Ausgabe 
11.2.1837
 
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Wenn alle Ackerbeſitzer eine Zahl von Schafen beſaͤßen, die mit ihrem Gute im Verhältniſſe ſtände, und Alle wären einhellig für das Behüten der Fel- der; ſo könnte nichts dagegen geſagt werden. Da aber nur die wenigſten Ackerbeſitzer Schafe haben, ſo kann dieſen kein Recht zuſtehen, auch die Felder der andern, ohne deren Einwilligung, zu behüten, und es hätte jeder nur das Recht, ſeine eigenen Roggenäcker zu behüten, wenn er, ohne über die Aecker Anderer zu treiben, dahin gelangen kann. Es ſind dem Schreiber dieſes mehrere Orte bekannt, wo dieſe Ordnung Skatt findet; ob dieß aber auf einem beſtehenden Geſetze, oder auf dem Rechtsge fühle der Schafbeſitzer beruht, iſt dem Schreiber dieſes unbekannt. Jedenfalls iſt dieß Verfahren im Eigenthumsrechte begründet, und es wäre zu wün⸗ ſchen, daß hierauf Bedacht genommen würde. Au ein Klagen der Betheiligten iſt hierbei nicht zu den⸗ ken, da die ortlichen Verhältniſſe dieſes dem Ein zelnen abrathen. Ich glaube aber, daß ich hier im Sinne der mehrſten geſprochen habe.

D. am 16. Jan. 1837. H.

2.

Bekanntmachungen von Behoͤrden. N Gläubiger-Aufforderung.

(26) Martin Dey von Obermöͤrlen beabſichtigt nach Schwelm auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Land⸗ gericht dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſ

ſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den Aten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. In Verhinderung: Der gr. heſſ. Kreisrathsſekretär Dr. Ca meſasca. Gläubiger- Aufforderung. (46) Georg Lohr von Rödelheim beabſichtigt nach Praunheim auszuwandern. Rechtsanſprüche an den⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht Rödelheim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. FIrledberg den 14ten Januar 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Publican diu m. (55) Die wegen Zten Diebſtahls dahier in Un⸗ terſuchung und Haft befindliche Fanny Goldſchmidt von Niederwöllſtadt iſt der Entwendung nachſtehen⸗

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der Gegenſtände dringend verdächtig und ſteht zu

vermuthen, daß ſie dieſelben auf dem Wege von

Mainz nach Niederwöllſtadt veräußert hat:

1) eine braune kattunene Frauenjacke,

2) eine klein karirte rothe baumwollene Schürze,

3) eine baumwollene roth und weiß geſtreifte

Kindsdecke,

4) eine lilablaue kattunene Kinderſchürze mit ro⸗

then Blümchen,

ein Chemiſettchen,

zwei roth karrirte Jakonetstücher mit rothem

Grund,

ein weiß batiſtenes Halstuch mit rothen Blüm⸗

chen und Franzen,

ein rothes baumwollenes Sacktuch,

zwei Schlafhauben,

ein zinnerner Gemüsteller und

ein Reibeiſen.

Man fordert alle diejenigen, welche dieſe Ge

genſtände erkauft haben oder ſonſt Auskunft über

dieſelben zu geben vermögen, hierdurch auf, baldigſt

bei der unterzeichneten Gerichtsſtelle Anzeige davon

zu machen.

Friedberg den 11ten Januar 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hof mann. Dr. Gilmer. Frucht ⸗Verſteigerung. (82) Von den vorigjährigen hieſigen Domanial⸗ früchten werden

16 Malter Waitzen, 9 Korn, 9 Gerſte und 75 Hafer,

7 Donnerſtags den gten März d. J., Morgens 10 Uhr, in einzelnen Abtheilungen und unter den be kannten Bedingungen auf dem hieſigen Rathhaus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 3. Februar 1837. Herz. naſſ. Receptur. Hehner. Bekanntmachung. (83) Das den Kindern iſter Ehe des verlebten Conrad Schwan jun. zuſtehende Gaſthaus zum Schwanen dahier in der Wallthorſtraße ſoll Montags den 13. März, Nachmittags 2 Uhr in dem Hauſe ſelbſt auf 5 Jahre, vom iten Auguſt 1837 an, meiſtbietend, unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen, welche auch fruher bei unterzeichneter Gerichtsſtelle eingeſehen werden kön⸗ nen, verpachtet werden. Gießen den Aten Februar 1837. 5 Großherzogl. heſſiſch. Stadtgericht. Müller. Oeffentliche Ladung.

(84) Arnold Weit zu Holzhauſen iſt überſchuldet;