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nicht an dieſem Tage, ſondern Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, in hieſigem Rathhauſe abgehalten, beſtehend in Pflaſterarbeit, Fuhren in hieſiger Stadt, für Beifuhr und Abfuhr der Steine und des Schuttes, Meſſen des Kiſſes und Klaftern der Steine, ſowie Chauſſiren verſchiedener Stellen und Abbrechen des Pförtnerhauſes am fauerbacher Thore, öffentlich an Wenigſtnehmende ausgeboten werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge— bracht wird. Friedberg den 6. März 1834. Der Buürgermeiſter D. Fritz. (108) Ein Wagen in beßtem Zuſtande mit etlichem Zugehör ſteht zu verkaufen in Fauerbach bei Rudolph Haas. (111) Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wohnhaus nebſt Stallung(Nro. 162 neben Hrn. H. Salzmann in der Stadtvorſtadt) den 10. März um 2 Uhr Nachmittags auf hieſigem Rathhauſe einer freiwilligen Verſteigerung auszuſetzen. S. Simon. Edictalladung. 1120 Die Erben des verlebten Drehers Wilhelm Mohr II. zu Aſſenheim haben deſſen Erbſchaft aus— geſchlagen, und es hat ſich nach dem aufgeſtellten Inventare ergeben, daß das Vermögen nicht an— reicht, um die angemeldeten Schulden zu decken. Um ein förmliches Concursverfahren abzuwenden, iſt zum Abſchluſſe einer gütlichen Uebereinkunft Ter— nin auf Donnerſtag den 1. Mai d. J., Morgens 8 Uhr, anberaumt worden, wo alle bekannte und unbe- zannte Gläubiger des Wilhelm Mohr II. in Per⸗ on oder durch zum Abſchluſſe eines Vergleiches aus— drücklich Bevollmächtigte, ſo gewiß zu erſcheinen haben, als ſie ſonſt, wenn ein gütliches Arrange⸗ nent ſtatt findet, bei Vertheilung der Maſſe gar nicht berückſichtigt, für den Fall aber, daß der Soncursproceß eingeleitet werden müßte, ohne eine ſerner weite Ladung Kraft dieſes von der Maſſe ausgeſchloſſen ſeyn ſollen. Gleichzeitig wird bemerkt, daß in dem anberaumten Termine wegen Beſtellung eines Maſſecurators und Verſilberung des Vermö— zens verhandelt wird und daß in dieſer Beziehung ach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger verfahren werden ſoll. Friedberg den 21. Februar 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. N Edictalladung. (113) Die anweſenden nächſten Seitenverwandten und Inteſtaterben des ſeit langen Jahren abweſen⸗ den Leonhard Appel von Heldenbergen haben neuer⸗ dings, nachdem dieſer das 70te Lebens jahr zurüuͤck⸗ gelegt hat, auf Ueberlaſſung des ſeither curatoriſch verwalteten Vermögens des genannten Abweſenden angetragen. Es werden daher Leonhard Appel,
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deſſen allenfallſige Leibeserben oder wer ſonſt An— ſprüche geltend machen zu können glaubt, aufgefor— dert, ſich ſo gewiß binnen 6 Wochen zur Empfang— nahme des Vermögens bei unterzeichnetem Gericht zu melden und reſp. die an daſſelbe zu bildenden Anſprüche anzuzeigen, gegenfalls ihr Ausſchluß ver— fügt und den aufgetretenen Collateralerben die frag— liche Erbſchaft ohne Cautionsleiſtung zur Dispoſition überlaſſen werden wird.
Groskarben den 20. Febr. 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff. (114) Die zum Nachlaſſe des Matthäus Filz zu Heldenbergen gehörige Mühle mit dazu gehoͤrigem 1 Morgen haltenden Gras- und Gemüſegarten, und der 1% Morgen großen mit wildem Gehölze bewachſenen Inſel, ſoll zum Zwecke der Erbver— theilung Montag den 14. April 1834, Vormittags 11 Uhr,
auf dem Rathhauſe zu Heldenbergen öffentlich meiſt— bietend verſteigert werden. Kaufluſtige werden nur dann zum Mitbieten zugelaſſen, wenn ſie ſich über ihre Zahlungsfähigkeit hinlänglich ausweiſen können.
Die Mühle liegt an dem Nidderfluß nahe bei Heldenbergen, an der von Friedberg nach Hanau führenden Chauſſee und beſteht außer einem zwei— ſtöckigen Wohnhauſe mit drei beſtens eingerichteten Mahlgängen und Anbau mit einem vorzüglichen Oelgange, aus einer Scheune mit darunter befind— lichem Pferdeſtall für 8 Pferde, und geräumigem Keller, aus einem Stalle für 8 Stück Rindvieh und aus Stallung für 50 Stück Schweine.
Bemerkt wird hierbei noch, daß, Falls ſich Kaufliebhaber einfinden ſollten, eine halbe Hube Ackerlands mitverkauft werden ſoll.
Groskarben den 20. Febr. 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff.
Gläubiger-Aufforderung. (115) Johannes Schudt von Friedberg beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo— naten dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſ— ſungsurkunde ertheilt werden wird.
Friedberg den 25. Febr. 1834.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler.
Frucht⸗ und Strohverſteigerung. (116) Donnerſtag den 13. März l. J., Vormittags 10 Uhr, werden im Gaſthauſe zum Ochſen dahier circa
120 Malter Korn, 30„ Waizen, 50—Gerſte,


