthalten einen Flaͤchenraum von 1896[] Fuß. Sämmtliche Gebäude befinden ſich in gutem Zu ſtande. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Caſ ſino in dem erwähnten Lokale ſich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden iſt, und daß das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth ſchaft ſich vorzüglich eignet.

Friedberg den 13ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.

und Oekonomie-Gebäude-Ver- ſtei gerung. (300) Montag den iſten Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des dahier verſtorbenen Wirths, Philipp Lorey 11. ihr an der Haupt ſtraße von Homburg nach Höchſt am Main gelege nes zweiſtöckiges Wohn- und Wirthshaus nebſt Scheuer und Stallung, freiwillig auf dem Gemein dehauſe an den Meiſtbietenden verſteigern laſſen. Darauf Reflektirende können die Gebäulichkei ten jeden Tag in Augenſchein nehmen.

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