in Gefahr 0 ersten, und zum menigſten verden. Komm N huntertinmder, aer Olſbaume lonnte jetzt ſchon Vie iſt aber Je fahr a hzu⸗ % NN. an geeignetsten, len techt naſſen Mitte Octobers chädliche Thier, trtilgt, doch bis en würde. Auch bſte zur Vermeh⸗ ntgewirkt, wäh⸗ ie Herbſtmonate en ſind, daſſelbe deſſen jene un⸗ tung auch ſer⸗ wir werigſten Zuſtung unſe⸗
deerzu vermögen
ließen wollen, en, deren einige welche ſich auf n. Das Miib⸗ it dem Aufange 11t binauf und Aetſucht. Man den Stamme
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und den dicken Aeſten einzeln und paarweiſe ſitzen und kann ſie, mit einer Laterne in der Hand,
tödten, bevor ſie ihre Eier gelegt haben, da ſie dieſe erſt einige Zeit nach der Paarung abſetzen. Noch ſicherer und weniger mühſam iſt es, wenn man einen 4 Finger breiten Streifen Papiers— im Nothfalle auch ein Strohſeil— mit einem Faden um den Stamm befeſtiget und dieſen mit Theer
(Wagenſchmiere) beſtreicht, welcher am Feuer ein
wenig abgedampft und dadurch verdichtet worden iſt. Dies Beſtreichen muß jedoch, beſonders bei öfterem Regen, alle drei bis vier Tage wiederholt, jeden Tag die daran hängen gebliebenen Weibchen getödtet und das ganze Verfahren ſo lange fortge— ſetzt werden, bis keine Weibchen mehr gefunden werden. Die Zeit, während welcher die Anwen- dung der beiden Mittel fortgeſetzt werden muß, erſtreckt ſich in der Regel von der Mitte Octobers bis zur Mitte Dezembers, wofern nicht im letzten Monate bereits harter und anhaltender Froſt ein⸗ tritt, welcher bis zu deſſen Mitte dauert. Iſt er aber vorübergehend, ſo muß ſogleich mit Anwen—⸗ dung der Vertilgungsmittel wieder begonnen wer⸗ den, weil die Thiere vom Froſte nicht ſterben und bei gelindem Wetter, ſelbſt bei 2 Graden Kälte mit Schnee, ihre Geſchäfte fortſetzen. Dieſe Maßregeln nützen aber nur dann, wenn ſie von allen Baum⸗ beſitzern zugleich ergriffen und genau ausgeführt werden. Auch eine einzelne Gemeinde würde bei aller Sorgfalt nicht ganz geſichert ſeyn, wenn nicht auch die benachbarten Gemeinden gleiche Maßregeln er— griffen, weil ihr der Wind die Raupen von außen der zuwehen könnte und wuͤrde. Selbſt ſolchen Ge— meinden, welche durch ihre tiefe und feuchte Lage im Herbſte vor dem Schmetterlinge geſichert ſind, koͤnn⸗ ten im Frühjahre durch den Wind mit deſſen Rau⸗ pen heimgeſucht werden. (Der Beſchluß folgt.)
Ergaͤnzungs-Nachricht.
Denjenigen meiner Mitbürger, welche Intereſſe an den die Stadt Friedberg betreffenden hiſtoriſchen Nachrichten haben, glaube ich die Anzeige ſchuldig zu ſeyn, daß in dem Verzeichniſſe der früheren Stadt⸗Geiſtlichen, welches ſich in dem von mir er⸗ ſchienenen Werkchen„das Feſt der Einweihung des Prediger-Seminars“ befindet, durch ein Verſehen bei der Abſchrift einer der bedeutendſten Geiſtlichen der Stadt ausgelaſſen wurde. Es iſt dies der un⸗ ter dem Namen Jacobus Jsfridi vorkommende. Er war von Herborn, wurde hier Pfarrer und Archipresbyter, und ſtarb im Jahre 1469. Sein Grabſtein iſt der vierte in der dritten Reihe des Chors, unmittelbar neben dem des Eckhard zum Schilde, und führt folgende Inſchrift: anno.
dni. m. CCCCLX. NONO. OBIIT. HONORA- BILIS. DOMINVS. JACOBVS. YSFRIDl. cujus. ANIMA. REOVIESCAT. IN. SAX CTA. PACE. AMuEN.(Was mit kleiner Schrift be⸗ merkt iſt, iſt nicht mehr lesbar.) Sein Nachfolger iſt At. Urkunde in Würdt wein D. Mog. III, 30) der in dem Verzeichniſſe genannte Albrecht von Rosbach, der„noch dem dode herrn Jazz cobs seligen von lierborn, unseren vorfarn“ von dem Kloſter zu Ruprechtsburg zur Pfarrei präſentirt wurde. Friedberg im Juli 1837. Ph. Dieffenbach.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. e Gläubiger- Aufforderung. (544) Peter Pauli und Andreas Scheuer von Heldenbergen beabſichtigen mit Familien nach Polen auszuwandern. Rechtsanſprüche an die⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landge⸗ richt Großkarben anzumelden, gegenfalls die Ent laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 12ten Juni 1837. 3 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Steckbrief. (621) Der unten ſignaliſirte Philipp Knecht von Dietzenbach gr. heſſ. Landgerichts Langen, der ſich auch taubſtumm ſtellend unter verſchiedenen Na⸗ men bald als Johannes Striem, Jacob Stein Johannes Steins Sohn von Seeheim in der Umgegend herumgetrieben haben ſoll, iſt dringend verdächtig am 20. Juni d. J. dahier gegen 115 fl. in ganzen und ¼ Kronenthaler entwendet zu haben. Wir bitten alle Gerichts- und Polizeybehörden denſelben im Betretungsfalle zu arretiren und an das unterzeichnete Gericht abzuliefern, auch zur Wie⸗ derherbeiſchaffung des geſtohlenen Geldes mitzuwir⸗ ken. Rödelheim den 28ſten Juni 1837. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Buff. Signalement. Alter: ohngefähr 18 Jahre, Größe: 5 Fuß, Haare: dunkel, Augen: dunkel, Geſicht: mager und blaß mit Soumer flecken. Kleidung. Eine ſchwarze Kappe mit Schild, Ein Kamiſol von blauem Hausmacherzeug, Ein Paar grauliche Beinkleider von wollen und baumwollen Zeug, Eine rothgeſtreifte Weſte.


