Ausgabe 
11.3.1837
 
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me; man verſchlechtert durch ſie jede Obſtart, wel⸗ che man darauf pfropft.

Man pfropfe endlich keinen jungen Stamm an der Wurzel, weil er ſonſt entweder unter oder über der Pfropfſtelle dicker wird, indem das untere, oder das obere Holz von Natur zu ſtärkerem Wuchſe geneigt iſt. Man veredle ſie nicht durch Pfropfen, ſondern durch Kopuliren. Dieß geht unvergleichbar ſchneller von Statten und laßt gar keine Spur zu⸗ rück, und kann ja es ſollte geſchehen, wenn das Stämmchen die Dicke eines ſtarken Strohhalms erlangt hat.

Vorſicht beim Kartoffelbau.

Man nehme zum Legen(Stecken) keine Kartoffeln, welche ſchon etwas getrieben haben, da die darüber angeſtellten Verſuche lehren, daß der Ertrag oft um ein Drittheil(je nachdem die Kartoffel ſchon getrieben hat) geringer und ſelbſt die Qualität ſchlechter iſt, als bei nicht getriebenen Kartoffeln.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

K

Gläubiger- Aufforderung. (108) Charlotte Molzahn von Roͤdelheim beab ſichtigt nach Birſtein auszuwandern. Rechtsanſprü che an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den sten Februar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg.

Küchler.

Bekanntmachung (134) Auf Antrag der Wittwe und Kinder des verſtorbenen Wirths Balthaſar Kärber von hier ſoll Erbvertheilungshalber die dahier an der nach Koͤ⸗ nigſtein führenden Hauptſtraße gelegene Kärberiſche Hofraithe, beſtehend aus einem dreiſtöckigen Wohn⸗ haus, geräumigen Hofraum und Garten, ſo wie

vollſtändigen Oeconomiegebäuden Freitag den 17ten März d. J., Vormittags 10 Uhr, im Gemeindehaus dahier an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden.

Rödelheim den 17ten Februar 1837.

Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſiſches Landgericht. Buff.

Scheuer⸗- und Garten⸗Verſteigerung. (148) Montag den 20ſten März l. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus die Scheuern und der Garten hinter dem Landgerichts⸗ Gebäude, an Gustav Gerlach und der Färbergaß gelegen, beſtehend in zwei Scheuern unter einem Dach in Stein erbaut mit einem ſchönen gewölbten

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Keller, zwei Schweinſtällen und Hofraum mit Mauer umgeben, und 1 Viertel 8 Ruthen Garten, worin ſich ein gewölbter Keller befindet, öffentlich meiſt bietend verſteigert werden. Friedberg den 23ſten Februar 1837. 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verpachtung. (163) Ein halber Morgen Garten in der Lang⸗ gaß, neben Maurer Weckerling und Hutmacher Schmidt gelegen, dem Phil. C. Joſt gehoͤrig, ſoll Dienſtag den 14ten März d. J., Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus auf ſechs nacheinander fol gende Jahre anderweit verpachtet werden. Friedberg den 1ten März 1837. In Auftrag: 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verpachtung. (166) Da auf die am ten d. M. zur Verpach⸗ tung ausgeſetzten Auguſtiner-Schulgüter kein an⸗ nehmbares Gebot geſchehen iſt, ſo ſollen dieſe Dien ſtag den 14ten März, Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhaus einer nochmaligen öffentlichen meiſtbietenden Verpachtung auf 12 Jahre ausgeſetzt werden. Die Güter beſtehen in 50 Morg. 3 Vrtl. Aecker und Wieſen in der rockenberger und oppers⸗ hofer Gemarkung, wobei ſich 10 Pferdetheile Holz befinden, und in 26 Morgen Aecker in der nieder⸗ rosbacher Gemarkung. Friedberg den 2ten März 1837. Namens der Stiftungs-Deputation: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verpachtung. (170) Dienſtag den lAten d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Koppelweide, am Wehr der Hockenmühle, in 5 Ab⸗ theilungen öffentlich meiſtbietend auf 6 Jahre ver pachtet werden, hierauf ein Stück am Haingraben, was ſeither Leopold Muth Wittwe im Pacht hatte. Friedberg den Iten Maͤrz 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verpachtung (171) Da auf die Hoſpital⸗Güter in der nau heimer Gemarkung von 14 Morgen 17 Ruthen ein Nachgebot geſchehen und auf den zehntfreien Sieg⸗ hofacker von 3 Morgen, 3 Viertel, 14 Nthn. aber kein annehmbares Gebot geſchehen iſt, ſo ſollen dieſe Dienſtag den 14ten d. M., Vormittags um 10 Uhr, einer nochmaligen öffentlichen meiſtbietenden Ver⸗ pachtung auf 12 und 6 Jahre in hieſigem Rath⸗ haus ausgeſetzt werden. Friedberg den ten März 1837. 8 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Fuhren⸗Verſteigerung. (172) Dienſtag den 14ten März, Nachmittags um halb 3 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Bei⸗ und Abfuhr der Steine, des Kieſes, Sandes und

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