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noch mehr aber dem Mann vom Fach, welcher genauer beobachtet hat, ſogar lächerlich erſcheinen. So verhält es ſich wenigſtens mit der Jenem an— geblich ertheilten Verſicherung: daß die Schafe die Korn- und Waizenpflanzen unberührt ließen, und nur den Acker vom Unkraut reinigten— daß die Schafe den Boden zuſammentraten, und durch die— ſes ſo wie durch den auf den Saatfeldern zurück— gelaſſenen Dünger zum freudigeren Wachsthum des niedergetretenen Getraides beitrügen ꝛc.
Man ſehe doch nur— nachdem die Schafe einen Korn- oder Waizenacker verlaſſen haben— einmal nach: ob ſie das darauf befindliche Unkraut weggefreſſen, oder ob ſie nicht vielmehr vorzugs— weiſe ihre Zähne an dem eigentlichen Getraide ver— ſucht haben? Das Schaf liebt beſonders das Ge— ſchlecht der Gräſer, und läßt, wo dieſe zu haben ſind, andere Pflanzen beinahe unberührt; mithin ſchmecken ihm auch unſere Halmfrüchte, welche doch wohl nur durch anhaltende Cultur veredelte Grasarten ſind, und wenigſtens in das Geſchlecht der Gräſer gehören, vorzugsweiſe beſſer, als die ſogenannten Unkrautpflanzen, wovon es ſogar viele ganz verſchmähet, oder doch ſo lange unberührt läßt, als es Auswahl hat, und nicht durch Hunger zu deren Genuß gezwungen wird.
Das Auftreiben der Schafe auf die Winter— flur darf da, wo es hergebracht iſt), doch nur
dpährend des Froſtes in den Monaten December,
Januar und Februar, jedoch nicht bei aufgethauten Feldern, geſchehen. Die vom Froſt erſtarrte Erde kann daher nicht an die Pflanzen angetreten wer— den. Geſchähe das Behüten der Saaten aber ob— ſervanzwidrig bei Thauwetter; ſo würde das Zu— ſammentreten des naſſen Bodens auf die ſpätere Vegetation, wie jedem Landwirth bekannt iſt, nur nachtheilig einwirken.
Der wenige Duͤnger, welchen die Schafe während des Uebertreibens eines Ackers auf dem— ſelben verlieren, iſt kaum zu beachten, und wird von der Witterung ſeiner düngenden Beſtandtheile beraubt, ehe das Pflanzenleben im Frühling wieder
) Ob dieſes Herkommen an manchen Orten zur rechtlichen Befugniß der Huthberechtigten gegen den Willen der Ackerbeſitzer, d. h. zur Servitut ausgeartet iſt? darüber dürften die Adminiſtrativbehörden im Intereſſe des Staats Erkundigungen einzuziehen, ſich veranlaßt finden
in größere Thätigkeit tritt, und mithin demſelben zu gut kommen und angeeignet werden kann.
Die wahren und allgemein anerkannten Be— weggründe des Ueberhütens der Winterſaaten ſind vielmehr
a) daß durch das Abhüten des entweder zu frühe oder zu dick geſaͤeten, und bei günſtiger Witterung ſich in Folge deſſen zu dicht beſtaudeten oder üppigen Samens, und die hierdurch bewirkte Beraubung oder Abkürzung des Blatttriebs an den einzelnen vollkräftigen Fruchtpflanzen, und ſelbſt durch ihre Dünnerſtellung, die Gailheit der künfti— gen Vegetation gemindert, und die aus dem allzu— dichten Stand gewöhnlich entſtehende frühzeitige Lagerung des Getraides verhindert,—
b) daß die Schafe nebenbei durch das ge— noſſene Grünfutter genährt— und das Dürrfutter erſpart werde.
Das Behüten der Winterfrucht vertritt alſo hier in gewiſſer Rückſicht ganz die Stelle(nur in einer fruheren Epoche) des ſpäteren erſt nach be— gonnener Vegetation eintretenden, auf Korn- oder Roggenäckern wegen des früheren Schoſſens der Halme jedoch höchſt ungewöhnlichen, auf fetten Waizenäckern aber deſto gewöhnlicheren Schröpfens, welches man in der Wetterau mit dem Wort„Blaten⸗ bezeichnet.
(Beſchluß folgt im nächſten Blatte.)
Zur Geſchichte des Treffens am Johannisberge.
Das wiſſen ſich alte Perſonen noch zu erin— nern, daß die Franzoſen unter dem Prinzen Conde ſich am 30. Auguſt 1762 am Johannisberge bei Nauheim aufgeſtellt hatten und dort die Alliir— ten unter Anführung des jungen Erbprinzen von Braunſchweig, deſſelben, der in der Folge als Feldherr eine große Rolle ſpielte, in der Schlacht bei Jena aber unglücklich endete, zurückſchlugen. Wie's aber kam, das iſt nicht allen bekannt; darum wollen wir's hier mittheilen.
Es war dem Erbprinzen von Braunſchweig wohl gemeldet worden, daß die Franzoſen am Johannisberge ſtünden. Da ihm aber ein der Gegend Kundiger bemerkte, man konne ſie von Fauerbach aus im Rücken angreifen, ſo nahm er ſich einen Boten dahin. Dieſer, welcher der


