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im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
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M6. Sonnabend, den 11. Februar 1837.
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Amtlicher Theil.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
Betreffend: Die Completirung der Feldtruppen im Jahr 1837.
Gleichzeitig mit dieſem Ausſchreiben theile ich einem Jeden von Ihnen ein Exemplar der von gr. Provinzial⸗Commiſſair zu Gießen in rubricirtem Betreff erlaſſenen Bekanntmachung unter der Weiſung mit, dieſelbe alsbald in jeder Gemeinde ihrer Bürgermeiſterei anheften zu laſſen und auf dieſe Art zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Aus dieſer Bekanntmachung iſt zu entnehmen, daß aus dem Kreiſe Friedberg diejenigen jungen Leute, welche bei der vorjährigen Muſterung die Nr. 1 bis 106 gezogen haben, marſchpflichtig ſind, die Nr. 107 bis 115 aber noch nach dem 1. April l. J. einbeordert werden können. Sie haben alle diejenigen, welche hiernach eine Marſchnummer gezogen haben, davon ſpeciell in Kenntniß zu ſetzen und zugleich anzuweiſen, auf an ſie gelangende Ordre zu dem Regimente oder Corps, welchem ſie zugetheilt ſind, ſich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begrün⸗ detes Hinderniß hiervon abgehalten ſeyn, ſo iſt mir unter Auſchluß des erforderlichen Zeugniſſes über den Abhaltungsgrund ſogleich berichtliche Vorlage zu macheu.
Friedberg den 6ten Februar 1837. 1 Küchler.
Derſelbe an dieſelben. Betreffend: Die Muſterung und Konſkription für 1837.
Unter Verweiſung auf mein Ausſchreiben vom 25ten Januar 1834(Nr. 5. des Intelllgenzblatts) fordere ich Sie auf, die Vorarbeiten für die Muſterung und Konſkription für das Jahr 1837 unverzüg⸗ lich vorzunehmen.
Bei Beurtheilung der Frage, ob die Depotanſprechenden im Stande ſind, ſich einen Stellvertreter zu ſtellen, iſt nach Art. 36. des Geſetzes vom 19ten Marz 1836, betreffend die Stellvertretung int Mi⸗ litairdienſte, derjenige als zur Stellung eines Stellvertreters unvermögend anzuſehen, welcher nicht die muthmaßliche Aſſekuranzſumme von 83 fl. 20 kr. zu beſtreiten vermag.
Bis längſtens 1ten März d. J. erwarte ich die ganz vollſtändig aufgeſtellten Ortsliſten, Depotan⸗ ſprüche ꝛc. eingeſendet, widrigenfalls an die Säumigen Warteboten abgehen.
Schließlich mache ich Sie noch auf ſtrenge Beachtung des 6. 18. der Verordnung vom 30ten April 1831, die Vollziehung des Rekrutirungsgeſetzes betr., aufmerkſam mit dem Anfügen, daß dieſerhalb ſtets eine Beſcheinigung über die ſtrenge Beachtung deſſelben den Ortsliſten anliegen muß,
Friedberg am böten Februar 1837. Küchler.


