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nehr aber fanden ſich Raupen und Maäuſe ein, die ſerzhaft verzehren halfen und zum Theil noch hel— en, was für Menſchen und Vieh beſtimmt iſt; auf den Weiden fanden die Heerden ſehr wenig Nah— zung, ſo daß ſie beſſer zu Hauſe geblieben wären; und während die Mäuſe ſich auf eine furchtbare Weiſe vermehrten, war dem Reiſenden faſt nicht nehr möglich, auf den Straßen vor Staub weiter u kommen. Hatte ſo, trotz der herrlichen Obſternte, hon die Gegenwart etwas Läſtiges, ſo denkt man ſch die Zukunft noch gefährlicher. Was wird es im Winter oder gar im Frühjahre mit dem Vieh werden? Wo ſoll im nächſten Jahre das Heu her— kommen, da faſt alle Wieſen verdorrt ſind? Und wie wird es erſt mit der Winterſaat gehen bei der Unzahl von Mäuſen und dem Mangel an nöthiger Feuchtigkeit?
Wir müſſen die furchtſamen Seelen, deren Ein— bildungskraft die nächſte Zukunft ſich ſo ſchwarz malt, zuerſt mit dem alten Sprüchlein beruhigen: „Die Sonne hat noch keinen Bauer dem kande hinaus geſchienen.“ Wenn ihnen aber das noch nicht genügend ſeyn ſollte, ſo wollen wir ihnen zur Beruhigung ſagen, daß in der Hauptſache nicht nur nichts verloren, ſondern ſehr viel gewonnen iſt. Erhalten wir nur einigermaßen günſtige Witte— rung im Frühjahre, ſo werden die Wieſen vortreff— liches Gras liefern; die Felder ſind ſaͤmmtlich ſo durchgewürmt, daß man diesmal weit ſpäter wird ſuen können, wie in andern Jahren. Und hat auch die Winterfrucht nicht geliefert, was ſie ſollte, ſo läßt ſich eine deſto vorzüglichere Sommerfrucht erwarten, wenn die Witterung des kommenden Jah— res nicht durchaus entgegen iſt.
Freilich wird man ſich und das Vieh im Winter etwas zuſammennehmen, man wird ſparſam haus— halten müſſen mit den Vorräthen. Das iſt aber
auch ſo ganz ſchlimm nicht, wie Mancher ſich's vor—
ſtellt, hat wenigſtens ſeine gute Seite. Es gewöhnt zuerſt an Sparſamkeit, und die thut gar mancher Familie in unſerer Wetterau ſehr noth. Man meint
oft, es ſey nicht zum Anſehen, wie dieſer und jener,
der X. und der Y. und der Z.(der geneigte Leſer mag ſich die Namen zuſetzen oder an ſeiner Naſe jupfen) mit dem Heu und Stroh und mit den Kartoffeln umgeht, als nähmen dieſe Dinge gar kein Ende. Die mögen jetzt haushalten lernen. Sodann mag es die Wetterauer lehren, andern kandbewohnern es nachzuthun, und auch einmal etwas anderes zu pflanzen oder zu ſäen, als was der Vater und Großvater gepflanzt und geſaet hat. Wir kennen Gegenden, die viel ſchlechteren Boden haben als der ſchlechteſte in der Wetterau, und bringen's die Leute da ſo weit und noch weiter wie die Wetterauer. Warum? Weil ſie früh und ſpat
thätig ſind, auf dieſes und jenes ſinnen, hier und
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ſes Gemüſes gab es weit weniger, wie ſonſt, deſto
dort zu lernen ſuchen und nachahmen, wo ſie etwas Gutes ſehen, und begnügen ſich nicht damit, wie Jener ſagte:„Mein Vater hat's ſo gemacht und mein Großvater, das waren verſtändige Leute, und ſo will ich's auch machen.“— Nun, wenn das beim Alten bleiben bis an's Ende gut geht, wollen wir's loben. Vor der Hand rathen wir anders.
e V bei ser un g. Im vorigen Blatte Seite 275 Spalte 2 Zeile 1 von oben lies: Früchten-Dragée, ſtatt„Früchtenträger.“
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Geld auszuleihen. (674) Bei der dorheimer Knappſchaftskaſſe zu Friedberg liegen 200 fl. zum Ausleihen in den Land— gerichtsbezirk Friedberg bereit. Friedberg den 11. November 1834. Der großh. Bergrentmeiſter Hutter. Erd cet gell a dung. (657) Ueber das Vermögen des Buchbinders Chriſtian Berg zu Butzbach iſt wegen Ueberſchul— dung der Conkursprozeß erkannt worden. Alle Gläu— biger deſſelben werden daher aufgefordert, ihre An— ſprüche an die unbedeutende, generell verpfändete und kaum zur Befriedigung des bevorzugten Gläu— bigers hinreichende Vermögensmaſſe des Chriſtian Berg ſo gewiß im Termine f Dienſtag den 9. Dezember d. J. Vormittags 9 Uhr entweder in Selbſtperſon oder durch gehörig bevoll— mächtigte Mandatarien geltend zu machen, auch ihre Erklärungen wegen eines zu verſuchenden Vergleichs abzugeben, als ſonſt Ausſchluß von der Maſſe er— folgen und resp. Beitritt zum Beſchluſſe der Mehr— heit der aufgetretenen Gläubiger angenommen wer— den wird. Friedberg den 20. Oktober 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. f Holz-Verſteigerung. (681) Montag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem rodheimer Gemeindewald 64 Stecken Eichen-Scheitholz, 57„ Prügelholz, 60„ Stockholz, 386 Stück Wellen oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an den ſogenannten Ameishecken. Rodheim am 13. Novbr. 1834. Der Beigeordnete Will. Verſteigerung getragener Militärmontirungsſtücke. (682) Donnerſtag den 4. December d. J., Vor mittags 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe ein große Quantität Mäntel, Röcke, Spencer, wollen,


