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nit Dampfwagen, Dampfſchiffen, hohen Leucht⸗ thürmen, Kettenbrücken über Flüſſe und Kanälen durch Berge; nein, ſie haben ſogar eine Brücke über einen Meeres-Arm gemacht. Von dem feſten kande nach der Inſel Angleſea(ſprich Engelßi) ann man nämlich ſeit einigen Jahren ganz bequem u Wagen fahren, wahrend in einer Tiefe von hundert Fuß ein großes Schiff mit vollen Segeln unter dem Wagen vorbei fliegt. Der Zwiſchenraum der eigentlichen Brücke beträgt 553 engliſche Fuß, ind das Werk hängt an ſechszehn Ketten, welche 1714 Fuß lang ſind. Vorher geht's aber zuerſt über einen langen Damm, der eben ſo kunſtreich ſt, wie die Brücke ſelbſt, auf welcher an beiden Seiten jedesmal zwölf Fuß Raum iſt für die Wa⸗ zen hin und die Wagen her, und in der Mitte vier Fuß für die Fußganger bleiben, die durch ein iſernes Geländer geſchützt ſind. Thomas Tel⸗ ſord heißt der Mann, welcher dieſes wahrhafte Jirctowerk in ſieben Jahren, nämlich von 1819
3826 verfertigte. Wir Deutſchen haben noch lange Zeit, bis wir ſo ein Rieſenwerk zu errichten vermögen. Wer weiß, ob wir jetzt im Stande wären, einen ſtrasburger Münſter oder einen Dom at Cöln aufzurichten, wenn ſie nicht ſchon ſeit nehreren Jahrhunderten ſtünden? Denn gar vieles, was unſere Vorfahren konnten, können wir jetzt richt, oder vielmehr mögen wir jetzt nicht können, und zwar aus der einfachen Urſache, weil wir richt genug Gemeinſinn haben, weil jeder mehr en ſich ſelbſt als an das Ganze denkt. Doch dür⸗ ſen wir nicht blind ſeyn. Es iſt auch wieder
Manches in unſern Zeiten vollendet worden, was
Fahrhunderte lang unter die frommen Wünſche ge⸗ nechnet wurde. Wir werden Gelegenheit nehmen, . Einiges den Leſern unſers Blattes mitzu⸗ teilen.
Bekanntmachungen. ANN Edictalladung.
412 Die Erben des verlebten Drehers Wilhelm Lohr II. zu Aſſenheim haben deſſen Erbſchaft aus⸗ geſchlagen, und es hat ſich nach dem aufgeſtellten Iuventare ergeben, daß das Vermögen nicht an⸗ nicht, um die angemeldeten Schulden zu decken. Um ein foͤrmliches Concursverfahren abzuwenden, it e e einer gütlichen Uebereinkunft Ter⸗
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Donnerſtag den 1. Mai d. J., Morgens 8 Uhr, anberaumt worden, wo alle bekannte und unbe⸗ kannte Gläubiger des Wilhelm Mohr II. in Per⸗ ſon oder durch zum Abſchluſſe eines Vergleiches aus⸗ drücklich Bevollmächtigte, ſo gewiß zu erſcheinen
—
haben, als ſie ſonſt, wenn ein gütliches Arrange— ment ſtatt findet, bei Vertheilung der Maſſe gar nicht berückſichtigt, für den Fall aber, daß der Concursproceß eingeleitet werden müßte, ohne eine ferner weite Ladung Kraft dieſes von der Maſſe ausgeſchloſſen ſeyn ſollen. Gleichzeitig wird bemerkt, daß in dem anberaumten Termine wegen Beſtellung eines Maſſecurators und Verſilberung des Vermö— gens verhandelt wird und daß in dieſer Beziehung nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger verfahren werden ſoll.
Friedberg den 21. Februar 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. (114) Die zum Nachlaſſe des Matthäus Filz zu Heldenbergen gehörige Mühle mit dazu gehorigem 1 Morgen haltenden Gras- und Gemuͤſegarten, und der 1 Morgen großen mit wildem Gehölze bewachſenen Inſel, ſoll zum Zwecke der Erbver— theilung Montag den 14. April 1834, Vormittags 11 Uhr,
auf dem Rathhauſe zu Heldenbergen öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Kaufluſtige werden nur dann zum Mitbieten zugelaſſen, wenn ſie ſich über ihre Zahlungsfähigkeit hinlänglich ausweiſen können.
Die Mühle liegt an dem Nidderfluß nahe bei Heldenbergen, an der von Friedberg nach Hanau führenden Chauſſee und beſteht außer einem zwei⸗ ſtöckigen Wohnhauſe mit drei beſtens eingerichteten Mahlgängen und Anbau mit einem vorzüglichen Oelgange, aus einer Scheune mit darunter befind— lichem Pferdeſtall für 8 Pferde, und geräumigen Keller, aus einem Stalle für 8 Stück Rindvieh und aus Stallung für 50 Stück Schweine.
Bemerkt wird hierbei noch, daß, Falls ſich Kaufliebhaber einfinden ſollten, eine halbe Hube Ackerlands mitverkauft werden ſoll.
Groskarben den 20. Febr. 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff.
Gläubiger-Aufforderung. (115) Johannes Schudt von Friedberg beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſ— ſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 25. Febr. 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (125) Die Erben des in Ziegenberg Kreiſes Fried⸗ berg verſtorbenen Herrn Förſters Pilgram wollen Dienſtag den 1. April I. J. Morgens 10 Uhr in Ziegenberg nachſtehende, daſelbſt gelegene, Immobi⸗ lien meiſtbietend freiwillig verſteigern laſſen:


