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ligt nach Oberſtädten in der Landgrafſchaft Heſſen⸗ Homburg auszuwandern. Rechtsanſprüche an den⸗ ſelben ſind binnen drei Monaten dahier anzumel— den, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt wer— den wird. Friedberg den 3. Februar 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (70) Andreas Kuͤhn und Ehefrau, von Ober⸗ wöllſtadt, entliehen am 8. November 1821 bei den Vormündern der Thaleriſchen Erben zu Oberwöll— ſtadt ein Kapital von 170 fl. Dieſes ſoll wieder abgetragen worden, die ausgeſtellte Obligation aber verloren gegangen ſeyn. Es werden daher auf An— trag der Erben des Schuldners alle, welche aus der ſtattgehabten Verpfändung und auf die fragliche Obligation Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen einer Friſt von 6 Wochen hier geltend zu machen, als ſonſt die Schuldurkunde für mortiftcirt erklart und der Ein— trag im Hypothekenbuche gelöſcht werden wird. Friedberg den 8. Februar 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Steckbrief. (77) In Unterſuchungsſachen gegen Peter Schneuker, vulgo Preuß, aus Oberlais, wegen Diebſtahls und Meineides erſucht man alle Juſtiz⸗ und Polizeibehörden des In- und Auslandes, den genannten Inculpaten, deſſen Aufenthalt gegen wärtig unbekannt iſt, da er ſich der Unterſuchung durch bösliches Verlaſſen ſeiner Heimath entzogen
hat, falls er ſich betreten laſſen ſollte, arretiren
und gegen Erſtattung der Koſten anher abführen zu laſſen. Ortenberg den 10. Februar 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Moßler. Schaum. Signalement des Peter Schneuker, vulgo Preuß, aus Oberlais. I. Perſonalbeſchreibung: Alter: circa 55 Jahre, Größe: 5 Fuß, 2 Zoll, alten Maßes, Statur: ſchlank, Haare: ſchwarz, Augen: grau, Stirne: breit, Naſe: ſpitz, Mund: gewöhnlich, Zähne: geſund und weiß, Kinn: rund und glatt, Bart: ſchwarz, Geſichtsfarbe: ſchwäͤrzlich und friſch, Beſondere Zeichen: Keine.
II. Kleidung:
Grauer alter Soldatenmantel,
Kappe,
Schuhe und Gamaſchen,
Leinene Beinkleider.
Trägt gewöhnlich einen Huͤhnerkorb mit Gefluͤ⸗
gel, Eiern und Butter ꝛc. nach Frankfurt, Hanau und Offenbach. 8
(78) In eine hieſige Handlung wird ein geſitteter mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehener junger Menſch in die Lehre geſucht. Das Nähere ſagt für 3 kr. die Expedition dieſes Blattes.
(79) Dionnerſtag als den 27. d. M. ſollen in dem hieſigen Gemeindewald 60 Stück eichene Bau— ſtäͤmme von vorzüglicher Güte, beſonders zu Müh— len, Wellbäumen, Werkholz, auch mehrentheils zu ſchweren Holländerſtäammen geeignet, meiſtbietend verſteigert werden.
Bönſtadt den 18. Februar 1834.
Der Bürgermeiſter Geibel
(80) Kürzlich wurden im Schloß zu Ilbenſtadt aus einem Wohnzimmer acht ſilberne engliſche Thee— loffel entwendet. Dieſelben ſind leicht von Silber, ſchmal, tief im Löffel und ſpitzig, auch beſonders daran kennbar, daß deren Stiele an den Ränden faconnirt ſind.
Wer den Dieb dem Eigenthümer des Schloſſes namhaft macht, bekommt zum Douceur ſoviel als die Löffel als Bruchſilber werth ſind.
(81) Bei dem Sattlermeiſter Peter Backer in Gießen ſteht zu verkaufen: 1) eine neue zweiſpännige Chaiſe mit Vorder— Verdeck; 2) eine gebrauchte zweiſpännige mit Vorder-Ver⸗ deck, noch in gutem Zuſtande; 3) eine desgleichen, noch wie neu; 4) eine einſpännige, nach der neuſten Facon; 5) eine desgleichen mit Vorder Verdeck; 6) zwei einſpannige, halb dedeckt, mit Fußbock; 7) zwei ſchöne ChaiſenKiſſen. (82) Aus dem hieſigen Auguſtinerſchulfond konnen 3500 fl. im Ganzen oder getrennt, jedoch nicht unter 500 fl., gegen gerichtliche doppelte Ver— ſicherung verliehen werden. Das Nähere iſt bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Friedberg den 19. Febr. 1834. Der Schulpfleger Steinhäußer. (83) Ein Logis auf der breiten Straße, welches gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Philipp Zimmermann dahier. (84) Donnerſtag den 27. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſollen 30 Achtel Korn und 20 Achtel Gerſte von dem hieſigen Hoſpital-Fruchtvorrath


