mittel, und dafür hat, nicht verlegen ehrenden Mißſtand der Kirchhoͤfe werden nicht unbillig ſeyn und dem Schönheitsſinne der den man doch nicht bezweiſeln darf— gerne ein kleines Opfer bringen. und Reiſende, vorübergeht, ſich über ſchoͤn angelegte Umgebungen
der Kirchen freuen, den fühlen, wenn er am Sonntagmorgen den from⸗
men Geſang vernimmt, welche einen ſolchen Sinn für das Heilige an den
Tag legt.
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Das iſt wahr. Es giebt aber Entſchädigungs⸗ wo man den rechten Sinn und Willen wird man um die Entſchädigungsmittel ſeyn, um den die Gemeinde nicht zu beſeitigen. Die Nutznießer
Gemeinde— und ihrem eigenen,
Wie wird ſo mancher fremde der künftig an ſolchen Kirchhöfen ſich zu derem Beſuche eingela⸗
und die Gemeinde ſegnen,
Was von den Kirchhöfen geſagt iſt, gilt auch
von den neuen Begräbnißplaͤtzen außerhalb der Orte. O, ehret die
Todten!— möchte man ausrufen, der Nähe der Straßen und Wege einen öden Platz findet, der für die Aufnahme derer beſtimmt iſt, die uns im Leben lieb waren und es auch im Tode ſeyn ſollten! Aber es wird uns wohl um das Herz, wenn wir an einem wohlangelegten „Todtengarten“ vorübergehen; denn es ſpricht dann leiſe in der Bruſt:„hier wird man die Le⸗ benden lieben, weil man auch die Todten noch
ehrt.“
Bekanntmachungen von Behoͤrden. A
Verſteigerung. f Juni l. J., des Vormit⸗
wenn man in
Hofraithe⸗ (394) Freitag den 23. tags 10 Uhr, ſoll die Hofraithe der Joh. Schnei⸗ der'ſchen Eheleute zu Oberwöllſtadt, beſtehend in einem Wohnhauſe, Stall und einem Garten von circa 40 Ruthen an der Chauſſee nach Friedberg gelegen, welches zum Betrieb einer Wirthſchaft ge⸗ eignet, auf dem Wege der Hülfsvollſtreckung öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden.
Oberwöllſtadt den 9. Mai 1837. In Auftrag großh. Landgerichts
Der großh. heſf. Bürgermeiſter Feuerbach. Heugrasverſteigerung von der fiscaliſchen ſ. g. Markwieſe bei Bauernheim. (481) Das diesjaͤhrige Heugras von der ungefaͤhr 300 Morgen haltenden fiscaliſchen ſ. g. Markwieſe bei Bauernheim wird Mittwoch den 21. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, zu Bauernheim in der Behau⸗ ſung des Herrn Gaſthalters Hoͤres in angemeſſenen Abtheilungen oͤffentlich verſteigert. Friedberg den 6. Juni 1837. Der großh. Rentamtmann. Buß.
(482) Montag 10 Uhr, ſollen in Planier⸗ und zum Brechen und Fahren, in Accord gegeben werden.
erſucht, dieſes in ihren zu laſſen.
(483) Adam Schaͤfer von tigt mit Familie nach Rechtsanſpruͤche an deuſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, ge⸗ genfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird.
Veraccordirung.
den 12. Juni d. J., Vormittags der Gemeinde Oberau 60 Klafter Chauſſir-Arbeit, desgleichen die Steine an den Wenigſtnehmenden
Die Herren Buͤrgermeiſter des Kreiſes werden Gemeinden bekannt machen
Der großh. Bürgermeiſter Ba jus. Gläubiger⸗Aufforderung. Beyenheim beabſich⸗ Nordamerika auszuwandern.
Friedberg den 29ten Mai 1837. 5 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger⸗Aufforderung. (484) Konrad Dewitz von Rendel beabſichtigt nach Kilianſtaͤden auszuwandern. Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25ſten Mai 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Pflaſtererarbeit-Verſteigerung. (485) Dienſtag den 13ten Juni d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe dahier un⸗ gefaͤhr 20(1 Klafter Gaſſenpflaſter, in hieſigem Orte zu fertigen, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden.— Die Herren Buͤrgermeiſter werden er⸗ ſucht, dieſes in ihren Gemeinden gehoͤrig bekannt machen zu laſſen.—
Niedereſchbach den 4. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter
Jah. Schurwolle⸗Lieferung. (486) Die Lieferung der fuͤr dis Marienſchloſſer Anſtalk nöthigen Schurwolle ſoll Dienſtag den 27. dieſes Monats, des Vormittags um 9 Uhr, in mei⸗ ner Wohnung dahier oͤffentlich an den Wenigſtneh⸗ menden verſteigert werden, welches ich ien: der Bemerkung zur oͤffentlichen Kenntniß bringe: daß derjenige, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, nachweiſen muß, eine Caution von 500 fl. ſtel⸗
len zu koͤnnen. i Marienſchloß am 2. Juni 1837. Funk.
Lieferung von Schuhen de. (487) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um
ich hierdurch mit
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