Ausgabe 
8.3.1834
 
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N

10 Malter Hafer,

1% Wicken, 57 Erbſen, 9 Nachfrucht,

9 Fuder Roggen-Stroh,

14 Waizen

11% Wirxr⸗ 7 und eine Parthie Spreu und Keil aus der 18331 Erndte öffentlich verſteigert, wozu die Liebhaber eingeladen werden.

Obererlenbach den 28. Febr. 1834. Ehehalt, gräflich von Ingelheim'ſcher Rentmeiſter.

Oeffentliche Aufforderung.

(117) Katharina Stoffel von Florſtadt hat im Jahre 1830 folgende Grundſtücke: Gemarkung Oberflorſtadt. Ites Feld. Fol.] Nr.] Ruth. 74 16044¼/ am Städerweg, ſtößt auf Heinrich Kratz von Unterflorſtadt. 103116479 ¾ daſelbſt an Peter Wiltheis und An⸗ dreas Will. IIItes Feld. 47¾ vor'm Altenwald, ſtößt auf Jeremias Reichhold von Stammheim.

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571 91032 ¼ Wieſe im Breul an Conrad Schau⸗ bach, ſtößt auf Jakob Schreitz II. Gemarkung Unterflorſtadt. Ites Feld. 250] 7135 auf dem Lerchesberg an der Familie von Löw.

IItes Feld.

4860 22458 ¼ am Kirſchbaum an Friedrich Koch.

494] 1276 an den Maueräckern an Johannes Waltz sen. Wittwe. 616 35143 auf dem Hundsrücken an Peter Wiltheils. IIItes Feld. 8351 30042 zwiſchen dem Kühweg und Ellenpfad

an Friedrich Koch. Wieſe im Niederried iſt getheilt mit Conrad Claus jun.

Unterfeld.

in der Platzgewann, an Johannes Moll und Daniel Kratz,

oͤffentlich verſteigern laſſen. Nach vorliegender Be ſcheinigung ſoll ſie muthmaaßlich Eigenthümerin dieſer Grundſtücke ſeyn, da ſie aber eine beſtimmte deßfallſige Nachweiſung nicht zu erbringen vermag, ſo werden alle, welche Anſprüche auf die erwähnten Immobilien machen zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen einer Friſt von 8 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt den Kaufbriefen, welche

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Katharina Stoffel hat ausfertigen laſſen, die ge⸗ richtliche Beſtätigung ertheilt werden wird.

Da es ſodann zweifelhaft iſt, ob nicht einige der obbeſchriebenen Immobilien annoch verpfändet ſind, indem nach den Hypothekenbüchern der Ge meinde Florſtadt, die aus den alteren Zeiten keine genaue Beſchreibung der Unterpfänder enthalten, auf den Namen des Vaters, der Katharina Stoffel nachfolgende Einträge offen ſtehen:

1) über ein Kapital von 150 fl., am 16. Mai 1776 bei der Kirche zu Florſtadt anfgenom⸗ men, und

2) über ein Kapital von 200 fl., am 7. März 1777 ebenfalls bei der florſtädter Kirche ge liehen, ſo werden gleichzeitig alle, welche aus den ebenerwähnten, angeblich durch Zahlung längſt erloſchenen Verpfändungen und auf die deßfallſigen Schuldverſchreibungen recht liche Anſprüche machen zu können glauben, angewieſen, ſolche binnen obbeſtimmter Friſt hier anzumelden, gegenfalls die Schuldver ſchreibungen für mortiftcirt erklärt und die betreffenden Einträge in den Hypothekenbü chern gelöſcht werden ſollen.

Friedberg den 21. Febr. 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann.

(118) Erbvertheilungshalber ſollen die der Ambros Ferrands Wittwe im Leben zugeſtandenen Immobi⸗ lien Montag den 17. d. M., Vormittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe einer öffentlichen frei willigen Verſteigerung auf Meiſtgebot ausgeſetzt werden, als:

Eine Hofraithe, an Wilhelm Goll und Heinrich David Herold gelegen, beſtehend in einem Wohnhauſe mit Gärtchen, ſodann ein Garten an der Langgaſſe in der Zten Gewanne, an Carl Klein und Ernſt Mülmerſtadt gelegen;

was hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt

Friedberg den 4. März 1834.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. Zuchtbullen-Verkauf. (119) Ein 2% jähriger fehlerfreier Zuchtbullen von engelthaler reiner Schweizer-Race iſt zu verkaufen, und kann jeden Tag bei Unterzeichnetem eingeſehen werden.

Bönſtadt den 28. Febr. 1834.

Der Bürgermeiſter Geibel. (120) Der abweſende Johann Guͤnter Wilhelm von Friedberg wird hiermit edictaliter aufgefordert, ſich wegen Antretung des ihm deferirten Erbſchafts⸗ theils an dem Nachlaſſe des für verſchollen erklär ten Johann Günter Balſer von Okarben ſo gewiß binnen zwei Monaten bei unterzeichnetem Gericht zu melden, und reſp. zu erklären als anſonſt er