Ausgabe 
16.5.1835
 
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) Kurzes deutſches Wörterbuch für Etymologie, Synonymik und Orthographie. Von F riedrich Schmitthenner. Darmſtadt bei Metz 1834. XXXI und 360 Seiten 8.

) Wörterbuch der deutſchen Sprache in Beziehung

auf Abſtammung und Begriffsbildung. Von

Konrad Schwenck. Frankfurt bei Sauerlän⸗

der 1834. IV und 750 Seiten 8.

Dien Gelehrten iſt gut predigen; die wiſſen lles leicht zu finden. Andere ehrliche Leute ſind ber manchmal in Verlegenheit und möchten doch uweilen gerne wiſſen, wo dieſes oder jenes deutſche ort herſtammt, und was es urſprünglich bedeutet. Solchen Leuten empfehlen wir eins der eben ge⸗ nannten Bücher(das Eine koſtet 3 fl., das Andere 4 fl. 30 kr.) und möchten ihnen gerne alle beide zuſammen empfehlen, wenn's ihnen nicht zu theuer wäre; denn beide haben ihr Gutes und eins hilft gewöhnlich aus wenn das andere ſtecken laßt, beide haben auch wieder, wie jedes Menſchenwerk, ihre Fehler. Der Verf. des erſten ſcheint uns ein ſchär

ferer Denker zu ſeyn, der ſich ſein Wurzel⸗Syſtem

der Woͤrter gebildet hat und darüber vortrefflich zu belehren verſteht; er hat ſich aber die Sache

ud er bein manchmal gar zu leicht gemacht, dieſes und jenes eiße Waße f

ße Wa, bekannte Wort(z. B. Aſt, Breit ꝛc.) ausgelaſſen, acht 1 0 und unnöthige wie Aron, Baſilicum hingeſetzt, wo er dn

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manchmal ſelbſt vergeſſen hat, daß er etwas eben anders geſagt hat, und z. B. bei Flieder die Wur⸗ el Flu und bei Flöte vlu, bei Bauer pu und bei Baum puan angibt, das Wort Klüngel mit Kneuel erklärt, und nachher Knäuel ſchreibt, das Wort Magſame zweimal kurz hintereinander erklürt und das erſte Mal von Magan, das zweite Mal aber von Mako ableitet, eben ſo Stär von Stere und gleich darauf Ster(daſſelbe Wort) von Stero kommen läßt, und desgleichen Staar von diu Stara ableitet, gleich darauf noch einmal Stahr anführt, welches von der Star abſtammen ſoll.

Der Verf. des zweiten Werkes iſt dagegen fleißiger,

aber ſo gelehrt, daß er dem Leſer ſechs bis ſieben

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Sprachen in Einem Athem nennt, denn er ſagt in der Regel, was dieſes oder jenes Wort auf griechiſch, lateiniſch, italiäniſch, franzöſiſch, engliſch, ſpaniſch, Mwediſch, holländiſch ꝛc. ꝛc. heißt, ſitzt aber in ſei⸗

1

nem Syſtem nicht ſo feſt, wie Nro. 1, und verſteigt ſich zuweilen ſo, daß er ſelbſt(wie bei ſondern) manchmal geſtehen muß,das wäre ein unſicheres Rathen. Indeſſen iſt doch neben der Gelehrſamkeit viel Fleiß überall ſichtbar. Wenn man überhaupt die zwei Bücher ſo neben einander legt und ver⸗ gleicht, ſo kommt einem unwillkührlich der Wunſch, 1785 doch die zwei Bücher Eins wären, und die

2 Verfaſſer entweder auch Einer oder doch ſo zu⸗ ſammen gearbeitet hätten, daß man ſie für Einen 7 könnte.

Für ſolche, die Luſt und Liebe haben zu der gleichen Wortforſchungen, wollen wir einige Wörter und deren Ableitung hierher ſetzen.

Adler kommt von Adel und Aar, und heißt früher Adelar, das iſt edler Aar.

Admiral iſt ein arabiſches Wort, zuſammengeſetzt aus Emir al.

Antlitz von ant(gegen) und litan(ſehen).

Arzt vom lateiniſchen Worte Artista, d.h. Künſtler.

Bahre von peran, d. i. tragen.

Bremſe von priman, d. i. brummen.

Brief vom Lateiniſchen breve, d. h. kurz, nämlich kurzes Schreiben.

Carbonade von carbo die Kohle nennt man eigentlich das über Kohlen gebratene Fleiſch.

Cither aus dem Perſiſchen von ei, drei, und tar die Saite, alſo urſprünglich ein Inſtrument mit 3 Saiten.

Demuth vom alten Worte deo, d. i. niedrig, und Mout, Muth.

Dietrich von diot,

das Volk, heißt eigentlich

voölkerreich. Dukat von dux, der Herzog, italiäniſch auen Doge weil der Doge von Venedig ſolche

zuerſt prägen ließ.

Eichhorne von Eich und horno, d. i. Läufer.

Eimer, urſprünglich eimpar, von ein und par und dieſes von peran tragen, wie Zuber von zui zwei, und par jenes alſo ein Gefaͤß mit Einer Handhabe, dieſes mit zweien.

Feldwebel vom alten Worte Weibel, der Auf wärter.

Freitag, der der Göttinn Freya gewidmete

Frohnleichnam vom alten Worte Froho(Gen. Frohin), d. i. Herr, alſo urſprünglich Herrn Leichnam. Wir verſtehen unter Frohnleichnams

Tag.