Stamm unde. Irand
davon
Apfel⸗ Rinde ind das t. Die aber
durch welcher wo der ſchatten ůſtellen gegen Birkun⸗ oppeln. u Birn⸗ bemerkt edampf⸗ le dies t, und andſtelle ft, das Ränder
e es ſo,
Venn gan den ſeyn.— Baume zuſamkeit oder gal
133
unter andere Bäume ſo zu pflanzen, daß er von dieſen überſchattet wird. An ſolchem Platze wird ihn auch die beſte Pflege nicht zum Wachſen, und noch weniger zum Fruchttragen bringen.
Zum Schluſſe mag noch ein großer Uebelſtand er— wähnt werden, welcher in allen Gärten um die Dörfer dem vorbeigehenden Gartenfreunde ſehr unangenehm iſt. Es iſt dies kein anderer, als das Durcheinan— derſtehen der Zwetſchenbäume, ohne Orduung und Regel. Dieſe armen Bäume müſſen auf dem Platze verkümmern, wo ſie das Unglück hatten, an einer alten Wurzel aufzuſproſſen. Oft müſſen drei und mehr ſolcher Unglücksgefaͤhrten ein Plätzchen Hand— groß auf einander theilen, weil ſich Niemand er— barmen will, ſie zu trennen und an paſſende Stel— len zu pflanzen. So entſteht nach und nach ein Zwetſchenwald, deſſen einzelne Bäumchen— denn Bäume werden ſie nie— nur ein kleines Aſt— und Blätterbüſchelchen haben und doch Früchte tra— gen ſollen. Es iſt wohl nicht zu glauben, daß die Beſitzer der Gärten die Mühe des Verpflanzens ſcheuen,— deun wie ließe ſich das vermuthen bei Leuten, welche das ganze Jahr hindurch thätig ſind— 2 aber es ſcheint, daß ſie den Nutzen des Verpflanzens nicht kennen, und nicht wiſſen, daß ein verpflanzter Zwetſchenbaum dreimal ſchneller wächſt, dreimal größer wird und dreimal mehr Früchte trägt, und daß dennoch weit mehr Bäume auf demſelben Platze Raum finden, wenn ſie in Reihen— in Grabgärten rings an den Zäunen her— gepflanzt ſind, und daß ſie einander doch keinen Schatten machen, daher weit mehr und beſ— ſere Früchte tragen.— Aber ſie ſind einmal verwil— dert dieſe Gärten und es iſt nur geholfen durch gänzliches Ausrotten: das will man nicht und laßt der Sache ihren alten Gang, um keinen Verluſt zu haben. Es iſt aber kein Verluſt dabei, wenn man nur die alten ſtehen läßt und bei der gänzli— chen Umpflanzung der jüngeren ſo verfährt, als wären jene nicht da. Wollte man dieſes thun, ſo würde der Garten in wenigen Jahren dem Auge wohl thun, es würde mehr Gras und Kraut darin wachſen und weit mehr Baumfrüchte geerndtet wer— den. Wer wird wohl in dem nahenden Frühlinge mit dieſer weſentlichen Verbeſſerung der Gärten und Verſchönerung der Dörfer den muthigen Anfang machen? Es ſollte uns freuen, wenn wir Veran—
laſſung fänden, dieſes den Leſern des Intell. Blattes bekannt zu machen.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
NN NN NN NN νι Bau“⸗Arbeit⸗Verſteigerung. (250) Montag den 17ten April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zur Erbauung des hieſigen Schulhauſes nöthigen Bau—
arbeiten, beſtehend in fl. kr. Maurerarbeit 3042 9 Steinhauerarbeit 707 32 Zimmerarbeit 1572 33 Dachdeckerarbeit 343 33 Schreinera beit 867 33 Schloſſerarbeit 495 8 Glaſerarbeit 343 3 Weisbinderarbeit 686— Spenglerarbeit 110 24
zuſammen zu 8168 42 voranſchlagt, öffentlich an Wenigſtnehmende, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden— den Bedingungen, verſteigert werden, wobei bemerkt wird, daß nur Steigerer zugelaſſen werden, die ſich uͤber ihre Tüchtigkeit, ſo wie über die gefordert werdende Caution genügend ausweiſen können.
Riſſe und Ueberſchläge ſind auf dem Büreau des großh. Kreis-Baumeiſters Herrn Holzapfel dahier einzuſehen.
Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er— ſucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 30ſten März 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gläubiger-Aufforderung. (251) Johannes Rühl von Friedberg beab— ſichtigt nach Schierſtein auszuwandern. Rechts— anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 22 ſten März 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 8 Hofraithe-Verſteigerung. (271) Dienſtag den 18. April d. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Heinrich Blum Eheleute ihr mit Nr. 259 bezeichnete Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Hofraum, an Herrn Gerlach und See gelegen, in hieſigem Rathhauſe einer oͤffent⸗ lichen freiwilligen Verſteigerung ausſetzen laſſen. Friedberg, den 4ten April 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung (272) Auf Antrag der Frau Caspar Hofmanus Wittwe dahier, ſoll Dienſtag den 25. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe Nr. 62 auf der breiten Straße, an Herrn Carl Wasmuth und Herrn Chr. Reuß gelegen, einer


