f 38 1. Januar, an die vorgeſetzte Re bewirkt werden kann. Die hierin ſaumi durch Nichtbeachtung älterer Rechnunge
§. 73. Alle Arzneirechnungen, armte Perſonen und Familien betreffe und überhaupt von der Adminiſtrativ⸗Behörde nicht ber
n erwachſen wir welche zur Zeit d
iſt nachſtehende höchſte Verfügung in obigem Betreffe erlaſſen worden.*
Da ſolche von allgemeinem Intereſſe iſt und zu (Nro. 6 des Intelligenzblattes) dient, ſo bringe ich die daß die einſchlägigen Behörden, Aerzte und Apotheker
Friedberg den 10, Februar 1835.
Das Großherzoglich Heſſi an die Großherzogl. Prov Direction zu Mainz und
ſche Miniſte
inzial⸗Commiſſariate dahi
ſind die Apotheker verbunden, die von Sanitätsb Arzneien ſelbſt dann unweigerlich verabfolgen zu laſſen, die Apotheker vor Verluſten zu ſchützen, welche in ei Vorſchrift für ſie entſtehen können, muß denſelben ge werdende Abgabe von Arzneien— Vermögensverhältniſſe ihnen unbekann oder ein Atteſtat der Zahlungsfähigke Es haben ſich daher
10 zur Erwirkung des Armuthsatteſtates die armen den Bürgermeiſter und reſp. Beigeordneten zu wenden glaubt beſcheinigen zu kö
t ſind, ſo lange a it beigebracht wird
nnen, ohne Verzug das Atteſta
dahin auszuſtellen, daß der Kranke in die Klaſſe der Ar
nung der Gemeinde abgegeben werden könne, Dieſes Atteſtat iſt mit dem Recepte dem den nach Maßgabe der 88. 70 und 72 der Me auf die Gemeindekaſſen einzureichenden Rechnun Wenn 2) Kranke oder deren Angehörige, welche die Arzne ſich nicht der Gefahr ausſetzen wollen, daß die alsbaldige Abgabe der Arzneien verweig oder ſich mit einem Zeugniß ihrer Zahlung reſp. Beigeordnete ohne Verzu dem Recepte übergeben. 0 Ein ſolches Zahlungsfähigkeitsatteſtat iſt auch als die Vermögensverhältniſſe der Intereſſenten ein von ih zu können, ſtatt des letzteren dem Kranken oder deſſen Auf den Grund eines ſolchen Atteſtates der Zahlu
gen.
ert werde, sfähigkeit, w
gierungsbehörde einzuſenden, gen Apotheker haben
n, koͤnnen niemals auf eine Bezirks
Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes
die ſaͤmmtlichen Großherz. Kreisraͤthe in den i und Oberheſſen. Nach den bereits beſtehenden, auf den§. 62 de
eamten, practiſchen Aerzten und
eilende Fälle ausgenommen— fů
Apotheker zu übergeben und d dicinalordnung zum Behufe
ihnen wegen Un 9. unentgeldlich auszuſtellen hat,
m verlangtes Armuthsa
—
ſich den Verluſt ſelbſt zuzuſchreiben, der ihn 60
er Abgabe von Arz
neien bemittelte und ſpäter ven oder Communal⸗Caſſe decre ir, ückſichtigt werden. f 5.
reibens vom 5. d. N chen Kenntniß k
Friedberg
ir Ergänzung meines Ausſch ſelbe unter de bereits d
m Bemerken zur oͤffentli anach angewieſen worden ſind.
Küchler. 4
Darmſtadt am 3. December 1833.
rium des Innern und der Juſtiz er und zu Gieſſen, die Großherz. Provinzial Provinzen Starkenburg
r Medicinalordnung ſich gründenden Vorſchriften Wundärzten angeordneten wenn ſolche nicht baar be 1 nzelnen Fällen aus der ſtricten Anwendung dieſer ſtattet werden, ufzuſchieben,
Kranken oder deren An welcher verbunden iſt
t nach Anleitung des
1
die ohne baare Zahlung verlangt r arme Kranke oder ſolche, deren bis ihnen entweder ein Armuthsatteſtat 1
ient demſelben als Beleg zu der Decretur der Arzneikoſten
damit von dieſer die Decretur der Regier u 0 un klagt
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dem
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zahlt werden. Um jedoch
gehörige an den betreffen⸗ „im Falle er die Armuth §. 70 der Medieinalordnung men gehöre, und die verordnete Arznei auf Rech⸗
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ien, bekanntſchaft mit i ſo muͤſſen ſie letzter
elches ihnen auf Verlangen der Bürgermeiſter oder
dann, wenn der Buͤr tte Angehörigen zu ertheilen. ngsfähigkeit haben die Apotheker die Arzneien als⸗
ſtat nicht glaubt ausſtellen
deren ſie beduͤrfen, zu zahlen im Stande ſind, hren Vermögensverhältniſſen Wentweder gleich baar bezahlen
verſehen und ſolches dem Apotheker mit 1
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9 den unda
on der
ee a germeiſter mit Rüͤckſicht auf dh
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