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Intelligenzblatt
für die
im Allgemeinen,
den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
28 20.
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Sonnabend, den 20. Mai
1837.
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Amtlicher Theil.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großherzoglichen Bürgermeiſter des Kreiſes.
Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben in Nr. 18 des Intelligenzblattes bemerke ich Ihnen, daß die Lieferungszeit der Sperlinge für das laufende Jahr bis zum 15. Juni l. J. verlängert worden iſt.
Friedberg den 18ten Mai 1837.
Küchler.
Friedberg den 18ten Mai 1837.
Wir werden uns Sonntag den 21ſten d. M. eines ſehr ſchönen und erhabenen kirchlichen Feſtes erfreuen. Es betrifft die kirchliche Einweihung des in der Stadt Friedberg neugegründeten Prediger⸗ Seminars und der Taubſtummen-⸗Anſtalt daſelbſt, womit zugleich die Vereinigungsfeier der Stadt- und Burg⸗Kirchengemeinde verbunden wird. Welch freudige Theilnahme werden ſolche herrliche Staats— anſtalten unter den Bürgern einer Stadt finden, deren guter Geiſt durch die Anvertrauung derſelben eine ſo ehrenvolle Anerkennung von Seiten der höchſten Staatsregierung erhalten hat, und welch frohen Anklang wird ein Vereinigungsfeſt haben, welches die letzte Schranke zwiſchen zwei nun po⸗ litiſch vereinten Brüdergemeinden entfernen ſoll.
Gewiß kein Bewohner Friedberg's wird dabei zurückbleiben wollen. Deſto mehr iſt es zu beklagen, daß der beſchränkte Raum die Anweſenheit Aller innerhalb der Kirchengebäude nicht geſtattet; wenig⸗ ſtens iſt dies in Anſehung der Burgkirche der Fall, woſelbſt zuerſt die Einweihung des Predigerſemi⸗ nars vollzogen wird. Die Räume derſelben reichen
kaum zur Aufnahme der dabei unmittelbar Betheilig⸗ ten, ſo wie der vielen dazu eingeladenen Geiſtlichen der Provinz hin, daher leider das größere Publi⸗ kum aus der Stadt Friedberg keinen Zutritt erhal— ten kann. Wir verſprechen uns von der Einſicht der Bewohner Friedberg's, daß ſie dieſes phyſiſche Hinderniß gehörig würdigen werden, und ſind in der Erwartung erfreut, daß die geraumige Stadt⸗ kirche bei dem zweiten Acte des Feſtes uns Alle in chriſtlich brüderliche Vereinigung in ſich aufnehmen kann und wird. X.
Doctor Fauſts Zauberring oder der heirathluſtige Hageſtolz.)
In der ſchönen damal weltberühmten Stadt Augs⸗ burg lebte ohngefähr in der letzten Hälfte des ſech⸗ zehnten Jahrhunderts ein junger wohlbeguͤteter Mann— Willibald mit Namen. Nicht nur, daß die Natur ihn mit einer trefflichen Geſtalt begabt hatte, er war auch befliſſen, von dem von ſeinen ) Entnommen aus:„Neue romantiſche Volksſagen, aus
dem deutſchen Ritterthume. Erſtes Bändchen. Wien, Bauer und Dirnböck. 1837.“


