Ausgabe 
26.4.1834
 
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Der zweite Grabſtein, den man noch dort fin det, kann zwar auch ſchön genannt werden, ſteht jedoch dem erſteren in Hinſicht auf Kunſt weit nach; er iſt dem Johann von Linden und ſeiner Ge⸗ mahlinn Guda gewidmet. Der Ritter faßt auch das Schwert in der Rechten, den Helm in der Linken; ſie hält die Hände gegen einander wie eine Betende. Oben und unten ſind ſechs Wappen, worunter das der Linden(drei Lindenblätter) zweimal**).

Bei genauerem Nachforſchen möchte ſich viel⸗ leicht unter den Steinen, welche jetzt zu Platten dienen, oder unter dem Schutte um die Kirche wohl noch Eine und die andere Grabſchrift auffinden laſſen.

Gleich weſtlich vom Kloſter auf dem Felde wurden ſonſt Märkte gehalten, bei welchen vieles Volk aus der ganzen Gegend ſich einfand. Sie ſind aber längſt eingegangen. Auch die heil. Kreuz⸗ kirche lag außerhalb der Kloſtermauern. In früheren Zeiten wallfahrteten Viele zu ihr hin. Dies nahm ſpäter ab, und im Jahr 1623 wurde der Gottes dienſt nach der Kloſterkirche verlegt.

Auch ſonſt enthält die nächſte Umgebung manche Plätzchen, welche für den Freund der Geſchichte von hohem Intereſſe ſind. Von den ſogenannten Winger⸗ ten bei Dorheim zieht ſich faſt in gerader Linie und hier und da ſehr gut erhalten die alte Römer ſtraße über Trais-Münzenberg und endigt einen Büchſenſchuß von Arnsburg gerade da, wo der von Eberſtadt nach der nahgelegenen Berger-Mühle ziehendeBurgweg ſie durchſchneidet. Man fin⸗ det dort die Spuren alten Gemäuers von unbe zweifelt römiſchem Urſprunge. Die vor dieſer Stelle liegende Anhöhe, auf deren Mitte jetzt eine Linde ſteht, hatte ſchon im Jahr 1151 den bedeutungs vollen Namen Altenburg. Dort ſtand zuerſt ein Kloſter von 1151 bis 1174, wie wir gleich hören

7) Wir haben Hoffnung, dieſelbe in Kurzem durch Herrn Galleriedirektor Müller in Darmſtadt zu erhalten.

) Die Umſchrift heißt: Alud sarcofagum. kot. Johis. de.

linden. militis. rt. Gude. uroris. ejus. legitime. de Beldersheym. fundatorum. hujus. altaris. et. rapelle. consecratorum. ano. dni. mo. ccc. xciiiiꝰ. xi. kalendas. octobris. Sie iſt ebenfalls in der oben erwähnten Schrift nicht ganz richtig copirt und kann jetzt wegen des Schuttes nicht gut geleſen werden.

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werden. Die Höhe beherrſcht die benachbarte Ge gend; darum, und weil ſie auf beiden Seiten nach dem Welzbache und der Wetter durch ſteile Senkungen geſchützt wird, eignet ſie ſich ganz be ſonders zu einer Befeſtigung. Erwaͤgt man alles dieſes; verbindet man damit den Umſtand, daß auf dieſer Höhe ſich Scherben von römiſchen Gefaßen, einzelne roͤmiſche Münzen und Fundamente von Quadern gefunden haben, ſo läßt ſich wohl nicht daran zweifeln, daß hier einſt ein roͤmiſches Caſtrum war. Nicht viel weiter nördlich davon zieht ſich ohnehin durch den Wald der Pfahlgraben und endet mit ihm zwiſchen Birkelar und Muſchenheim. An demſelben liegen(wie wir an einem andern Orte mitgetheilt haben), und zwar bei einer Stelle, welche man die große Seif nennt, eine Menge alter Grabhügel, von denen bereits im Jahr 1831 zwei geöffnet wurden, welche die Reſte mehrerer zerbrochenen Urnen von ſchwarzgrauer Farbe und eine Schaale von lemniſcher Erde enthielten. (Beſchluß folgt im nächſten Blatte.)

Der Weg zum Reichthum. (Fortſetzung.)

3) So viel über den Fleiß, meine Freunde, und die Aufmerkſamkeit auf unſer Geſchäft; mit dieſen müſſen wir noch Mäßigkeit verbinden, wenn wir unſern Fleiß mit mehr Sicherheit erfolgreich für uns machen wollen. Es kann Jemand, wenn er nicht zu erhalten weiß, was er verdient, ſeine Naſe ſein ganzes Leben hindurch nach dem Schleif ſtein drücken und doch zuletzt keinen Groſchen reich ſterben. Eine fette Küche macht ein mageres Teſta ment, undVieles Vermögen wurde verthan, ſeit die Frauen für Thee dem Spinnen und Stricken und die Männer für Wein dem Hacken und Spal ten entſagten. Wenn ihr wohlhabend werden wollt, denkt ſowohl an das Erhalten, als das Erwerben. Indien hat Spanien nicht reich gemacht, weil ſeine Ausgaben großer waren, als ſeine Einnahmen. Weg alſo mit euren verſchwenderiſchen Thorheiten und ihr werdet dann nicht ſo viele Urſachen haden, uber harte Zeiten, drückende Steuern und läſtige Familien zu klagen; denn:

Weiber und Wein, Spiel und Betrug Machen den Reichthum klein und des Mangels genug;