Ausgabe 
28.11.1835
 
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316 geſchüttet, der noch ruht auf euch, na nicht mehr ihre Schwelle betretet. Sie war e ein Gotteshaus, denn ſie hat euch zu Werken begeſ

So hätten wir denn ieſem Hauſe ſeine hohe Beſtimmung angewieſen und es mit unſern heißeſten

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Wunſchen und Segnungen begleitet. Aber die eigent⸗ e iche Weihe, die rechte, die ſchönſte Weihe könnt nur ſtert, in Gott gethan. O daß dieſes Haus ſolchen Verchen, ihr ihm geben, geliebte Kinder. Ihr ſelbſt müßt Segen euch bringe! Von euch, gel. Kinder, hang 3 115 jetzt und allezeit ſein ſchönſter Schmuck ſeyn. Die viel ab, daß wir nicht vergeblich ihn hoffen. Wohlau de Pian 1 Freude, mit der ihr euch ſtets hier einfindet, der reiche mir eins von euch die Hand, und verſprech wie die Schul Eifer, den ihr hier zeigt, der Geiſt der Ordnung mir im Namen Aller thun zu wollen, was ihr konnt verwandelt. und Reinlichkeit, der hier herrſcht, die Liebe und Nun, auch wir verſprechen, euch in dieſem ſchß ur Getehm Freundlichkeit, mit der ihr euern Lehrern ihre Mühe nen Vorhaben zu unterſtützen, und vor Allem reich 1 18 alletwar

Gehorſam und die Folgſamkeit, die ihr ihnen bei jeder Gelegenheit beweiſet, die Bereit⸗ willigkeit, mit der ihr den Wünſchen derſelben ent⸗ gegen kommt, die Kenntniſſe, mit denen ihr euern Geiſt bereichert, die edeln Geſinnungen, die eure Herzen beſeligen, die ſchönen Entſchließungen, die in eurer Seele aufſteigen, die frommen Empfindun⸗ gen, die die Betrachtung der Größe und Vaterliebe Gottes und ſeiner Führungen in euch hervorruft, dieß, o dieß iſt der ſchönſte Schmuck dieſes Hauſes, dieß die ſchönſte Weihe, die ihr ihm geben könnt. Aber auch der Segen dieſes Hauſes, auf den

wir hoffen, kann und wird ſich mit Hülfe Gottes nur durch euch entfalten und verwirklichen. Wenn ihr aus der Schule hinaus in die Welt tretet und Religioſität und Sittlichkeit alle eure Schritte bezeich⸗ nen; wenn des Hauſes Gluck durch wird und durch euch die Banden der Liebe zwiſchen Eltern und Kindern, zwiſchen Brüdern und Schwe⸗ ſtern, zwiſchen Freunden und Verwandten feſter ſich ſchließen; wenn die geſelligen Verbindungen und alle Verhaltniſſe, in die ihr kommt, durch euch ver⸗ ſchönert und veredelt werden; wenn ihr in den Ver⸗ wickelungen des Lebens eure Selbſtſtändigkeit und in dem Genuſſe der Freude eure Menſchenwürde bewahret; wenn ihr, wo ihr auch wirket, das Gute befordert und mit Gewi erfüllt; wenn ihr ſelbſt bei den Hinderniſſen, die ihr findet, und im Kampfe mit dem Schickſale Kraft und fromme Ergebung beweiſet; wenn ihr ſo die Freude eurer Eltern, Zierden der Kirche und die eifrigen Befoͤrderer der burgerlichen Wohlfahrt werdet; wenn endlich alle guten Meuſchen euch achten und ſchätzen und ihr ſelbſt mit Zufriedenheit und edelm Selbſtgefühle auf eure Handlungen hinblicken könnt, dann, o dann hat die Schule ihren vollen Segen über euch aus⸗

vergeltet, der

Ihnen im Namen dieſer Stadt, was

euch gemehrt

ſſenhaftigkeit eure Pflichten

der Stolz eurer Lehrer, die

ich Ihnen die Hand, würdiger Lehrer, und dank

Sie bereit ſchon für dieſe Kinder gethan haben. Wie bisher arbeiten Sie auch fernerhin mit Liebe und Eifer i Ihrem, wenn auch ſchwierigen und mühevollen, doe ſegensreichen Wirkungskreiſe. Gott gebe Ihnen dal Kraft, und laſſe Sie in dem ſchönen Bewußtſeyn fur eine heilige Sache zu leben, in der dankbarg Anhänglichkeit Ihrer Zöglinge und in der ehrende Anerkennung Ihrer Mitbürger den ſüßeſten Loh finden! i e A

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5 7 5 1 Okarben den 1. November 1835. ſen ſie

Das Grummet gab man den Füßen des Rind Preis. Der Gemeinderath beſchloß, daß dies mehr geſchehen ſollte. Viele ans Herkommen gew waren dagegen. Doch erhielt der Antrag die 6 nehmigung des Herrn Kreisraths. Dadurch will nicht nur ein Weg von ungefähr 3 Morgen übe fluͤſſig, der urbar gemacht und verliehen wurde, ſih dern die Wieſe ſelbſt trug der Gemeinde d. 260 fl. mehr ein, als dies ſonſt der Fall war.

2) Die Verwandlung der Schulbeſoldung. überall waren in frühern Zeiten die Schulte dungen ſchäckig. Das hat ſich wie an mand andern Orten ſo auch hier geändert.

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Die Bes dung des Lehrers iſt in ein Fixum verwandel un den, das nach der Steuerpflichtigkeit erhoben

4) Die wiegender E dafür erklat übers Jahr laſten frei, der Zehnte Noch ſchließen. A die Obſerv zum erſten Verfluß det wieſ' geht

zugefügt Keug des entwinden nes Früh ohnehin h. Grummet abgemacht Bartholon nen Boder Oekonom weil das genießt, Mlcch 9 nicht ert weiden. Vieh au dieſmütt, weiche v N bei un zu wün anderen genannt wünſche