Ausgabe 
12.4.1834
 
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war ohne Zweifel Arnsburg, von dem wir hier dem geneigten Leſer Einiges mittheilen wollen.

Eine Stunde von Lich, vier gute Stunden von Friedberg liegt dieſes Kloſter in einem recht ange nehmen, nur etwas kühlen Thälchen, das die Wetter durchſchlangelt, die unmittelbar von Lich kommt und ſich nach dem etwa eine Viertel-Stunde entfernten Orte Muſchenheim bewegt. Dieſer Bach und die an den Ufern deſſelben ſich hinziehenden Wieſen, die herumliegenden Wäldchen geben dem Ganzen ein erfreuliches Anſehen, das beſonders im Früh linge durch den Geſang der Nachtigallen und ande rer Singvögel außerordentlich gewinnt.

Um das Kloſter zieht ſich eine hohe Mauer; ſie ſchied einſt die Bewohner vom Geräuſche der Welt, und dieſe von jenen. Doch hatte man nicht verſüͤumt, alles, was zu den Bedürfniſſen des Le bens gehört, in das Weichbild hereinzuziehen. Hier ſah man nicht nur Vorräthe von Früchten in den Scheunen, ſo wie Obſt aller Art und Gemüſe in dem viele Morgen großen Garten; auch Wieſe, Bach und Wald fehlten in demſelben nicht. Selbſt die Eisgrube iſt nicht vergeſſen. Eine auserleſene Bibliothek konnte dem Geiſte Nahrung geben, und ein mit den köſtlichſten Weinen gefüllter Keller war beſtimmt, die Freuden der Tafel zu erhöhen.

Noch vor zwei und dreißig Jahren lebten hier die Bernhardiner-(Ciſterzienſer-) Mönche unter ihrem Abte in ſtiller Abgeſchiedenheit. Die verſchiedenen Geſchäfte waren je nach Alter oder Geſchicklichkeit wie in jedem andern Kloſter vertheilt unter einzelne Mitglieder. Im Jahr 1774 beſtand das Kloſter außer dem Abte, dem Prior, dem Sub-Prior, dem Senior und Sub⸗Senior aus 38 Mönchen und 3 Novizen-Brüdern. An den entlegenen Plätzen hatten ſie einzelne Brüder als oeconomi. Vor allen hatte der Pater Burſarius die Leitung der ökonomiſchen Angelegenheiten über ſich. Der Arme, der Rei ſende konnten jeder Zeit auf eine gute Mahlzeit rechnen. Es fehlte auch keineswegs an Mitteln. Noch jetzt gehören zum Kloſtergute gegen 700 Mor gen Landes; der dem Kloſter zugehorige Hof-Güll hält wohl 1400, der Kohlhäuſer-Hof 700, der Eberſtädter-Hof 300 Morgen; der dem Kloſter eigenthümliche Wald beträgt an 2000 Morgen, und wieviel mochte aus den weitläufigen Beſitzun gen von Wickſtadt, wieviel von den übrigen

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zerſtreuten Guͤtern und Präbenden jahrlich eingehen? Hatte doch Arnsburg noch einen Hof zu Friedberg, einen zweiten zu Frankfurt, einen dritten zu Mainz ꝛc.! Erwägt man dieſes alles, ſo iſt gewiß nicht zu viel geſagt, wenn man die jährlichen Einkünfte des Kloſters auf 50,000 Gulden anſchlägt.

Bernhard Birkenſtock, der zwei und fünf zigſte Abt des Kloſters, hatte im Jahr 1799 mit einer Penſion von 3500 Gulden reſignirt; ihm folgte Alexander Weitzel als letzter Abt auf kurze Zeit. Denn ſchon im Jahr 1802 und 1803 wurde dem Reichs-Deputations-Hauptſchluſſe zu folge das Kloſter den ſolmſiſchen Haͤuſern als Entſchädigung zugetheilt. Weitzel erhielt eine Pen ſion von 4500 Gulden, und brachte letzten Jahre ſeines Lebens in ſeinem Geburtsorte Rocken berg zu, wo er im Jahr 1819 ſtarb. Die ubrigen Brüder waren mit geringeren Penſionen bedacht, und wenige von ihnen mögen wohl jetzt noch am Leben ſeyn.

die

(Fortſetzung folgt.)

Der Weg zum Reichthum. (Fortſetzung.)

Was ſoll alſo das Hoffen und Wünſchen von beſſeren Zeiten? Wir können dieſe Zeiten beſſer machen, wenn wir uns rühren.Der Fleiß braucht keine Wünſche und wer von der Hoffnung lebt, wird Hungers ſterben. Man hat Nichts ohne Muͤhe; drum, Hände, wacker, ich hab' keinen Acker, oder, wenn ich einen habe, iſt er tüchtig beſteuert.Wer ein Geſchäft hat, hat ein Gehöfd', und wer ein Amt hat, den ehrt und ernährt es; doch dann mußt du arbeiten in deinem Geſchäft und deines Amtes warten, ſonſt bezahlt weder dein Amt noch Geſchaft deine Steuern. Wenn wir fleißig ſind, werden wir nie darben; dennIn des Fleißigen Haus blickt zwar der Hunger, aber geht nicht hinein. Auch kommt dir der Gerichtsdiener und Pfänder nicht hinein, dennder Fleiß bezahlt Schulden, doch Faulheit vermehrt ſie. Haſt du auch keinen Schatz gefunden, noch ein reicher Verwandter dir eine Erbſchaft hinterlaſſen:Der Fleiß iſt der Vater des Glücks und Gott gibt dem Fleiße alle Dinge. Drumtief gepflügt, wenn der Schläfer noch liegt, und du wirſt nicht entbehren der Frucht zum Ver kauf' und dich ſelbſt zu ernähren. Wirke noch