ſie begründenden Urkunden ſo weit als möglich vor⸗ zulegen und Thatſachen, worauf ſie ihre etwaigen Vorzugs⸗Rechte ſtützen zu können glauben, anzuge⸗ ben, gegenfalls, wenn der Concurs erkannt werden ſollte, ſie ohne öffentliche Bekanntmachung des Prä⸗ A e von der Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. err. 5 Gieſſen den 19ten Dezember 1835.
Vermoͤge Auftrags großherzoglich heſſiſchen
Hofgerichts der Provinz Oberheſſen Wortmann 915 „ Hofgerichtsrath. 187 51 Saamen⸗Lieferung. 890) Zur anderweiten Verſteigerung des fuͤr die ommunalwaldungen des Kreiſes Friedberg für 1836
erforderlichen Holzſaamens: 20 28 Pfund Ulmen⸗ b) 11— Ahorn ⸗ 00 31— Eſchen⸗ d) 2185— Birken⸗ e) 18— Erlen⸗ 15 324— Lerchen⸗ g) 1213— Fichten⸗ ä h) 2806— Kiefernſaamen,
iſt Termin auf Mittwoch den 13ten Januar k. 9 Vormittags 10 Uhr, auf dem Büreau des Unter- zeichneten vorbeſtimmt worden, wozu Steigluſtige hierdurch eingeladen werden. 5 Friedberg den 14ten Dezember 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. ö Küchler.* Immobiliar⸗Verſteigerung zu Lauterbach. bn Nachfolgende zum Friedrich Diehm'⸗ en Nachlaſſe gehörige Immobilien, als: 1) Wohnhaus No. 106. an Hrn. Friedrich Diehm jun. 290 Wohnhaus No. 111. nebſt Scheuer, Stallung
und Garten hinterm Haus, 2 3) Scheuer hinter der Stadtmühle, 8 40 21 Morgen Wieſen, 10 Morgen Aecker und 4¼
Morgen Garten nebſt 4 Gartenhäuſer,
auf den 28ten d. M., der 2te den liten Januar k. J. und der 8te auf den 25ten Januar Morgens 9 Uhr anberaumt iſt, unter ſehr annehmbaren Be⸗ dingungen im hieſigen Stadtwirthshauſe dem öͤffent⸗ lichen Meiſtgebot ausgeſetzt werden. f Indem man dieſes hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß bringt, wird zugleich bemerkt, daß auswärtige Kaufliebhaber zu jeder Zeit Einſicht von den ge⸗ aapun: Gegenſtänden dahier nehmen können. auterbach den 14ten Dezember 1835. f In Auftrag der Erbintereſſenten. W 5 Der Beigeordnete Es fert. ( 7
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terzeichneten Commiſſair gehörig vorzubringen, die
Pachter gehalten ſeyn, ſich mit der Waage Markttagen, als Mittwoch und Samſtag, al
Holzverſteigerung im Gemeinde wald Groskarben Rev iers Alte n ſta dt. (892) Dienſtags den 2gten d. M., 705 Punkt% 10 Uhr, ſollen in dem zwiſchen Okarben und Niederwöllſtadt gelegenen! f nachſtehende Brand-, Bau⸗ und Werkhölzer meiſtbie⸗
tend öffentlich verſteigert werden, alls? 19 127 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 20 10%„„ Prügelholz, 3) 870 Stuck„ Wellen, „„ 8 biefuß von vorzuͤglicher Qualität. Die Zuſammenkunft iſt bedachter Stuude im Holzſchlag ſelbſt und zwar an dem Grenzgraben zwiſchen Groskarben und Burggräfenrod. Die Be⸗
dingungen werden vor der Verſteigerung eröffnet.
Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht das Vorſtehende noch beſonders in ihren Gemeinden be⸗ kannt machen zu laſſen. 1 5
Groskarben den 2ten Dezember 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt 1 Werner. Bekanutmachung. (893) Um den vielfach vernommenen Beſchwerden über die Butterwaage und der Beſtimmung des Marktpreiſes der Butter abzuhelfen, hat der Ge⸗ meinderath mit Genehmigung des Großherzoglichen
Herrn Kreisraths beſchloſſen: dieſe vom 1. Januar
1836 an aufzuheben und den Betheiligten ganz zu
überlaſſen die Butter ſelbſt zu wiegen, oder da wie⸗
gen zu laſſen wo ſie wollen. Um aber dem Publi⸗ kum Gelegenheit zu geben, die Butter auch auf einer öffentlichen Waage wiegen laſſen zu können, Stadt
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Marktplatz aufzuſtellen, auſſer den Markttagen in
ſeiner Wohnung, um den allenfallſigen Anforderun⸗ gen entſprechen zu können; er muß unweigerlich dem
Verlangen entſprechen, und hat als Belohnung für jeden einzelnen Butterweck, wenn dieſer nicht über 1 und bis zu 1 Pfund wiegt, ½ kr., wiegt er mehr
1 als 1 Pfd. 1 kr. Wiegerlohn zu fordern; werden ſollen in 3 Verſteigerungsterminen, wovon der 1te me 10 Fe e 0
mehrere zuſammen auf einmal gewogen, ſo hat er
ſtimmung des Preiſes der Butter ganz der freien
Uebereinkunft überlaſſen, ohne daß hierdurch, und
wenn auch mehrere Käufe um einerlei Preiſe abge⸗ ſchloſſen ſind, ein feſter Marktpreis beſtimmt werde. Dem Butterwieger iſt unterſagt Butter aufzukaufen, oder Jemand beſtimmen zu wollen, Butter bei ihm wiegen zu laſſen.
iſtriktt Oberwald
„Stämme Eichen, haltend 5226 Eu⸗
auch von dieſen nur 1 kr. an Wiegerlohn zu erhal⸗ ten; über die gewogene Butter muß er einen Schein ausſtellen.% e Der Butterwieger darf ſich bey 1 fl. Strafe um keinen Handel bekümmern, und bleibt die Be⸗
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