— 228 ſonſt noch als Gährungsmittel gebrauchten Sub⸗
ſtanzen, z. B. Bierhefen, Weinhefen, Eier ꝛc. ſind zwar an und für ſich unſchädlich, da ſie aber dem Sauerteig an Kraft nicht gleich kommen, vermögen ſie das Brod nicht ſo gut zu machen und ſind deß⸗ halb zu meiden.— Das manchmal von Bäckern benutzte, ſeinen Beſtandtheilen nach nicht ganz genau bekannte, wahrſcheinlich aber aus Pottaſche und Zucker beſtehende, ſogenannte Zeug darf nicht zur Erzeugung der Gährung benutzt werden. Da aber die Hefen zum Weißbacken benutzt werden, ſo muß die medici⸗ niſche Polizei ſtets für gute Beſchaffenheit derſelben beſorgt ſeyn und zu dieſer iſt erforderlich, daß ſie friſch, rein, leicht, kräftig riechend, nicht ſauer und von gutem Geſchmack ſeyn müſſen und daß ſie, etliche Tropfen in ſiedendes Waſſer gegoſſen, oben auf ſchwimmen und wie Fett in kaltem Waſſer ge⸗
rinnen. (Beſchluß folgt.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden. rr Stall⸗Abbruch⸗Verſteigerung. (753) Küunftigen Mittwoch, den 22. d. M., wird ein im Schulhof zu Unterflorſtadt ſtehender zwei⸗ ſtöckiger, 18 Fuß langer und 12 Fuß breiter(frank⸗ furter Maß), von Eichenholz gebauter Stall öffent⸗ lich an den Meiſtbietenden gegen? gleich baare Be⸗
zahlung auf den Abbruch verſteigert. Florſtadt am 14. Auguſt 1837. Der großh. Bürgermeiſter Götz. Bekanntmachung. (754) Der wegen Entwendung von fl. 115 durch Steckbrief vom 28. Juni unter dem Namen Philipp Knecht verfolgte und verhaftete Burſche heißt Joh. König von Dornheim gr. heſſ. Kreis Gerau und hatte den Namen Knecht blos fälſchlich angenommen; es wird dieß hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Roͤdelheim den 8. Auguſt 1837.
Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Buff.
Mobilien⸗ Verſteigerunng (755) Montag den 21ſten d. M., Vormittags 8 Uhr, werden aus dem Nachlaß des Joh. Mel⸗ chior Steitz dahier, folgende Gegenſtände als: Kupfer, Zinn, Eiſen, etwas Silber, eirca 60 Pfund Wolle, Kleidungsſtücke, Weißzeug, eine Parthie Fäſſer, Bütten und ſonſtiger Hausrath, tiner freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt. Butzbach den 15. Auguſt 1837. . N Der Bürgermeiſter Zahn.
Oeffentliche Vorladung.
ö (756) Magdalene Mundrian, aus Ober⸗
urſel, wird, da ihr dermaliger Aufenthaltsort dahier
nicht bekannt, unter Zuſicherung der Weggebühren 0 als Zeugin in einer Unter⸗ feullich
öffentlich aufgefordert:
ſuchungsſache vor unterzeichnetem Gerichte unver⸗ züglich zur Vernehmung ſich zu ſtellen. Bockenheim den 9. Auguſt 1837.
f Kürfürſtl. Juſtizamt
Kerſting. Holz-⸗Verſteigerung f (757) Künftigen Dienſtag den 22. Auguſt, Vor⸗
mittags um 8 Uhr, ſollen in den hochfreih. von franken⸗ 0 wier Korn
0 Amenfond/— ag wet. feinen Parthien
ſtein'ſchen Waldungen des Diſtrikts ober der Quer⸗ Schneiße unter den vor der Verſteigernug bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen nachſtehende Brandholz⸗ Sortimente meiſtbietend verſteigert werden, nämlich:
1) 15 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 29 2„„ Pruͤgelholz, 3) 150„„ Stockholz, 29100„„ Reiſerholz und
5) 2500 Stück„ Wellenholz.
Es bringt dieſes mit dem Bemerken zur Kennt⸗ niß, daß der Zahlungstermin in den Bedingniſſen auf den 1. Dezember d. J. feſtgeſetzt wird und ladet Steigeliebhaber hierzu ein
Ockſtadt am 16. Auguſt 1837. 8 Der hochfreih. 17 e Oberförſter ar th. i
Verſteigerungsanzeige. (740) Montag den 21. Auguſt, Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus ein Stück von dem Hoſpitalgarten, nächſt den Gerbhäuſern wie ſolches abgepfählt iſtj, 75 im Mittel lang zu einem Bauplatz, bietend verſteigert werden.
Friedberg den 10. Auguſt 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Garten ⸗Verſteigerung. (714) Montag den 11. September l. J., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe des Friedrich Gram's Garten von 45 Ruthen an Anton Surada und Heinrich Zimmermann jun. in der Zten Gewann gelegen, öffentlich meistbietend verſteigert werden.
Friedberg den 3. Auguſt 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Mobilien⸗Verſteigerung. (758) Künftigen Mittwoch den 23. Auguſt, Vor⸗ mittags um 9 Uhr, will der Unterzeichnete im Auf⸗ trag des Herrn Jean Foucar dahier, in der Spiritusfabrik, an der Uſa gelegen, verſchiedene
Fuß breit und 178 Fuß öffentlich meiſt⸗
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