Ausgabe 
26.12.1835
 
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Indem ich dieſe neue Einrichtung zur öffentli⸗ chen Kenntniß bringe, wird zugleich angefügt, daß vom 1. Jannar 1836 an alle Butter, welche zum Verkauf hierher gebracht wird, auf dem Marktplatz oͤffentlich ausgelegt werden müſſe, und daß kein Standgeld davon zu entrichten iſt; daß deßhalb bei 30 kr. Strafe verbothen iſt, in Herbſt- und Winter⸗ tagen vor 10 Uhr und in Frühlings- und Sommer⸗ täͤgen vor 9 Uhr mit Butter hauſiren zu gehen. Friedberg den 14ten Dezember 1835.

Der großh. 2 daſelbſt

Fritz.

15 Verſteigerung. (894) Dienſtags den öten Januar 1836 ſollen auf hieſigem Rathhauſe nachſtehende, zum Nachlaß der verſtorbenen Frau Apotheker Zinck gehörige Ge genſtände, als: Gold, Silber, Zinn, Eiſen und Holzwerk, Porcellain, Weißgeräthe, Kleidungsſtücke und Bettzeug, öffentlich und meiſtbietend gegen gleich baare Bezahlung verſteigert werden. Aſſenheim den 22ten Dezember 1835.

In Auftrag großh. heſſiſchen Landgerichts

Der großh. Bürgermeiſter daſelſt Günther.

4 Arbeit⸗Verſteigerung. 868) Die an dem Hospitalgebäude dahier erfor⸗ kr.

derlichen Arbeiten:. 1) Maurer ⸗Arbeit voranſchlagt zu 494 35 2) Steinhauer 1 1 53 33

3) Zimmer 7 17 102 48 4) Dachdecker= 5 17 49

5) Schreiner 15 1 385 35 6) Schloſſer. 5 97 10 7) Glaſer 7 7 82 24 80) Weißbinder- 1 223 51

Summa 1457 45 werden Donnerſtag den 7. k. M., des Nachmittags um 2 Uhr, auf dem Buͤrgermeiſterei-Bureau im Rathhauſe dahier wenigſtnehmend verſteigert. Butzbach den 16. Dezember 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt 0 5 Küchel.

Feuerſpritze⸗Verſteigerung.

(895) Nach der Entſchließung des großh. heſſ.

Kreisraths des Kreiſes Friedberg ſoll die den Ge⸗

meinden Ober⸗ und Niederrosbach gehörige Feuer⸗ ſpritze einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Es wird hierzu Termin auf Dienſtag als den 29ten l. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Oberrosbach beſtimmt.

Die großhrzgl. Bürgermeiſter wollen dieſes ge⸗ ſälligſt in ihren Gemeinden öffentlich bekannt ma⸗ chen laſſen.

Friedberg den 21ten Dezember 1835. Kuͤſter.

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Privat⸗Bekanntmachungen.

Saamen zu verkaufen.

(877) Daß ich wieder mit allen, in meinem Ver zeichniſſe aufgeführten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und

ald⸗Sämereien beſtens verſehen bin, bringe ich andurch mit dem Anhange zur Kenntniß meiner geehrten Freunde, daß, da ich meine Sämereien aus den erſten Kunſtgärtnereien beziehe, meine geehrten Abnehmer auf friſchen und ächten Saamen ſicher rechnen können; unter Zuſicherung reeller Bedienung werde ich mir das bis daher erworbene Zutrauen immer feſter zu begründen ſuchen. Auch werden

Harlemer⸗ Blumenzwiebeln, welche theilweiſe ſchon

Blumen haben, mit Töpfe und Namen, von i Frühen bei mir billig verkauft. 1 Saamen-Verzeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Dezember 18355. Michael Jung, Saamenhändler. 5 Empfehlung (882) Unterzeichnete empfiehlt ſich andurch ſo⸗ wohl im Waſchen aller feinen Weißzeuge, im Flecken⸗ ausmachen in Wollen⸗ und Merino-Kleidern, Schaa⸗ len und ſeidenen Tüchern, als auch im Färben von Seiden, Wolle, Merino und Bändern. Unter Zu⸗ ſicherung der Haltbarkeit der Farben und billigen Preiſe ſieht ſie zahlreichen Aufträgen entgegen. Friedberg im Dezember 1835. Maria Geck, wohnhaft in der Burgvorſtadt. n nſch. (896) Die Hülfsgeſellſchaft wünſcht einiges Ge⸗ lände in der Nähe hieſiger Stadt in Pacht zu neh⸗ men, um ſolches nächſtes Frühjahr in kleinen Par⸗ zellen an fleiſige Arme zum Kartoffel-Anbau abzu⸗ geben. Sollten begüterte Menſchenfreunde in der Lage ſeyn, dieſem Wunſche durch Abtretung ei⸗ niges Ackerlandes entſprechen zu können, ſo wird das Erbieten dazu mit dankbarer Anerkennung auf⸗ genommen. Ein vollſtändiges Logis, (897) ſehr vortheilhaft gleicher Erde gelegen und zu jedem Geſchäft paſſend, iſt zu vermiethen und kann Ende Februar oder Anfangs März bezogen werden bei Jacob Heß in der Metzgergaſſe. Ein hieſiger Schuhmachermeiſter (898) ſucht einen geſitteten jungen Menſchen, mit oder ohne Lehrgeld, in die Lehre. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Empfehlung. (899) Mit ganz ächtem Punſch»»Eſſenz, Liquere, in verſchiedenen Sorten, billigen Weinen und gutem Eſſig, empfiehlt ſich und bittet um

geneigten Zuſprüch. 0

Friedberg den 23. Dezember 1835. g Friedrich Chr. Siek.

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