Ausgabe 
22.11.1834
 
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Pantalons, wollene Gamaſchen und Fauſthandſchuhe ſtückweiſe an die Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Indem man dieſe Verſteigerung hiermit zur Kenntniß des Publikums bringt, wird bemerkt, daß, im Falle dieſe Verſteigerung an dem bemerkten Tage nicht beendet ſeyn ſollte, mit der ſelben an dem folgenden Tage fortgefahren werden wird. Friedberg den 18. November 1834. Der Verwaltungsrath des II. Bataillons

IV. Infanterieregiments.

Oel- und Lichter⸗Lieferung. (683) Der Bedarf an Brennöl und Lichtern fuͤr das II. Bataillon IV. Infanterieregiments auf das erſte Semeſter 1835 ſoll Dienſtag den 2. December d. J., des Vormittags um 10 Uhr, im Verwal- tungsbüreau auf hieſiger Hauptwache an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden.

Friedberg den 20. November 1834. In Auftrag: Reichart, Oberquartiermeiſter. Brod⸗- Lieferung. (684) Montag den 1. December d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll im Verwaltungsbüreau auf hie⸗ ſiger Hauptwache die Brod-Lieferung für das II. Bataillon IV. Infanterieregiments auf das erſte Semeſter 1835 an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 19. November 1834. In Auftrag: Reichart, Oberquartiermeiſter. Lieferungen für das hieſige Lazareth. (685) Die Lieferungen nachfolgender Lazareth⸗ bedürfniſſe für's 1te Semeſter 1835 ſollen zu den beigeſetzten Zeiten in hieſigem Lazarethlokale ſelbſt, an den Wenigſtfordernden unter den Bedingungen öffentlich verſteigert werden, welche der Unterzeich nete den Concurrenten unmittelbar vor der Verſtei⸗ gerung bekannt machen wird. Lieferung des Krankenbrodes Dienſtags den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, 1 des Kalbfleiſches Dienſtags den 25. d. M., Nachmittags 2 Uhr, 1 des Ochſenfleiſches Dienſtags den 25. d. M., Nachmittags 3 Uhr, der Beleuchtungsmittel Mittwochs den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, * des Roggenſtrohes Mittwochs den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr. Friedberg den 19. November 1834. Der Verwalter des hieſigen Lazarethes Fuhr, Pr.Lieut.

A

Bekanntmachungen von Privaten.

Klavier zu vermiethen oder zu verkaufen. (686) Bei Unterzeichnetem ſteht ein annehmbares Klavier zu vermiethen, im geeigneten Falle auch

zu verkaufen. Friedberg. Wilh. Fritſch, Knabenlehrer. Wohnungs-Anzeige. (687) Meinen auswaͤrtigen verehrten Freun⸗ den und Bekannten zeige ich hiermit ergebenſt an, daß ich bei Frau Wittwe Kallen wohne, Roͤmerberg Lit. J. Nro. 86.

Frankfurt a. M. den 20. Novbr. 1834.

Dr. jur. Bingmann, Advokat.

Empfehlung. (688) Unterzeichnete bringt hiermit zur allgemeinen

Kenntniß, daß ſie ſich mit allen feinen weiblichen Arbei⸗

ten beſchäftigt, als: Kleidermachen, Sticken, Nähen, Coiffiren, Haubenmachen, Feinwaſchen und Friſiren nach dem Journal, und empfiehlt ſich beßtens.

Zugleich bemerkt ſie, daß ſie auch Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten ertheilt, und verſpricht den Eltern, die ihr das gütige Zutrauen ſchenken, völlige Befriedigung.

Friedberg. Sophia Staube, wohnhaft bei meinen Eltern am fauerbacher Thor. (689) Der Unterzeichnete empfiehlt ſich mit einer bedeutenden Auswahl Herrenhüte neueſter Facon, Filzſchuhe und Geſundheitsſohlen ꝛc.

Ferner ſind alle Sorten Mehl, worunter Blu⸗ menvorſchuß von vorzüglicher Güte, Grütze, ge ſchälte Gerſte, Erbſen, Linſen um billige Preiſe bei mir zu haben. Ludwig Sellin.

Logis zu vermiethen. 0 (690) Ein Logis an der breiten Straße zu ebener

Erde, welches in den Monaten Februar oder März

1835 bezogen werden kann, hat zu vermiethen Suſanna Vogt. (691) Ein Logis hat zu vermiethen Phil. Pfeiffer. Obererlenbacher Braunkohlen-Bergwerk. (692) Es ſind auch in dieſem Jahr ganz aus⸗ getrocknete Braunklötze abzugeben ſowohl gewöhn⸗ liche, wie auch eine Sorte, in welcher Grobkohlen mit verklotzt ſind. Es werden von beiden Sorten 14 Stück zu 1 Centner gerechnet, deſſen Preis 12 Kreuzer iſt.

Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu

ben: Der Wetterauer Hausfreund. Kalender für das Jahr 1835. Preis 8 kr.

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Die Fleiſch- und Brodpreiſe ſind unveraͤndert geblieben.

Fruchtpreiſe:

Waizen.. 6 fl. kr. Korn.. 4 fl. 20 kr. Gerſte.. 3 fl. 40 kr. Hafer.. 3 fl. 10 kr.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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