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„leſen können, und uns wäre leid, wenn wir „ſolche Schulen beſucht hätten, da wir gelernt „hatten ſolche Tuͤcke, als er gelehrt hat; in den „Tücken und Kunſt, die er kann, ſind wir nie „Schüler noch Meiſter geweſen, wie er iſt ꝛc.!“—,
Bekanntmachungen.
A Gläubiger-Aufforderung. (92) Der hieſige Ortsbürger und Schuhmacher Abraham Schmidt beabſichtigt nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten dahier anzumelden, gegen— falls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird.
Friedberg den 13. Febr. 1834.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath
des Kreiſes Friedberg. Küchler.
(95) Zur allgemeinen Militaͤr⸗Vertretungs⸗ Anſtalt, für die ich eine Caution von 102,000 fl. geleiſtet habe, die fuͤr ſich allein beſteht und die jedes Mitglied zum Behuf der Verheirathung, der Auswanderung oder des Uebertritts in fremde Dienſte unentgeldlich nach dem Rekrutirungs⸗ Geſetz vertritt, haben fuͤr das Muſterungs— Jahr 1834/35 bereits gegen 450 Perſonen ihren Beitritt erklaͤrt.
Die Eltern oder Vormuͤnder der 1814 gebornen Conſcriptionspflichtigen erſuche ich ihren Beitritt guͤtigſt bald bei mir oder meinen Herren Geſchaͤftsführern anzuzeigen.
Darmſtadt den 20. Februar 1834.
Ernſt Emil Hoffmann.
(96) Erbvertheilungshalber ſollen Montag den 10. März l. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Hof Glaubzahl bei Borsdorf
10 5 Kuͤhe,
2) 3 zweijährige Rinder,
3) 1 einjähriges dto.,
4) 1 dreijähriger Bullen,
5) 1 einjähriger dto.,
6) 1 Kalb,
7) 16 diverſe Schweine,
8) 59— ſpaniſche Schaafe, und
9) 30— ordinäre dto.
öffentlich gegen gleich baare Zahlung an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Nidda am 22. Februar 1834.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Reh
(104) Samſtag den 15. März a. C., Morgens 11 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Ulfa die zur Erbauung eines Schweinſtalls in der Pfarrhof— raithe daſelbſt erforderlichen Arbeiten veranſchlagt Maurerarbeit 167 fl. 24 kr. Steinhauerarbeit 27 ͤ„ 6„ Zimmerarbeit 191 7 30„ Dachdeckerarbeit 52„ 50„ Schreinerarbeit 28 7 30„
Zuſammen 467„ 20„ öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert wer⸗ den.— Plan, Ueberſchlag und Bedingungen liegen vom 8. März bis zum 14. Marz a. c. auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Nidda am 25. Februar 1834. Der großh. Kreisbaumeiſter Ritter. (105) Montag den 10. März l. J., Nachmittags um 2 Uhr, will die Frau Heinrich Zimmermann jun. Wittwe folgende Güterſtücke einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung in hieſigem Rathhaus aus— ſetzen laſſen, als:
1) 1 Viertel 16 Ruthen im Burgfeld in den Ellern, neben Joh. Marbach.
2) 3 Viertel Acker in der friedberger Gemarkung im Großgalgenfeld, neben Hrn. Beigeordneten Boutemy und Jungfrau Franz.
3) 3 Viertel Acker daſelbſt, neben Hrn. Verwalter Engels Erben.
4) 3 Viertel 6 Ruthen im fauerbacher Feld, zwi⸗ ſchen der Bachhohl und dem Eierträgerweg ne— ben Hrn. Martin Groß.
5) 3 Viertel 12 Ruthen am Mainzerthorweg, ne—⸗ ben Hrn. Heinrich Kehrs Wittwe.
6) 1 Morgen 11 Ruthen ober den Brückengärten, neben dem fauerbacher Hofgut und Hrn. Martin Falks Wittwe; iſt Mainzer.
was hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 27. Februar 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (106) Montag den 10. März l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe, Erbverthei— lungs halber, ein der verlebten Joh. Adam Nerns Wittwe zugeſtandener Garten, S. 178 Nro. 5, 47 Ruthen haltend, bei der Leonhardskirche neben Hrn. Chriſtian Wagner gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 2. Februar 1834. In Auftrag großh. Landgerichts, f Der Bürgermeiſter D. Fritz. (107) Die auf Dienſtag den 11. März angekün⸗ digte Arbeitsverſteigerung wird Hinderung wegen
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