Ausgabe 
9.9.1837
 
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Intelligenzblatt

im Allgemeinen, N

den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 753

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Sonnabend, den 9. September

1837.

Amtlicher Theil.

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großherzogliche Buͤrgermeiſter des Kreiſes.

Betreffend: Das für die Amtsbriefe der Bürgermeiſtereien in Staatsverwaltungsſachen gefordert werdende Brieſporto.

Aus einer von großh. Ober⸗Poſt⸗Inſpection dem großh. Provinzial-Commiſſär zu Gießen und von

dieſem mir gemachten Mittheilung, daß dadurch, Gemeinde⸗Angelegenheiten,

imtliche Correſpondenz, welche die bHerwaltungs⸗ auch in Poli nach ſolch einem Betreff bezeichn

ehndet werden wird. Friedberg den 31. Auguſt 1837.

daß die großh. Bürgermeiſter ihre amtliche Correſpondenz in oder Angelegenheiten einzelner Individuen, ſchaftlich oderDienſtſache bezeichneten, der Poſt⸗K

Einnahme entzogen würde, nehme ich Veranlaſſung, S

oder Corporationen haufig mitHerr⸗ aſſe eine ihr rechtlich gebuͤhrende, nicht unbedeutende ie darauf aufmerkſam zu machen, daß nur allein die

großh. Bürgermeiſter in herrſchaftlichen und allgemeinen Staats⸗ ze iſachen zu führen haben, Poſtfreithum genießt und daß dieſe Schreiben et und zugleich mit der Namensunterſchrift und dem Gemeindſe derſehen, daß dagegen alle übrige Correſpondenz der oben bezeichneten Art frankirt werden muß.

Sie haben ſich hiernach zu bemeſſen und zu gewärtigen,

ſiegel daß jede Contravention nach dem Geſetz ge⸗

In Verhinderung des großh. heſſ. Kreisraths: Dr. Cameſasca.

Kloſter Engelthal. Dem früheren Verſprechen gemäß, den Leſern 1. Bl. die Ortsgeſchichte der Wetterau mitzutheilen, eben wir für dießmal die Geſchichte eines früher lar oft hartbedrängten Kloſters, die, wenn auch nicht reich an intereſſanten Begebenheiten, doch uns

nige Blicke auf die frühere Verfaſſung unſerer Ge⸗

gend werfen läßt.

Das der Abtey Arnsburg untergebene Kloſter Engelthal, für Jungfrauen des Ciſtercienſer-Ordens, durde nach dem vorliegenden Stiftungsbriefe im Nai 1268 von Conrad, Rupert und Herdagnus von Zuches, den damaligen Inhabern des benachbarten

Dorfes Höchſt a. d. N. und zwar auf dem Platze einiger Hofe geſtiftet, welche vorher Romelingshau⸗ ſen hießen.) Schon zwei Jahre nach ſeiner Stif⸗ tung erweiterte es beträchtlich ſein Gebiet, indem es am 8. October und am Tage des h. Laurentius des Jahres 1270 die ſaämmtlichen Güter des Phi⸗ lipp und Werner von Münzenberg, ſowie des Klo⸗ ſters Conradsdorf in dem ausgegangenen Dorfe Op⸗ pelshauſen, und zwar die der Erſteren für 30 cöl⸗ niſche Mark Pfennige erkaufte.) Auch wurden ihm nunmehr betraͤchtliche Geſchenke gemacht, z. B. von Erwin von Cransberg und deſſen Ehefrau Luit⸗ gard das Patronatrecht über die Pfarrkirche zu Ro⸗