Ausgabe 
18.10.1834
 
Einzelbild herunterladen

unſertz dy

achgiehh,

ſoße Ver

oßere Uh zen, daß h. früchte vn ichſen, di, liefern, g. aus beidn e erforden t verhaltniß s nicht ſpar det, beſeen ffe verſaun ie Leute ſih erließen um nahmen, ih ſſcherer leiden als daß die von Waldungen niger anden das gemein ng auf Ver der Land,

m, je weht ſto größerer ens gegeben dſtreuabgab! . So wild ührige Au dem nimmt, en in de ohnedies di ch mehr 1 Kränkeln d. inen wenig

0

Jacht n en; in Ge r Jorderunn

4 uon 01

uur Waldſtreu; er ſieht es recht gut 4 berlei Streuwerk ohne erheblichen TNaasgabe der Ortsverhältniſſe durch Verwendung

gdeihlichen Wachsthum veranlaßt, weil ferner der

Untrieb für Holz wie für Streu kürzer wird, weil pele vor der Zeit abſtändig gewordene Diſtrikte ſo vel früher niedergehauen werden müſſen, ſomit die gegflächen viel größer und die offenen Waldflächen um eben ſo viel kleiner werden, auf dieſer Flache zedem weniger Streu, als vormals, wächſt und werdies dieſe, indem die Nutzung häufiger wie drkehrt, darauf ſich weniger ſammeln kann.

Wo ſoll das nun hinaus, während auf der enen Seite die Anſprüche von Jahr zu Jahr zu uhmen, auf der anderen die wirkliche Erzeugung pon Streumitteln in den Waldungen, gerade in zolge ihrer übermäßigen Nutzung, immer mehr ab⸗ mmt? Das führt zu einer Raubwirthſchaft, welche das Kapital ſtatt der Zinſen verzehrt, das Erzeugungsvermögen ſchwächt und tödtet und, zu nal in Sand- und Gebirgsgegenden, wie die Bei ſiele zeigen, mit Verodung und Wüſtung endigt.

Wir aber, wir leben nicht bloß von heute auf morgen. An die Stelle der Geſtorbenen tritt eine großere Anzahl Geborener und der Staat, die bürgerliche Geſellſchaft, ſtirbt nicht; der Staat, und und Leute, ſammt und ſonders, ſollen und wollen fortleben. 5

Im Allgemeinen hat dies jede Staatsregierung zu beherzigen und insbeſondere wegen der Waldſtreu⸗ nitzung eine Forſtverwaltung. Hat nun dieſe ſeit ſer eine übermäßige Waldſtreunutzung an vielen Orten geſchehen laſſen, hat ſie den geſtiegenen Be dürfniſſen, zumal in Misjahren, nachgegeben, ja ſogar die Waldſtreunutzung an vielen Orten wieder eingeführt, wo ſie längſt nicht mehr beſtand(wie Einſender nachweiſen kann), und wird auch wohl noch in Folge der 1834r Dürre und des Futter⸗ nangels für 1835 in mehreren Bezirken eine aus gedehntere Waldſtreunutzung ſtatt haben, als ſie nit Nachhaltigkeit und mit dem Landesintereſſe auf nie Länge ſich verträgt, ſo iſt doch ſicher vorauszu ehen, daß die Forſtverwaltung in den nächſten Ahren wieder einlenken und das Uebermaas auf dus gehörige Maas zurückführen muß.

Einſender will durchaus nicht Abſchaffung ein, daß man⸗ Schaden nach

ür die Landwirthſchaft ſich nutzbarer machen läßt;

247

er fühlt auch recht gut, daß die Bedürfniſſe berück ſichtigt zu werden verdienen. Aber gerade aus die ſer Rückſicht muß Maas und Ziel gehalten werden.

Das geſchieht nicht, wenn man es bis zum Abſtäͤndigwerden oder Abtrocknen des Holzes und Ausmergeln des Bodens kommen läßt; es geſchieht ſelbſt nicht, wenn bei dem ſteigenden Holzwerthe durch das viele Streurechen die Baume im Wachs⸗ thum mehr zurückkommen, als der damit erzielte Vortheil beträgt, z. B. aus 1000 Morgen Wald kaum ſo viel Ertrag gewonnen wird, als aus 500 und weniger Morgen; es geſchieht aber namentlich nicht, wenn, wie nur zu haufig der Fall iſt, Wald diſtrikte alljährlich ausgerecht werden, oder wenn ſie ſchon in bis 3 Jahren die Reihe wieder trifft, oder wenn man gar ſteile oder ſteinige Berg⸗ abhänge oder Boden, der urſprünglich Flugſand iſt, der für ſie ſo nothwendigen Streudecke beraubt und dabei die ganze Nutzbarkeit des Bodens auf lange Zeit oder auf immer aufs Spiel ſetzt! Und es bleibt, wenn man ſo im Uebermaaſe jährlich nutzt, kein Vorrath übrig, aus dem man, wenn Mis jahre eintreten und es wirklich Noth thut, der Landwirth ſchaft aus dem Walde zureichend zu Hülfe kommen könnte.

Was Maas und was Uebermaas ſey, iſt nach der Gegend verſchieden und kann nicht in dieſen Blättern ausführlich erörtert werden; das iſt aber gewiß, daß eine Verminderung der Streuabgabe aus den Waldungen in vielen Gegenden unabwend bar nöthig geworden iſt. Dieſe Nothwendigkeit beruht auf den vorhin geſchilderten verderblichen Folgen, ſie wird alſo durch das Wohl des Staats, das gründliche Gedeihen der Landwirthſchaft und das dauernde Jutereſſe der Landbewohner dringendſt geboten.

Einſender halt es daher für Pflicht, darauf aufmerkſam zu machen, ſeine Mitbürger in den be⸗ treffenden Gegenden vor den ſchädlichen Folgen der bisherigen übergroßen Waldſtreunutzung zu warnen und zu ermahnen, ſich nicht auf die Fortdauer die ſer letzteren im bisherigen Ueber maaſe zu verlaſſen, vielmehr in Zeiten ſich auf deren bevorſtehende Verminderung vorzubereiten, indem ſie, wie geſagt, zeitig genug darnach ihre Einrichtungen treffen, die Streumittel gehörig zu Rathe halten, den An bau von Halm- und Köͤrnerfrüchten, überhaupt von