Ausgabe 
7.10.1837
 
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Nachkirchweih zu Fauerbach II. (920) Indem ich für den zahlreichen Beſuch, welcher mir an dem hieſigen Kirchweihfeſte, ſowohl von hier als auch von dem nahen Friedberg, zu Theil wurde, meinen verbindlichſten Dank ausſpreche, lade ich zu⸗ gleich zur Feier der Nachkirchweih hierdurch freund⸗ lichſt ein. Dieſelbe findet nächſten Sonntag, als den 8. d. M. ſtatt, und iſt an demſelben Tage bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Für gute Speiſen und Getränke werde ich wie am Kirch⸗ weihfeſte beſorgt ſeyn, und ſehe deßhalb einem recht zahlreichen Beſuche entgegen.

Fauerbach II. den 5. Okt. Due i tet em (921) jede circa 700 Maaß haltend, ſtehen zu verkaufen in Aſſenheim bei C. Carl, Pächter. Heinrich Mack in Friedberg (922) hat eine friſche Sendung breiten gewürfelten Merino per Elle 24 kr., und breiten per Elle 13 und 14 kr.(beſſere Quali⸗ tat wie jene andere), erhalten.

Sieben Stuͤck Aepfelwein, (923) rein und gutſchmeckend, werden Donnerſtag den 12. d. M. in Abtheilungen zu 2 Ohm in der Poſt zu Vilbel meiſtbietend verſteigert, und werden die Proben den Kaufliebhabern waͤhrend der Ver ſteigerung verabreicht.

E A en la d u n g. (924) Zur Feier der Nachkirchweihe und zum Beſchluß der diesjährigen Sommerbeluſtigungen iſt Sonntag den 8. und Montag den 9. Oktober auf dem Nauheimer-Teichhauſe gut beſetzte Tanz⸗ muſik anzutreffen. Indem ich hierzu ergebenſt ein lade, ſage ich meinen verehrten Goͤnnern und Freun den meinen verbindlichſten Dank fuͤr den zahlrei chen Beſuch am Kirchweihfeſte und empfehle mich zu fernerem gütigen Andenken. Henkel. Mobilien⸗Verſteigerung.

(925) Nächſten Mittwoch den 11. Oktober ſol⸗ len in hieſiger Pfarrwohnung allerlei Hausgeräth ſchaften, gegen gleich baare Bezahlung, oͤffentlich an

den Meiſtbietenden verſteigert werden.

Aſſenheim am 4. Oktober 1837.

Dankſagung. (926) Da mir an den Tagen des Kirchweihfe⸗ ſtes, ſo ein großer zahlreicher Zuſpruch von meinen Freunden und Gönnern zu Theil geworden war, ſo fühle ich mich genöthigt, Ihnen meinen herzlichſten Dank dafür abzuſtatten, und lade Sie auf Sonn⸗ tag den 8. d. M. zu einer gut beſetzten Tanzmuſik höflichſt ein; für gute Speiſen und Getränke, ſo wie für reelle Vedienung werde ich beſorgt ſeyn, damit Sie mich gewiß befriedigend verlaſſen werden.

Fauer bach II. den 5. Oktober 1837. W. Holler.

Neiſel.

Verkauf und Verpachtung von Brennerei G

raͤthſchaften, reſp. von Wirthſchaft un 5 0 Brauerei.(927 5 6 (927) Unterzeichneter iſt entſchloſſen, ſeine dahin 8929) 4

beſitzenden, im beßten Zuſtande befindlichen Brennereß Utenſilien, überhaupt oder im Einzelnen, aus de Hand zu verkaufen. Dieſelben beſtehen 1) in 2 Keſſeln von 1) und ¼ Ohm, welch bis in die Mitte mit Steinen gefaßt und oben

mit Sandplatten belegt ſind;

2) in einem Kühlfaß mit neuem Schlangen rohr

3) in einem 3 Malter haltenden Kartoffel faß;

4) in einer bleiernen Trubpumpe;

5) in einem Trubfaß;

6) in einer neuen Kartoffelmühle;

7) in 4 500 Maaß haltenden in gutem Zuſtandt befindlichen Bütten;

8) in 4 dazu gehörigen meſſingenen Krahnen;

9) in 2 Salzzuͤber;

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10) in Schuͤreiſen, Feuerkluft, Thürgeſtell, Roſt ꝛt. Ferner will ich meine dahier befindlichen Wirth⸗ ſchaftsgebäude, welche 6 Zimmer, Küche, eine Kam mer, Tanzſaal, verdeckte Kegelbahn, Keller ꝛc. um faſſen, zum Zweck des Wirthſchaftsbetriebs, nebſt folgenden dazu gehörigen Geräthſchaften, als:

1) drei große Wirthstiſche und 6 Bänke und

2) ein Gläſerſchrank, verbunden mit der daneben befindlichen Brauerei und den dazu gehörigen Geräthſchaften, oder erſtere auch allein und für ſich beſtehend zu verpachten. Die Brauerei-⸗Geräthſchaften beſtehen: f

1) in einem 1* Ohm haltenden mit meſſingenen

Krahnen verſehenen und zur Heizung mit Braun⸗ kohlen eingerichteten Keſſel;

2) in einer neuen 24 Ohm haltenden Butte;

3) in einer 16 Ohm haltenden Bütte;

4) in einer 8 Ohm haltenden Bütte;

5) iu zwei Kühlſchiffen von 24 und 8 Ohm; 6) in einer Malzdürre und einem Malzkeller; 7) in einer bleiernen Pumpe ꝛc. und 5

8) in ſonſtigen erforderlichen Brauereigeräthſchaf

ten.

Kauf- reſp. Pachtluſtige können jeden Tag die Kauf⸗ und Pachtbedingungen in meinem Hauſe ver⸗ nehmen, und habe ich hier nur noch im Allgemeinen zu bemerken, daß zur Wirthſchaft, welche an dem vortheilhafteſten Platze, in der Nähe des Land⸗ gerichts⸗Lokals, gelegen iſt, 2 Morgen Wieſen und 1 Morgen Garten, zur Brauerei aber, in welcher im Sommer einmal und im Winter zweimal wöchent⸗ lich Bier gebraut werden kann, circa 130 Ohm⸗ Faß, 1 Rollwagen und ungefähr 60 Stecken dürres Holz auf Verlangen abgegeben werden können.

Großkarben den 3. Okt. 1837.

Gerhard Fauerbach.

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