Ausgabe 
16.5.1835
 
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tag das Feſt der Verwandlung des Brodes in den Leib Chriſti.

Fürſt vom Worte vuri, d. h. vornen. Mithin bedeutet Fürſt urſprünglich der Vorderſte.

Urgicht, die Beichte. Gicht von gehan be⸗ kennen, ſagen.

Gaudieb und Gauner kommen alle beide von dem althochdeutſchen Worte gou(kou), d. h. liſtig. Niederdeutſch heißt gau ſo viel als ge⸗ ſchwind.

Mit dieſem Wenigen wollten wir unſere Leſer nur aufmerkſam machen, was ſie in ſolchen Wörter⸗ büchern zu erwarten haben.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

N

Arbeit⸗Verſteigerung.

(314) Montag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dahieſigem Rathhauſe nachbezeichnete Pflaſterbauarbeiten der hieſigen Ortsſtraßen an den Wenigſtnehmenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden, als:

10 das Fertigen von beiläufig 1400[! Klafter

Pflaſter, incl. der erforderlichen Planirarbeit;

20 das Anliefern von beiläufig 22 Kubikklafter Pflaſterſteine; 3) das Anliefern von beiläufig 39 Kubikklafter

Kies.

Die Pfläſterermeiſter, welche hierzu concuriren wollen, haben die nöthige Nachweiſung beizubringen, daß ſie im Stande ſind, auf Verlangen eine Kau⸗ tion von 500 fl. zu ſtellen, ebenſo müſſen dieſelben in dem anberaumten Verſteigerungstermin ihre Fähigkeit durch legale Beſcheinigung nachweiſen können, anſonſt diejenigen, welchen dieſe Beſcheini⸗ gungen fehlen, zur Verſteigerung nicht gelaſſen werden, und ſie ſich zuzuſchreiben haben, wenn ihre Forderungen unberückſichtigt bleiben.

Rodheim am 7. Mai 1835.

Der großh. e daſelbſt 111.

Verſteigerung verſchiedener Gegenſtände. (326) Dienſtag den 2. Juni 1835, Vormittags 11 Uhr, werden in dem Hofe der vorhinigen Land⸗ rathswohnung zu Butzbach mehrere Platten, Tiſche, Bänke, Pfoſten, Statüen u. dgl., ſämmtlich von Sandſteinen, öffentlich verſteigert.

Friedberg den 12. Mai 1835. Der großh. heſſ. Rentamtmann Buß. Edirtal lad un (288) In Sachen Jeannette Offenbach zu Fried⸗

berg, Klägerin, gegen Jacob Wagners Wittwe und Kinder zu Florſtadt, Beklagte, ſind folgende der er⸗ ſteren verpfändete Güterſtücke

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Nr. Rüthen. Oberfeld. 100,41 an der Sauweide an Johannes Stoffel. 26,40% am Staderweg an Conrad Reitz. 122 69¾ daſelbſt an Peter Schneider von . Mockſtadt. 5 f 4.71 auf der Latte an Conrad Schaubach von Unterflorſtadt. 10

Fol. 62

76 9⁵

115

lipp Frech. 11

24 80 ¼ im Krötenpfuhl ſtößt auf Johannes orr. 22.31 hinter Schlöſſersgärten an Wilh. Oßwald. 13.48 ¾ am Staderweg an Frau von Löw. 47 48% daſelbſt ſtößt auf Johannes Treud. 24 43 im Krötenpfuhl an Philipp Frech. Unterfeld.

7855

14% auf der Warte, iſt getheilt mit Kaſpar Baßler jun. u. Conſ. 27% daſelbſt ſtößt auf Johannes Kliem.

13

born. 44 auf'm Gaulsberg an Peter Schreitz jun. zu Unterflorſtadt. 5 90/ bei der hannöveriſchen Pforte an Johannes Stoffel. Wieſen. 5

58

ſelbſt.

B. Gemarkung Birkenſee. Ackerland. 8

1376 ¼ im Haidfeld an Henrich Faß zu

Oberflorſtadt. g

14 76¼ daſelbſt an Vorigem. f

10.74 am Haidbrunnen an Johannes Stoffel von Oberflorſtadt. 5 N

Wieſen.

331 unterhalb dem rothen Feld an Conrad

Schaubach, f

ſchon im Jahre 1831 verſteigert worden. Da in⸗

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zwiſchen das Eigenthumsrecht der Beklagten an dieſen Grundſtücken nicht gehörig nachgewieſen wer⸗

0 100 5 0 05

den kann, ſo werden auf Antrag der Klägerin alle, welche auf jene Grundſtücke rechtliche Anſpruͤche machen zu können glauben, andurch aufgefordert,

ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzumelden,

als ſonſt den auszufertigenden Kaufbriefen über die mehrgedachten Grundſtücke die gerichtliche Beſtäti⸗ gung ertheilt werden wird. ö

Friedberg den 14. April 1835.

Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. 1

Hofmann.

1 1 N

A. Gemarkung Oberflorſtadt.

33% in der pohlheimer Gewann an Phi⸗

im kleinen Feldchen an Heinr. Stoffel.

40% am ſchwarzen Berg an Adam Weiſe⸗

38 im Breuel an Johs Stoffel und ihm

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