Ausgabe 
6.12.1834
 
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Mehrere Lehrer wuͤnſchten unſerm Vereine bei utreten, und es wurde daher beſchloſſen, abermahls in Rundſchreiben ergehen zu laſſen und zum Bei pitt einzuladen. Jetzt fand die Sache mehr Anklang Als vor 11 Jahren. Viele meldeten ſich zum Bei ritt, ſo daß er gegenwärtig 25 Mitglieder zählt, raͤmlich: Schmidt und Krik zu Aſſenheim, Bapſt u Bönſtadt, Fritſch, Markel und Hanſtein zu Friedberg, Kolb, Gehülfe zu Melbach, Jäger in Staden, Leidhäuſer in Ober-, Kratz in Nieder Florſtadt, Kalbhen zu Oſſenheim, Krik zu Bru chenbrücken, Alles zu Fauerbach, Mörler, Haus lehrer auf dem Löwenhof, Veith zu Oberwollſtadt, Bernges und Schultheis zu Niederwöllſtadt, Meininger zu Ilbenſtadt, Veith in Wickſtadt, Schneider in Kleinkarben, Muſch in Rendel, Mörſchel zu Erbſtadt in der Provinz Hanau, und in dem kurheſſiſchen Amte Dorheim: Auffarth zu Nauheim, Grimm zu Schwalheim und Suppus zn Rädchen. Der frühere Vorſteher legte ſein Vor ſteheramt nieder, wurde aber aufs Neue von ſämmt lichen Mitgliedern gewählt.

So beſteht nun ſeit dem Jahre 1833 ein ver größerter friedberger Schullehrerverein, welcher ge genwärtig in zwei Leſekreiſe getheilt iſt, und worin die in dieſen beiden Kreiſen zirkulirenden Bücher aus einem Kreiſe in den andern übergehen.

Die Geſetze ſowohl für die Leſekreiſe als auch für den Verein ſind dieſelben geblieben, wie ſie im Jahre 1821 entworfen worden waren, da dieſe durch Erfahrung bewährt ſind; nur wurde wegen Ver hältniſſe einiger Mitglieder ſtatt des erſten Mitt wochs im Monat der zweite Mittwoch zur Zuſam menkunft des Vereins beſtimmt.

Da mehrere Mitglieder im vorigen Frühjahre den Wunſch äußerten, die Zuſammenkuüufte nicht immer an Einem Orte zu halten, ſo wurde beſchloſſen, auch auſſer Friedberg, und zwar an verſchiedenen Orten, dieſe Konferenzen zu halten. Dieſe Orte waren: Oſſenheim, Bruchenbrücken, Ilbenſtadt und Nauheim im Amte Dorheim.

Der Lehrer des Ortes verſammelte ſeine Schul jugend, und ertheilte zuerſt Unterricht über ein einen Monat vorher gegebenes oder auch ſelbſt beſtimmtes Thema. Nach Beendigung dieſes Lehrgegenſtandes, welcher nicht langer als höchſtens eine Stunde dauern durfte, trat ein anderer Lehrer an deſſen Stelle und

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katechiſirte ebenfalls über ein den Monat vorher be ſtimmten Gegenſtand. Nach beendigten Lehrgegen ſtänden entfernten ſich die Schulkinder, und die an weſenden Lehrer theilten ſich wechſelſeitig ihre An ſichten über die abgehandelten Gegenſtäude mit.

In der vorletzten Verſammlung wurde von meh reren Lehrern der Antrag geſtellt: in den dieſen Winter vorzunehmenden Lehrerverſammlungen keine Kinder zuzuziehen; ſondern einzelne Lehrer möchten Umriſſe über einige Lehrgegenſtände, z. B. über For menlehre(Raumlehre), deutſche Sprache und De cimalbrüche ꝛc. liefern, welche dem Gutachten ſämmt licher Lehrer mitgetheilt und in den Verſammlungen vorgetragen werden ſollen. Dieſer Antrag wurde genehmigt und in der vorigen Verſammlung, welche am 5. Nopbr. ſtatt fand, hiermit der Anfang ge macht. Die nächſte Zuſammenkunft iſt nun auf den Montag nach Weihnachten, Morgens 10 Uhr in der Wohnung des Unterzeichneten beſtimmt. Moͤchten doch ſämmtliche Mitglieder dieſes Vereins ſich ein finden und alle mit wahrer Liebe für die gute Sache, welche Volksaufklärung und eigene Vervoll kommnung zum Ziele hat, beſeelt ſeyn, wie wir es wüuſchen!

Groß iſt das zu bearbeitende Feld, noch größer die Saat, die der Lehrer ausſtreuen ſoll, und reich wird die Ernte ſeyn, wenn viele und treue Arbei ter in dem großen Weinberge des Herrn arbeiten.

Noch bleibt zu bemerken: daß auch im vorigen Sommer für eine arme Schullehrers-Wittwe, welche, wo wir nicht irren, neun Kinder hat, wovon zwei geiſtesſchwach, mehrere Beiträge zur Unterſtützung gegeben wurden. Auch von einem Forſtmanne(ihm ſey herzlicher Dank!) wurde hierzu eine Beiſteuer gegeben. Vielleicht finden ſich mehrere Menſchen freunde, welchen die Noth einer ſolchen armen Wittwe das Herz rührt, zu Beiträgen von ihrem Ueberfluſſe bewogen, und gerne wird dieſer Verein ſolche Bei träge, welche an den Unterzeichneten abzugeben wa ren, pünktlich und gewiſſenhaft beſorgen. Denn was ihr einem unter den Geringſten thut, das habt ihr mir gethan, ſpricht Chriſtus.

In der vorigen Lehrerverſammlung wurde der Vorſchlag wegen einer zu errichtenden Sterbekaſſe unter den Lehrern berathen. Es wird dieſes Unter nehmen gewiß gelingen, wenn ſaͤmmtliche Lehrer in dem Kreiſe Friedberg Antheil daran nehmen. Wir

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