Ausgabe 
8.4.1837
 
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0 Ueber die Pflege der Obſtbaͤume. Ueber die Erziehung des Aepfelbaums und die beßte Art ihn zu pflanzen, iſt in Nro. 9 ꝛc. dieſes Blattes das Noͤthigſte geſagt worden. Es, ſoll nun über die Pflege derſelben noch Einiges geſagt wer den. 1) Der Apfelbaum will wohlgenaͤhrt ſeyn, d. h., er will einen fetten Boden haben, wenn er freudig Wachſen ſoll. Iſt daher der Bo den, in den er gepflanzt wurde, von Natur mager, ſo muß er gedüngt werden. Dies darf aber nur im Herbſte geſchehen und zwar ſo, daß der Miſt die Wurzeln nicht berührt, und es darf hierzu kein Dünger genommen werden, welcher Hitze und Gäh rung erzeugt, alſo kein Pferdemiſt und überhaupt kein friſcher, ſondern halb verweſeter Dünger. Am Beßten würde es ſeyn, wenn man ihn im Anfange des Winters mit Miſtjauche, d. h. Regenwaſſer, welches ſich in Miſtſtätten ſammelt, begöſſe, weil dieſes Düngmittel ſogleich tief eindringt und allen Bäumen heilſam iſt, wenn es zu rechter Zeit und nicht im Uebermaaße angewendet, und wenn nicht die aus dem Stalle abfließende Jauche hierzu ge nommen wird. Der Apfelbaum 2) liebt einen aufgelockerten Boden, welcher der Luft und Wärme zugänglich iſt. Wir finden junge Aepfel⸗ bäume in Grasgärten, welche Mitleiden erregen, weil ſie ſtets mit dem Tode ringen, und, wenn ſie ihm auch 30 Jahre widerſtehen, doch weder zu ei⸗ ner mäßigen Größe gelangen, noch Früchte tragen. Hieran iſt aber nur die Grauſamkeit des Eigenthü⸗ mers Schuld, welcher ihm das verſagt, was zu ſeinem Gedeihen nothwendig iſt, nämlich Auflocke⸗ rung des Bodens. Manche Beſitzer ſolcher Garten ſcheinen zwar hiervon eine Ahnung zu haben, in dem ſich hin und wieder Bäume finden, an deren Stamme ringsum etwa einer Hand breit und eben ſo tief der Raſen weggeſtochen und auf die Seite geworfen iſt. Dieß iſt aber das Verkehrteſte, was geſchehen kann, denn immer iſt es dem Baume ſchädlich, wenn man ſeine Wurzeln entblößet und der Hitze der Sonnenſtrahlen wie der ſcharſen Kälte bloß legt: der Baum muß ſeine Erde behalten, wenn man ihm nicht lieber friſche Erde über die Wurzeln legen will. Ferner iſt dies keine hinrei chende Auflockerung, weil dieſe mit der Größe des Baumes und dem Umfange ſeiner Wurzeln im Ver hältniſſe ſtehen muß. Auch der jüngſte Baum von

7 2 Zoll im Durchmeſſer muß auf 2 Fuß vom Stamme an umgraben werden, wie man Gartenland um gräbt, ſo daß kein Gras zu ſehen iſt, weil dieſes jedem Baume ſchadet. Iſt der Baum von bedeu tender Größe, ſo muß die Umgrabung wenigſtens die Größe eines Wagenrades haben, weil ſonſt die ſes Umgraben ohne allen Nutzen bleibt. 4) Er muß vom Moeſe gereinigt werden. Wenn der junge Baum im Graſe ſteht oder von zu nahe ſtehenden Wurzeln in der Erde bedrängt wird, ſo tödtet ihn das Moos, welches ſich immer auf be⸗ ſchatteten und mageren Bäumen an ſedelt, und ſang⸗ ihm die wenigen Kräfte aus, wird die Herberge vieler Juſekten, hält die Sonne und Luft vom Stamme ab und erhält ſeine Rinde in halber Fäul⸗ niß, wie der Verweſungsgeruch hinlänglich beweiſ't. Indeſſen giebt es Erdarten, z. B. K öhlen, Thon, Kies, ſteiniges Land, in welchem alle Bäume mit Moos überzogen werden, ſelbſt dann, wenn ſie nicht mager gehalten ſind: in welchem Falle aber auch ſorgfältiges Umgraben nicht hilft. Dieſes Moos muß entfernt werden, wenn der Baum nicht verkrüppeln und unfruchtbar bleiben ſoll. Hierzu iſt ſehr zweckdienlich und zugleich dem Baume un⸗ ſchͤdlich, wenn man ihn im Herbſte mit Kalkwaſ⸗ ſer beſtreicht, ſo weit das Moos hinaufreicht. Es iſt nicht nothig, daß man im Frühjahre den Kalk abreibt; er geht von ſelbſt wieder ab und ſchadet nicht, wenn er auch noch langer ſitzen bleibt. (Fortſetzung ſolgt.).

Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN NN N Eddie fall du ng.

(233) Nach dem von dem Verwalter Leopard zu Melbach am 17 ten September 1799 errichte⸗ ten Teſtamente wurde deſſen Vermögen auf eine beſtimmte Zeit hinaus mit einem Fideicommiſſe be legt, welches dermalen noch fortbeſteht und deſſen Herſtellung und Sicherung in neuerer Zeit deshalb Gegenſtand weitläufiger gerichtlicher Verhandlun⸗ gen geworden iſt, weil die Erben mehrere zu dem gedachten Vermögen gehörende Kapitalien an ſich gezogen und veräußert hatten. Die Acten ergeben, daß dieſe Deffecte theilweiſe durch Verpfändung einer der Georg Caspar Leopard's Wittwe zu Melbach zuſtehenden Hofraithe gedeckt werden follten, daß aber dieſe Art der Reſtitution nicht an⸗ genommen und die Redintegration des Fideicom miſſes durch Einlage von Kapitalbriefen verfügt,

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