Ausgabe 
4.3.1837
 
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Küche, Kammer und Holzplatz mit oder ohne Mö⸗ bel zu vermiethen. Auszuleihen. (177) 571 fl. 49 kr. liegen in hieſiger Kirchen⸗ kaſſe, gegen doppelte Sicherheit und 5 Procent In- tereſſen, zum Ausleihen bereit. Aſſenheim den 28ten Februar 1837. Der Kirchenrechner Philipp Günther. Verpachtung. (178) 1 Viertel 7 Ruthen Garten auf dem Krä⸗ mer iſt zu verpachten von Wittwe Hermann.

Bekanntmachung.

(179) Diejenigen Herrn Oekonomen, welche die⸗ ſes Jahr wieder wie früher von dem Orber Dung ſalz zu beziehen wünſchen, erſuche ich, ſich längſtens bis zum 12ten März bei mir in frankirten Briefen anzumelden, und die Anzahl der Säcke à 112 Pfd. namhaft zu machen, da eine ſpätere Beſtellung nicht

mehr berückſichtigt werden kann.

Vilbel den 28ten Februar 1837. Der Salzmagazinsverwalter Stockhauſen. Wirthſchafts-Eröffnung. (180) Der Unterzeichnete macht einem geehrten Publikum die höfliche Anzeige, daß er ſeine Pacht- wirthſchaft zum grünen Baum verlaſſen und eine eigene Wirthſchaft zum Ritter etablirt habe. Dieſe Gaſtwirthſchaft iſt mit einer großen Stube zum lo giren, mit guter Stallung für Pferde und Rindvieh verſehen, und ich werde mir alle Mühe geben durch prompte Aufwartung, gute Getränke und Speiſen, ſo wie durch rechtliche Billigkeit die Zufriedenheit der mich Beſuchenden zu verdienen. Bitte um ge⸗ neigten zahlreichen Zuſpruch. Vilbel den 26ten Februar 1837.

Georg Ohly.

Zum Verkauf.

(181) Ein vollſtaͤndiges noch wenig gebrauch⸗ tes kupfernes Brandwein-Geſchirr von 3 und oͤhmigen Keſſel ſteht zu verkaufen. Der Beſitzer iſt bei der Expedition zu erfahren.

Sa amen Verkauf.

(182) Daß ich wieder mit friſchem und äch tem Gemüſe⸗, Blumen-, Feld- und Wald⸗Saamen voll⸗ kommen verſehen bin, bringe ich meinen Freunden und Abnehmern andurch zur Nachricht. Durch pünkt⸗ liche und reelle Behandlung werde ich das mir ſeit Jahren geſchenkte Zutrauen immer zu erweitern ſu⸗ chen und glaube, da ich den Verkaufspreis für die⸗ ſes Jahr ſehr billig geſetzt habe, auf eine ſtarke Abnahme rechnen zu können.

Friedberg. M. Jung, Saamenhändler.

Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 40 kr. Korn: 5 fl. kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2fl. 40 kr. Erbſen: fl. kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 27. Februar: Waizen: 6 fl. 50 kr. Korn: fl. kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 2fl. 54 kr. Koblſaamen: fl.- kr. Erbſen: fl. kr.

Magſaamen: fl. kr. 5 Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 24. Februar: Waizen: 7 fl. 29 kr. Korn: 5 fl. 15 kr. Gerſte: 4 fl. 24 kr.

Hafer: 3fl. 12 kr.

Verkaufs-Preiſe vom 6. bis 13. Maͤrz 1837.

5 Pfd. Lth. At. Für 1 kr. Milchbrod 5 1 kr. Gemiſchts⸗Brod 755 10 kr. Laden⸗Brod 4 17 8 kr. dito 3 20 6 kr. dito 2 23 4 kr. dito 1 26 5 22 kr. dito 29 2 Kr. Judengaſſe 1 Pfund Ochſenfleiſch 10 1 Rindfleiſch 8 1 77 Kühfleiſch 8 1 77 Nierenfett 20 18 1 Kalblleiſch 8 1 77 Hammelfleiſch 7 1 Schweinenfleiſch 11 1 Leber- und Blutwurſt 12 1 Bratwurſt 14 1 Schwartenmagen 16 1 Speck 24 1 1 Dörrfleiſch 16 5 1 Schmalz 20

ür die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz.

Empfangs B

1) von der Caſinogeſellſchaft zu Friedberg 2) von Herrn Morell jan. bern im Namen des Schäfer's herzlich.

Nauheim den 2ten März 1837.

e ſchei nigung.

Für den hieſigen Einwohner Chriſtian Schäfer habe ich ferner folgende bemerkte Beitrage überſchickt bekommen:

5% fl. 23 kr⸗ 4. fl. 7 kr.

Indem ich den richtigen Empfang dieſer Beiträge hiermit beſcheinige, ſo danke ich zugleich allen den mildthaͤtigen Ge⸗

Wille.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit

von Carl Binderuagel in Friedberg.

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