Ausgabe 
2.9.1837
 
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Landes⸗ ucceſſſon Friedrich uen durch ni 1704). daß kein w. guͤltig etwas nen ver⸗ ert durch ien Phil. t 1720). fil. Rein⸗ onen der ſclbriefe che Be⸗

en Wil⸗ tern ihre jahre an ſeu, und

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die Lebſucht von Amtswegen regu⸗ lirt werden ſoll.

1744, 1. Febr. Deſſelben Verbot der Winkelverlöb⸗ niſſe und Befehl, daß alle Verlöb⸗ niſſe(mit Ausnahme der von den Honoratioren) vor Amt geſchehen ſollen.

1745, 28. Jun. Deſſelben Annullirung aller Hazard⸗ handel.

1748, 23. April. Deſſelben Verordnung, daß die Erb⸗ leih⸗, Zins⸗ und Hubengüter nicht mehr vertheilt werden ſollen.

27. Jun. Deſſelben Geſindeordnung.

17. Sept. Deſſelben Verordnung, die vormund⸗ ſchaftlichen Inventarien betreſſend.

11. Juni. Deſſelben Verordnung, die Beſtel⸗ lung der Vormünder betreffend.

Untergerichtsordnung(welche auch manche nichtproceßualiſche Beſtim⸗ mungen giebt).

Außer dieſen gilt auch die ſolmſer Landesord⸗ ming von 1571, welches nicht nur daraus ſich er⸗ gübt, daß dieſe in der Contractsordnung vom 30. Sept. 1708, in der, Sponſalienordnung vom 1. Fe⸗ bar 1744 und in der Hofgerichtsordnung von 1746 5,209 ein eingeführtes und in Obſervanz gekom⸗ mines Recht genannt wird, ſondern auch deßhalb argenommen werden muß, weil der ſolmſer Landes⸗ ohnung die Puncte meiſtens beigedruckt ſind, in michen es zu Hanau und im Bornheimer⸗Borg an⸗ des gehalten wird. C. Ech.

(Fortſetzung folgt.)

1748, 148,

151,

767,

Ußt ſich ein kalter Winter aus allgemeinen Urſachen vorherſagen?

Es giebt Vorzeichen in der Natur, woraus ſich n ziemlicher Sicherheit vorherſagen läßt, ob ein Wirter ſtreng oder gelind ſeyn werde; nur muß ian nicht meinen, daß ſich dies auf ein halbes Jahr Vous wiſſen, oder auf ganze Erdtheile oder Hemi⸗ ſohtren ausdehnen laſſe, indem dieſe Vorzeichen oft nu für einzelne Theile von Ländern Bedeutung laben, während gar nicht ſehr entfernte Gegenden ein ganz Entgegengeſetztes erfahren.

Daß das Vorherſagen eines gelinden oder kalten Wuiters aus allgemeinen phoſiſchen Urſachen auf

ſehr unſicheren Vorausſetzungen beruhe, beweist der Winter von 1826 auf 1827, welcher von berliner und wiener Naturbeobachtern als ſpät aufangend, aber ſtrenge angekündigt wurde. Beruhte die Vor⸗ herſagung auf allgemeinen Naturgeſetzen, ſo müßte vom mittelländiſchen Meere bis zum nördlichen Eis⸗ meere ein regelmäßig geſteigerter Kältegrad eintreten. Da aber anſtatt deſſen in Petersburg unter dem 60 Grade der nördlichen Breite, der Winter gelinde, in der nördlichen Hälfte Deutſchlands leidlich ſtrenge war, von der Mitte bis zum ſüdlichen Ende Deutſch⸗ lands aber den heftigſten Grad erreichte(nämlich am 17. Febr. 1827 in Petersburg kaum 7 Reaum., in der Nähe von Friedberg 17, zu Mannheim und Stuttgart 24 und zu Frankfurt 22), die ſteigende Progreſſion folglich in entgegengeſetzter Richtung ſtatt fand, ſo muß das Eintreten ſtrenger oder gelinder Winter außer den allgemeinen Geſetzen auch noch von phyſiſchen Zufälligkeiten abhängen, welche, noch mehr als jene, den Beobachtungen der Naturforſcher unzu gänglich ſind, und daß folglich das Eintreffen ſolcher Peophezeihungen rein zufällig iſt, wofern dieſelben ſich nicht etwa auf einen beſtimmten, nicht ſehr aus⸗ gedehnten Erdſtrich beziehen. Hätte ſich z. B. die Ur⸗ ſache, welche in Nord⸗Eurspa die gelinde Tempera⸗ tur und in Suͤddeutſchland die grimmige Kälte be⸗ dingte, in umgekehrten, der Lage des Welttheils an⸗ gemeſſnere Verhältniſſe dargeſtellt, ſo hätten wir im nördlichen Europa eine beiſpiellos ſtrenge Kaͤlte ge⸗ ſehen, wahrend im ſüdlichen Deutſchland Frühlings⸗ wetter geherrſcht hätte. E.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

N

Aepfel ⸗Verſteigerung. (793) Montag den 4. Sept., Morgens 10 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde-Aepfel an Ort und Stelle in mehreren Abtheilungen an den Meiſtbieten den verſteigert werden.

Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gehörig zu veröffentlichen.

Bruchenbrücken den 3l. Auguſt 1837.

Der großh. Bürgermeiſter

Scheuner.

Arbeits⸗Verſteigerung. (794) Dienſtag den 5. Sept. l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll die Aufführung einer Kirchhofsmauer zu Obererlenbach, beſtehend in Maurerarbeit, wovon ſich die Koſten nach dem von großh. Kreisbaumeiſter gefertigten Voranſchlag auf 436 fl. 27 kr. belaufen,