Ausgabe 
21.10.1837
 
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die aufſtoßenden Nachbarn die Stelle, wo ſie angrenzen, insbeſondere die a ſen dergeſtalt ſäubern, daß kein Koth oder Unrath dazwiſchen liegen bleibt.

ufſtoßenden Rinnen und Goſ

§. 17. Im Sommer bei warmer und trockener Witterung müſſen die Straßen 5 a vo Waſſer beſprengt werden, daß dadurch kein Staub entſteht. l 1 0e

. 18. Alle Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften der§. 1, 3 und 5 ſollen mit eine von 1 fl. bis 1 fl. 30 kr., die Verletzungen aller übrigen Vorſchriften aber mit einer ſolch

beſtraft werden.

r Polizeyſtrafe en von 30 kr.

8. 19. Für Zuwiderhandlungen der Dienſtboten haben die Dienſtherrſchaften zu haften. HS. 20. Die Polizeyofficianten ſind angewieſen, ſtrenge auf die Beobachtung dieſes Polizey-Regulativs zu achten, und insbeſondere alsbald nach Ablauf der für das Reinigen beſtimmten Zeit nachzuſehen, ob die Straßen und Platze gehörig gereinigt ſind. Diejenigen, welche dies unterließen, haben ſie nicht nur zur Beſtrafung anzuzeigen, ſondern auch auf der Stelle und bei doppelter Strafe zur Säuberung aufzufordern. S. 21. Wird auch dieſer Aufforderung kein Genüge geleiſtet, ſo haben die Polizeydiener noch an dem nämlichen Tage dem Lokalpolizeybeamten(gr. Bürgermeiſter) unverzüglich die Anzeige davon zu machen worauf dieſer alsbald die Reinigung des betreffenden Diſtrikts auf Koſten des Saͤumigen anzuordnen hat.

Friedberg den 18. Okt. 1837.

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg.

Küchler.

Sechs bedenkliche Vorboten einer großen Welt⸗ veraͤnderung, an Sonne und Erde ſichtbar. Beſchrieben und beurtheilt von Dr. J. G. Tinius. 8. Weimar. Voigt,

(Fortſetzung.)

Der Kanal zwiſchen Dover und Calais iſt wahr ſcheinlich vom Nordmeere her durch eine ausgeſpülte Bucht und deßgleichen in der entgegengeſetzten Rich tung vom atlantiſchen Meere ausgehöhlt worden; denn beide Küſten, die engliſche und franzöſiſche, haben gleiches Geſtein, und beide Länder gleiche ſchädliche Thiere. Denn die Landenge von Stave ren, welche früher Holland mit Oſtfriesland ver band, iſt erſt im 13. Jahrhundert vom Meere durch- brochen worden und bildet ſchon eine Straße, welche doppelt den Kanal bei Dover an Breite uͤbertrifft, deſſen Tiefe daſelbſt 29 Klaftet beträgt, alſo nur eine mehr, als die des Miſſiſippi bei Neu-Orleans.

An der Südküſte von England am Vorgebirge Beachy⸗Head ſtürzte im Jahr 1813 eine Kreidemaſſe von 300 Fuß Länge und 80 Fuß Breite ins Meer, weil dieſes den Felſen unterwaſchen und aufgelöſ't hatte. Von der alten Stadt Brighton an der Küſte von Suſſex, welche ſeit Menſchengedenken Abbruch vom Meere leidet, iſt nichts mehr übrig und die letzten 113 Häuſer wurden 1705 weggeſpült.

In Cornwall iſt nach einer alten Sage die Graf ſchaft Lionnes untergegangen, welche 30 Meilen lang und 10 breit war; wenigſtens iſt ſo viel gewiß,

daß jene Küſten ſchon früher viel Land verloren haben.

Im Monat November 1099 iſt die See an der engliſchen Küſte bei einer ſtarken Springfluth zur Zeit des Vollmondes über die Kuͤſten geſtiegen und hat Städte, Menſchen und Vieh in ſehr großer Menge verſchlungen. Dies geſchah auch im Novem ber 1824 auf Portland, wo die Fluth das Dorf Cheſilton mit ſeinen Bewohnern wegriß. u. ſ. w. u. ſ. w.

Die vulkaniſchen Feuer-Heerde in den Tiefen der Erde, ſelbſt unter dem Boden des Meeres behalten wahrſcheinlich ihre Hitze und die dort ſchmelzenden Maſſen ihre Flüſſigkeit. Sie bleiben in Ruhe, bis im Grundboden eine durch die Gasarten erzeugte Erderſchütterung Spalten verurſacht, durch welche das Waſſer in jene Feuermaſſen eindringt und nun durch ſeine augenblickliche Auflöſung in Daͤmpfe die flüſſigen Maſſen in den Kanälen bis zu dem Aus⸗ gange der Vulkane, wie die Entzündung des Pul⸗ vers die Kugel aus dem Gewehre forttreibt, mit einer Gewalt, die aus ihren Wirkungen zu erken⸗ nen iſt.

Wie das Waſſer nach ſeiner aufloͤſenden Natur und mechaniſchen Kraft alle Höhen zu erniedrigen und alle Unebenheiten auszugleichen ſtrebt ſo haben die Vulkane die Tendenz, das Niedergeriſſene wie der aufzubauen und die Erdfläche zu erhöhen. Dazu ſind die Erdbeben ihnen ſehr behülflich.

Auf der aleutiſchen Inſelgruppe nördlich von