öffentlich meiſtbietend in der Behauſung des Unter⸗ zeichneten verſteigert werden. Friedberg den 20. Febr. 1834. Der Hoſpitalpfleger Boutemy. (85) Aus dem hieſigen Armenfond können 7100 1 getrennt, auch im Ganzen, gegen gerichtliche doppelte Verſicherung abgegeben werden. Das Nähere iſt bei dem Unterſchriebenen zu erfahren. Friedberg den 19. Febr. 1834. Der Hoſpital- und Armenkaſſepfleger Boutemy. (86) In Folge Verfügung großh. Provinzialkom⸗ miſſärs zu Gießen wird die Verpflegung der Civil⸗ gefangenen dahier, die Lieferung des Holzes, Strohes und Oels Mittwoch den 26. d. M., Morgens 10 Uhr, auf dem Büreau der unterzeichneten Behörde wiederholt öffentlich an den Wenigſtnehmenden ver⸗ ſteigert werden. Es wird dies hierdurch zur öffent— lichen Kenntniß gebracht. Friedberg am 19. Febr. 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (87) Montag den 3. März l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das/ Theil Wohnhaus des Abraham Schmidt in der Uſergaſſe, neben Herrn Heinrich Damm und Adam Schmidt gelegen, wovon ½ Theile die Margaretha, Stephans Wittwe, und Anna Cunig. Ewald beſitzen, einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 18. Febr. 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
(88) Da auf den Garten der verlebten Marga⸗ retha Eliſabeth Müller, von 84 Ruthen, am Wild— kautsgraben, neben Herrn Heinrich Weckerling, ein Nachgebot geſchehen iſt, ſo ſoll Montag den 24ten d. M., Nachmittags um 2 Uhr, in hieſigem Rath⸗
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hauſe einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. a Friedberg den 19. Febr. 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
(89) Dienſtag den 4. März l. J., von Morgens 8 und Nachmittags 2 Uhr an, ſollen die zur Ver⸗ laſſenſchaft des Jakob Herolds Wittwe gehörenden Mobilien, beſtehend in Zinn, Kupfer, Eiſen, Blech, Weißgeräth, Bettungen, Komode, Tiſche, Stühle, Schränke, Kleidungsſtücke, Porzelain und Glas, öffentlich meiſtbietend in dem Sterbhauſe verſteigert werden. Friedberg den 20. Febr. 1834. In Auftrag großh. heſſiſchen Landgerichts, Der Bürgermeiſter D. Fritz. (90) Freitag den 28. d. M. Vormittags präcis 8½ Uhr, werden im landesherrlichen Frauen⸗ wald bei Niedermörlen: 1 Stecken Birken⸗Scheidholz, 10„ Birken- und Eichen⸗Prügelholz, 4%„ Aspen⸗ und Weiden⸗ 75 3825 Wellen Birken⸗ und Eichen⸗Reiſerholz, 400„ Aspen⸗ und Weiden⸗„
70„ Dornen und ſonſtiges Butzholz, unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen und mit Zahlungsfriſtgeſtattung bis 1. Septbr. d. J. an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden.
Oberrosbach den 20. Febr. 1834. Der großh. heſſiſche Revierförſter Bingmann. (90 unterzeichneter hat eine Kuh zu verkaufen, welche auch zum Fahren gebraucht werden kann. Friedberg den 20. Febr. 1834.
Johs. Schäfer, Meſſerſchmied.
Ausgeber dieſes Blattes ſucht einen Drucker⸗ lehrling. Erforderniſſe ſind: empfehlenswerther Charakter und geſunder, nicht zu ſchwacher Koͤrper.
Verkaufspreiſe
der Bäcker und Metzger vom 17. bis zu Ende des 24. Febr. 6 Loth 1 Quint.
Für 1 kr. Milchbrod
„ 1 kr. Gemiſchtes 55 1 „10 kr. Laden⸗ Brod... 5 Pfund 10 Loth. 8 kr. dis e e 1 „ ö kr. dito 3„ „ 4 kr. dito. 2 A2 kr. dito 1* 28. 1 pfund Ochſenfleiſch. l 1„ Nierenfett 20 kr. 1 Kalbfleiſch. 6 kr. 1„ Schweinenfleiſch 9 kr.
1 pfund Leber- und Blutwurſt 12 kr. 1„ Bratwurſt 14 kr 1„ Schwartenmagen 14 kr. 1„ Speck 5 8 5 N 20 kr. 1„ Dorpfleiſ f/ 14 kr 1„Schmalz 8 8 16 kr
In der Judengaſſe bei den Metzgern: Küh fle e 2 kr. „ Rindfleiſch 9„iche An„ 9 kr. Fruchtpreiſe. Waizen 5 fl. 40 kr. Gerſte 3 fl. 20 kr. Korn 4 fl. 20 kr. Hafer 2 fl. 40 kr.
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Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit don Carl Binder nagel.
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