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Das großherzoglich heſſiſche Landgericht Friedberg
an die großh. Buͤrgermeiſter des Bezirks.
Betreffend: Die Anwendung von Rettungsverſuchen bei tragiſchen Fällen.
Da es nach Mittheilung großh. Hofgerichts zu Gießen ſchon öfter bei tragiſchen Fallen, namentlich dei dem Selbſtmorde durch Erhängen, vorgekommen iſt, daß die alsbald erforderlich geweſenen Rettungs— 'erſuche von den Ortsbehoͤrden deßhalb nicht veranlaßt worden ſind, um der Beſtimmung, daß die Leiche n dem Zuſtande, in dem ſie gefunden worden, erhalten werde, vollſtändig zu entſprechen, ſo werden Sie deſonders darauf aufmerkſam gemacht, daß durch die Wahrung des Standes der Sache in dergleichen Fällen die alsbaldige Anwendung der nöthigen Rettungsverſuche keineswegs ausgeſchloſſen bleibe.
Friedberg den 14. Juli 1834.
Hofmann.
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an die großh. Buͤrgermeiſter des Bezirks.
Betreffend: Die Extrajudicial⸗Beſchwerden in ſtreitigen Civil-Prozeßſachen.
Sie werden beauftragt, den von dem großh. Landgerichte Groskarben in Nro. 29 des diesjährigen Intelligenzblattes zur allgemeinen Kenntniß gebrachten gemeinen Beſcheid des großh. Hofgerichts zu Gießen „om 16. Juni 1834, die Extrajudicial⸗Beſchwerden in ſtreitigen Civil-Prozeßſachen betreffend, in Ihren
Jemeinden öffentlich bekannt zu machen. Friedberg den 19. Juli 1834.
Hofmann.
Ortsgeſchichte der Wetterau.
Nachrichten über einzelne Oerter unſerer Wetterau fuden ſich hier und da in verſchiedenen ältern Schriften, B. in Merians Topographia Hassi etc., in Joh. Juſt. Winckelmann's Beſchreibung von Heſſen und Hersfeld ic. Die hanauiſchen Oerter ſind in nem 1782 erſchienenen Werke beſchrieben, das den Titel führt:„Geographiſche Beſchreibung der Graf— ſchaft Hanau⸗Münzenberg. Außerſt dürftig iſt das, pas der im Jahr 1747 zu Frankfurt herausgekom— gene„wetterauiſche Geographus/ liefert; er umfaßt aber die Wetterau in ſehr weitem Sinne, ſo daß derter, wie Dettingen, Goarshauſen, Witt genſtein ꝛc. angezeigt ſind. Sehr fleißig ſind da⸗ Ven die vorhandenen Nachrichten über alle einzel— ten Oerter der Provinz Oberheſſen, und ſomit über un bei weitem größten Theil der Wetterau, benutzt aid geſammelt im dritten Theile von G. W. J. Bagner's Beſchreibung des Großherzog— ums Heſſen, einem Werke, das wir in recht
vielen Händen zu ſehen wünſchten.— Indem wir hier mit Altenſtadt die Nachrichten über die wetterauiſchen Oerter beginnen, die wir gelegentlich fortſetzen werden, bitten wir alle diejenigen Männer, welche im Beſitze von Materialien für die Ortsge ſchichte der Wetterau ſind, uns mit Beiträgen zu unterſtützen, insbeſondere aber uns zu berichtigen, falls Unrichtigkeiten oder Irrthümer untergelaufen ſeyn ſollten. Nur auf dieſem Wege kann nach und nach eine Geſchichte der einzelnen Oerter zu Stande kommen. Unſer Intelligenzblatt wird ſich bemühen, dem Leſer eine Materialien-Sammlung zu liefern, auf welche ein ſpaterer Geſchichtsforſcher weiter bauen kann, um mit deren Hülfe etwas Gediegeneres dem Publikum zu geben, als wir vermögen. f Die Redaction.
Alten ſta dit. Unter den ſonſt zur Grafſchaft Kaichen ge hörigen burgfriedbergiſchen Oertern iſt der an der Nidder gelegene Flecken Altenſtadt eines der be


